nachdem ich mir schon mehrfach Tipps von dieser Seite gegönnt habe, habe ich mich dazu entschlossen, mich auch mal hier anzumelden, was von mir, bzw. meinen Sittichen zu erzählen und mich ein wenig in die Gemeinde einzugliedern.
Zu meiner Person:
Männlich, 24 Jahre, Student, gehe nebenbei arbeiten, bla bla blub...
Zu meinen Wellensittichen:
Habe zur Zeit Hähnchen daheim, Lee (grün) & Fynn (blau).
Anfangs waren die beiden noch sehr, sehr scheu. Sie saßen oder hingen stundenlang aneinander zusammengekauert und rührten sich keinen Zentimeter.
Ich habe die ganze Zeit in der Nähe des Käfigs sanft geredet, gepfiffen, gelesen, etc., damit sie sich an meine Stimme und Erkennungsmerkmale gewöhnen.
Als ich am zweiten neuen Morgen immer noch keinerlei Bewegung von den beiden feststellen konnte, habe ich versucht sie auszutricksen, da ich wollte, dass sie irgendwas essen und trinken.
Ich ließ Wellensittich-Sounds laufen, habe mich aber dazu entschieden, sie nicht mehr laufen zu lassen. Die Idee hat soweit funktioniert, es hat das Eis gebrochen, die beiden fingen an zu zwitschern, haben kurz darauf auch angefangen zu futtern, aber ich konnte es einfach nicht ertragen, die ständigen Kontaktrufe zu hören, die ja doch unbeantwortet bleiben...
Jetzt sind sie nur noch sehr scheu

Fynn ist der mutigere von den beiden. Er hat zuerst angefangen, meiner Hand zu vertrauen (nach 5 Tagen) und wagt sich sogar komplett darauf, solange er Futter darin sieht. Ohne Futter ist meine Hand aber noch uninteressant (oder wahrscheinlich sogar verängstigend?). Für Lee ist die Hand noch immer erschreckend.
Mittlerweile (8 Tage) hat Lee aber erkannt, dass Fynn immer unbeschadet und mit vollem Magen von meiner Handfläche zurück auf seine Sitzstange springt und er frisst nun endlich auch aus meiner Hand, was aber jedes einzelne Mal eine lange Überlegung mit sich bringt.
Nach einer Woche bei mir zu Hause, habe ich den beiden die Käfigtür geöffnet und ein wenig Kolbenhirse daran befestigt.
Am Fressen wie die Weltmeister und als sie feststellten, dass vor ihnen ja gar keine Gitter sind, haben sie einen kurzen Blick ausgetauscht und flogen wie zwei betrunkene Kampfpiloten durch den Raum.
Gestern sind sie nach dem Freiflug auch wieder in den Käfig rein, heute zwar auch, aber anscheinend gefiel es ihnen dann doch wohl besser, die Nacht draußen zu verbringen... Naja, Nachtlicht an, Türe zu und Käfig offen. Wer Hunger kriegt, findet den Weg auch ein drittes Mal zurück

Ich habe den Wellis auch bereits einen Spielplatz eingerichtet, dieser wird aber völlig außer Acht gelassen...
Zuvor erwähnte ich bereits die Sache mit den Welli-Sounds und dieser traurige Kontaktversuch der beiden lässt mich mit dem Gedanken spielen, mir noch zwei weitere Hähne dazu zu holen, da ich zudem innerhalb der Woche sehr selten daheim bin.
Und hier kommen meine Fragen an all euch erfahrenen Sittich-Freunde:
- Wie mache ich mich als Anfänger?
- Habt ihr weitere Tipps zum zähmen, oder ist das soweit gut, wie es läuft?
- Ist das beschriebene Verhalten der beiden normal, kennt ihr das von euren Vögeln?
- Lee nervt Fynn manchmal sehr- er liebt es von Fynn am Kopf gekratzt zu werden und rückt ihm so auf die Pelle, dass er den armen Fynn des öfteren mal von der Stange schubst. Was kann man da machen, außer zusehen?
- Was haltet ihr von der Idee, noch 2 weitere Sittiche zu holen?
- Sind die Maße des Käfigs (76x45x45) in Ordnung? Geplant ist ein ständiger Freiflug, sodass die Kleinen nur zum Schlafen und Ernähren und beim Lüften im Käfig sind.
Freue mich über jede Rückmeldung und bin offen für Anregungen jeglicher Art


!
hier im Forum,schön das Du hier mitmachst und Dich schon umfangreich informierst.
.
,Freude
und Gesundheit
.
Kommentar