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Mein kleiner Schwarm

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    #16
    Gestern habe ich die Züchterin besucht und einige hübsche Wellis gesehen.
    Verliebt habe ich mich aber in einen kleinen grün-gelben Welli, ich hab immer wieder nur nach ihm/ihr geschaut.

    Der Kleine hat erst vor 2 Tagen den Nistkasten verlassen, sein Schnabel ist noch fast schwarz. Also selbstverständlich noch nicht abzugeben.
    Auch das Geschlecht kann man natürlich noch nicht erkennen.

    Ich war hin,- und hergerissen, aber ich fand den Kleinen so goldig, dass ich entschieden habe zu warten.
    Er bleibt noch bei der Züchterin, sie schickt mir hin und wieder Fotos und er ist vorerst für mich reserviert.

    Ich hole ihn erst, wenn er zuverlässig futterfest ist, selbständig fliegt und das Geschlecht erkennbar ist.
    Ich brauche hier nämlich in jedem Fall einen Hahn, ich vermute immer mehr, aufgrund von Verhalten und sehr langsamem Umfärben der Nasenhaut, dass Timo eine Henne ist.
    Gestern kam es schon zu einer kleinen Auseinandersetzung zwischen Timo und Nele, Timo und Charlie sind immer noch sehr aufeinander bezogen, ich brauche für Nele also einen Hahn.

    Daher kann ich den kleinen Welli nur aufnehmen, wenn er relativ sicher ein Hahn ist, egal wie verliebt ich bin.
    6 Wellis plus meine Renter wäre mir nämlich zu viel.

    Es wird also noch ein paar Wochen dauern, bis dahin müssen die drei miteinander klar kommen, im Freiflug und beim Schreddern klappt das eigentlich auch super.



    In jeder freien Minute bin ich dabei, ihr Zimmer, ihre Voliere und ihre Spielplätze zu gestalten.
    Heute habe ich die Gardinen und Vorhänge durch Scheibengardinen ersetzt.



    Da ist die Gefahr geringer, dass sie sich verfangen, es kommt mehr Licht ins Zimmer und sie können jetzt auch noch die Fensterbank nutzen (auf der noch nix steht).
    Und seither sind alle drei wie besessen von dieser Gardine und der Fensterbank.



    ​
    ​


    Außerdem hat mein Mann mir eine Käfigantenne gebastelt, aus Naturhölzern frisch aus dem Garten.
    Auch die wurde sofort untersucht und für gut befunden.


    ​
    Kommt natürlich noch Spielzeug dran und auf die Fensterbank kommt auch noch was, aber für heute mache ich Schluss mit Einrichten.
    Die nächste Woche wird arbeitstechnisch stressig, meine Tochter kommt mit Enkel zu Besuch, da wird also auch nicht viel passieren, aber übernächste Woche geht es weiter.

    Gestern habe ich den Anbau Kit für die Madeira Single bestellt, das wird erfahrungsgemäß auch mindestens eine Woche dauern bis der geliefert wird.
    Dann kommt das Bett aus dem Zimmer und die Pläne für den Vogelbaum werden konkreter.

    Allgemein kann ich sagen, dass ich ein wirklich lebensfrohes, aktives und neugieriges Trio habe, wenn der Morgenputz erledigt ist, werden die Tore geöffnet und es herrscht den ganzen Tag phasenweise Flugbetrieb.
    Nur mein relativ teurer Spielplatz aus Naturholz und die Korkröhre werden noch ignoriert.

    Vielleicht stehen sie oben auf dem Schrank nicht günstig, aber auf lange Sicht kommt der Schrank auch raus und wird durch ein Sideboard ersetzt.
    Wenn ich sehe wie gern sie auf der Fensterbank herumturnen, wird so ein Sideboard vermutlich ganz gut angenommen.

    Am aktivsten ist Timo, auch Nele ist dann sofort hintendran, während Charlie sich erst durch eifrigen Flugbetrieb der beiden überzeugen lässt, die Voliere zu verlassen.
    Er ist deutlich gechillter und ruhiger.

    Wie gesagt, bei Timo geht das Rätselraten weiter ob Hahn oder Henne.
    Mein Mann hat schon gelästert und angemerkt, das wäre dann der erste "diverse" Welli, den er kennenlernt.

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      #17
      Kann mir irgendjemand erklären, was so toll an einer leeren Fensterbank ist?



      Da sitzt mein Nelchen ganz allein, schon seit mindestens 10 Minuten, während die anderen beiden im Käfig Siesta halten mit leisem Schlafgezwitscher.


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        #18
        So ein schönes Bild, wie sie alle in dem Haselnussast sitzen.

        Aber das Bild mit den "Fledermäusen" in der Gardine ist ja der Knaller.

        Ich hätte aber trotzdem ein bisschen Schiss, dass sie sich mit ihren Krallen in dem feinmaschigen Häkelzeugs verheddern... Ich würde eher mehrere Aufkleber auf die Scheibe machen, die von den anderen jeweils so einen Abstand haben, dass ein Vogel mit ausgestreckten Flügeln nicht mehr durchfliegen könnte. Es gibt auch welche, die man nur mit Wasser anbringen und somit rückstandslos abziehen kann. Ein User hier hat einfach nur Klebenotizzettelchen genommen, soweit ich weiß.

        Und ich bin gespannt, wie der grün-gelbe Welli aussieht, von dem du schwärmst.

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          #19
          Hallo Renate,
          Ja so ist das mit den lieben süßen Flauschis, da macht man alles schön und richtet es ein und dann hängen Sie doch an den Gardinen und man denkt sich habt ihr keinen andern Platz. Wenn dir das unangenehm ist,hätte ich da eine Idee, lass doch vor dem Fenster ein paar Seilspiralen runterhängen, dann können Sie darauf landen und auch aus dem Fenster schauen. Eine sehr tolle Truppe hast Du da und auf deinen Neuzugang freue wir uns auch.
          Liebe Grüße Manuela und ihre Krümelmonster

          Liebe Grüße Manuela und von den zwei Krümelmonster Halli und Galli ​​​​​​

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            #20
            Hallo Renate,

            deine Gardine find ich toll, auch als Lösung gegen das Dagegen Fliegen (Fenster), aber bei den weiten Maschen hätte ich auch Schiss, dass sich die Wellis mit ihren Krallen darin verheddern.

            Ich habe Fenster Sticker, die alleine durch statische Aufladung und evtl. ein bisschen Wasser haften, und sehr fest/dicht gewebte Übergardinen.

            Liebe Grüße die Fanny & Co.


            Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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              #21
              Ich behalte es im Auge und werde es gegebenenfalls ändern.
              Bis auf Jacob und Amelie hatten meine vorherigen Wellis alle Freiflug, an den Fenstern waren immer ähnliche Scheibengardinen und bisher ist da nichts passiert.
              Die hatten allerdings immer Freiflug unter Aufsicht.

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                #22
                Hallo Renate,

                du hast für Timo, Charlie und Nele alles so schön eingerichtet. Deiner Amelie wünsche ich, dass sie sich vollständig erholt. Bin gespannt, als was sich der grün-gelbe Welli entpuppt. Finde es auch gut, wenn du mal später probeweise die Voli mit Jacob und Amelie dazustellst.

                Lieben Gruß


                Sabine

                Unvergessen und für immer im Herzen Kim, Robin Kai, Luca, Julian, Chris, Marco, Finja, Matteo, Danny, Leon ,Felix, Nicky, Timmy und Benni

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                  #23
                  Hallo Renate,

                  wie hier bereits erwähnt, ist die Gardine eine Gefahrenquelle für die Wellis. Ich hätte keine Ruhe, wenn ich befürchten müsste, dass sie mit ihren Füßchen hängen bleiben und sich verletzen. man ist ja auch nicht ständig dabei, einmal kurz aus dem Zimmer gegangen und schon ist es passiert. Aus dem Foto entnehme ich, dass das Fenster nicht zur Straße liegt, also niemand davor stehen kann und hinein blickt. Wie wäre es, Du entfernst die Gardine, machst bunte Bildchen auf die Scheiben, damit die Wellis die Scheibe als Begrenzung erkennen und stellst auf die heiß geliebte Fensterband das Spiel-Klettergerüst. Ich bin mir sicher, dass sich die drei dort gerne tummeln werden. So bist Du auf der sicheren Seite, wenn dann nächste Woche der Besuch kommt und Du nicht so viel Zeit für die Kleinen hast, wie gewohnt.
                  Ob dann Dein, bereits ausgewähltes, Küken das entsprechende Geschlecht hat, wird sich wohl erst in einigen Wochen herausstellen, es ist ja nicht einfach, bei Jungvögeln festzustellen, ob männlich oder weiblich. Aber das ist dir ja nun auch schon bekannt. Jedenfalls drücke ich die Daumen, dass alles so läuft, wie geplant.

                  Dir und Deinem Mann weiterhin viel Freude mit den süßen kleinen Mitbewohnern.

                  Viele Grüße
                  Silvia und Heinis

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                    #24
                    Hier hat sich einiges getan.
                    Zum Einen stellte sich heraus, dass es bei den hohen Temperaturen im vorgesehenen Wellizimmer recht schnell sehr stickig wird, da die Zimmertür während des Freiflugs ja permanent geschlossen bleiben muss.

                    Zum Anderen haben beide "Parteien" immer intensiver und lauter Kontakt miteinander aufgenommen, die Oldies im Wohnbereich und das Jungvolk im Wellizimmer.

                    Neles Durchfall hat sich gebessert, die Häufchen sind meist in Ordnung und laut Tierarzt keine Parasiten oder Würmer vorhanden.
                    Jacob ist zwei Mal auf die Gefiederkrankheiten negativ getestet, also haben wir uns entschlossen, den Anbau an die Madeira Single nicht wie vorgesehen im Wellizimmer zu machen, sondern alle zusammen im Wohn,-Eßbereich in der Madeira plus Anbau unterzubringen.

                    Hieß dann am Samstag das Jungvolk einfangen und in den Quarantänekäfig verfrachten, damit mein Mann in Ruhe den Anbau machen konnte.
                    Da standen dann alle fünf nebeneinander im Wohnzimmer, die Oldies im alten Madeira III und direkt daneben das Jungvolk im Quarantänekäfig.

                    Von Anfang an waren alle fünf auf der jeweils zugewandten Seite des Käfigs und nahmen durch die Gitter schon mal Kontakt auf.

                    Mein Mann, der zum Glück handwerklich sehr begabt ist war auch schnell mit dem Anbau fertig.
                    Dann durfte er noch zwei zusätzliche Sitzstangen aus heimischer Haselnuss anfertigen und mein Part begann.

                    Vorher machten wir noch eine kleine Pause, es war 16 Uhr nachmittags und ich war guter Dinge, dass ich bis zum Abend alles eingerichtet hätte.

                    Weit gefehlt.
                    Ich habe immer wieder eingesetzt, umgesetzt, überlegt.
                    Schließlich ist Amelie ja Fußgänger und sollte so bequem wie möglich durch die gesamte Voliere kommen.
                    Daneben sollte aber genügend unverbauter Flugraum vorhanden sein und die Futtersituation war auch noch zu lösen.

                    Dann fiel mir auf, dass da ein unschöner Spalt zwischen den beiden Anbauteilen ist, was mein Mann aber, handwerklich geschickt, schnell behob.
                    Der Spalt ist nun mit einer breiten, farblich passenden Platte so geschlossen, dass es aussieht als müsste es so sein.

                    Um 20 Uhr teilte ich den Wellis mit, dass sie bis zum nächsten Tag warten müssten, ich war fix und fertig, mir schwirrte der Kopf und ich dachte, das kriege ich nie hin.

                    Am nächsten Morgen stand ich dann zeitig auf, wir gingen kurz mit den Hunden und erneut ans Werk.
                    Mein armer Mann wurde im 5 Minuten Takt gerufen, weil man, zumindest ich, es nicht schaffte, die entsprechenden Sitzseile, Äste, Brettchen etc. an der Rückwand allein anzubringen, dafür bin ich wohl zu klein geraten.

                    Gegen 14 Uhr war das Werk vorerst vollendet.
                    Dann hieß es, alle fünf Wellis in ihren Käfigen einzufangen und umzusetzen, der große Wohnbereich ist nämlich noch nicht freiflugtauglich.
                    Beim Jungvolk kein Problem, aber Jacob hatte die Nase voll vom Einfangen, das hatte er bei Amelie ja in letzter Zeit oft genug mitbekommen und er selbst musste ja in den letzten Wochen auch zwei Mal zum Tierarzt.

                    Also schaffte es mein Jacob, der in knapp 10 Jahren niemals freiwillig die Voliere verlassen hatte und mittlerweile wegen seines ausgedünnten Gefieders ja eigentlich nur noch flattert, sich an mir vorbei zu drängen und in den Wohnbereich zu fliegen.

                    Er verlor recht schnell an Höhe, glitt aber sehr sanft zu Boden und saß da dann erst mal.
                    Ich verdunkelte den Bereich, was wegen der zahlreichen Fenster und Terassentüren etwas dauert und näherte mich dann langsam.
                    Er flatterte noch kurz etwas weiter, da konnte ich ihn dann aber problemlos abgreifen.

                    Um !4:30 Uhr saßen dann alle zusammen in der neuen Voliere und waren erst mal verdattert.

                    Das Jungvolk war recht schnell am Erkunden, Jacob und Amelie blieben auf der höchsten Ebene sitzen und betrachteten alles mehr oder minder entsetzt.
                    Wir blieben noch eine Stunde dabei, beobachteten das Geschehen, aber es bleib alles mehr oder weniger ruhig.

                    Also gingen wir eine große Runde mit den Hunden, die etwas kurz gekommen waren, und ließen den Abend im Biergarten ausklingen.
                    Als wir heimkamen, hörten wir leises Schlafgezwitscher, alle hatten einen Platz hoch oben gefunden, der erste Nachmittag/Abend war also geschafft.

                    Diese Woche bleiben alle in der Voliere, wir brauchen noch etwas Zeit um den Wohn,- Eßbereich freiflugtauglich zu machen und sie müssen sich ja auch alle an die neue Situation gewöhnen.
                    Sie werden dort nur unter Aufsicht fliegen, jedenfalls so lange, wie unser Kater noch bei uns ist.
                    Der Plan ist, ihnen entweder vormittags oder nachmittags zwei bis drei Stunden Flugzeit zu ermöglichen, je nachdem welche Schicht ich habe.

                    In der Zeit muss der Kater dann außerhalb des Wohnbereichs bleiben.
                    Allerdings können sie in der Voliere recht gut fliegen, was sie auch ausgiebig tun.
                    Der Wohn,- Eßbereich hat insgesamt knapp 45 qm, im Freiflug können sie also recht schöne, große Runden drehen. Das Wellizimmer hatte nur etwas über 10 Quadratmeter.

                    Den Platz am großen Panoramafenster findet das Jungvolk jedenfalls schon mal toll, wie alle Wellis vorher auch.
                    Sie überblicken den ganzen Garten und hinten dran ist Naturschutzgebiet samt Wald und vielen Vögeln. Dank leichter Hanglage ist das wie Fernsehen für die Wellis.

                    Und sowohl Temperatur als auch Luftfeuchte und Wohlfühlklima ist dort um Längen besser als im Wellizimmer.
                    Außerdem bekommen sie so natürlich auch das gesamte Familienleben mit, was allen Wellis bisher immer gut gefallen hat.

                    In den nächsten Tagen mache ich mal Fotos und berichte, wie sie sich zusammenfinden.


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                      #25
                      Hallo Renate,

                      das ist ein spannender Bericht! Ich finde es gut, dass du dich vom Verhalten deiner Wellis inspirieren lässt und ursprüngliche Pläne über den Haufen wirfst.

                      Wenn deine Oldies soweit fit bleiben, ist ein Zusammenleben der Alten und Jungen natürlich das Beste, was ihnen passieren kann. Behalte für ein eventuelles Altenpflegeheim trotzdem dein ursprüngliches Wellizimmer im Hinterkopf.

                      Obwohl bei mir ein Raum, zwei Käfige ausgereicht hat, um Jung und Alt bedarfsgerecht zu beheimaten ??

                      Freue mich wirklich auf Fotos deiner Well Gemeinschaft

                      Liebe Grüße Susanne

                      Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                        #26
                        Bei der Montana Single plus Anbau habe ich ja die Möglichkeit ein Trenngitter rein zu schieben, falls es notwendig wird.
                        Dann hätten die Oldies Ruhe, falls sie es brauchen.
                        Außerdem habe ich ja noch die alte Madeira III, die wird jetzt ordentlich sauber gemacht und dann auf dem Dachboden verstaut, falls sie doch nochmal gebraucht wird.

                        Bis jetzt sieht es relativ gut aus, mal abwarten was die Woche noch bringt.

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                          #27
                          Hallo Renate
                          was für stressige und aufregende Tage für Euch. Habe mit großer Freude euren Umzug gelesen. Ich wünsche Dir das alles so klappt wie es Du Dir vorstellst. Es ist schön das eure Wellis jetzt im Wohnzimmer sind da bekommt man auch viel mehr mit und man hat Welli TV und eure Welli können in den Garten schauen und ihre sehr entfernten Verwandten zu schauen, also Welli TV draußen und drinnen für die Felos.
                          LG und eine schöne Woche wünsche ich Dir und alles Gute für Alt und Jung
                          Manuela und ihre Krümelmonster

                          Liebe Grüße Manuela und von den zwei Krümelmonster Halli und Galli ​​​​​​

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                            #28
                            Die Schwarmbildung hat viel besser funktioniert als ich das erwartet hätte.
                            In den ersten Tagen hatte ich arge Bedenken, ein Mal war ich kurz davor, das Trenngitter zu benutzen.
                            Weil Jacob bestimmt 10 Minuten lang stereotyp auf einer Stange hin und her lief, ohne sinnvollen Grund.
                            Wenn er damit aufhörte, steckte er den Kopf ins Gefieder und stellte sich schlafend.

                            Amelie dagegen versuchte immer, dem Treiben irgendwie zu entkommen und setzte sich meist entfernt von den anderen auf einen Platz, wo sie allerdings aufmerksam zuschaute.
                            Die beiden versuchten dann, irgendwie zusammen ein Ruheplätzchen zu ergattern und den Rest des Schwarms zu ignorieren.

                            Nach drei Tagen wollte ich kapitulieren und sie wieder separat setzen, hatte noch kurz was zu tun und als ich wiederkam traute ich meinen Augen nicht.
                            Jacob war mittendrin und spielte absolut ausgelassen mit Charlie. Er flog ihm sogar hinterher (in der Voli) und nach einigen etwas schwankenden Versuchen klappte das plötzlich wie am Schnürchen, trotz ausgedünntem Gefieder.

                            Seit diesem Moment sind Jacob und Charlie fast immer zusammen. Sie füttern sich, sie spielen, Jacob, der immer alle Neue rigoros ignoriert hat, sitzt jetzt auf allen Spielsachen, schreddert und klettert sogar in die Kokusnuss.

                            Ab und an hält er bei Amelie ein Schläfchen, aber nur tagsüber. Nachts sitzt er mit Charlie auf der Schaukel.

                            Amelie hält sich nach wie vor immer etwas abseits, ist aber insgesamt auch aktiver geworden. Sie kommt in der neuen Voli überall hin, kennt sich mittlerweile aus und hat den neuen Jodstein schon maßgeblich mit klein geschreddert.

                            Die Zusammenführung war also ein voller Erfolg und Gewinn für alle.
                            Mein Jungvolk scheint sehr sozial zu sein und daher habe ich mich getraut, heute ist klein Robin eingezogen.
                            Der grün gelbe Welli, auf den wir noch gewartet haben.

                            Ich habe ihn in der Transportbox in die Voli gestellt und er war schneller draußen als ich die Tür schließen konnte.

                            Er hat schon jeden begrüßt und bis jetzt scheint es, als würde er gut aufgenommen.
                            Bilder kommen die Tage, ich will ihn heute noch nicht stressen.

                            Jetzt sind wir vollzählig, nächste Woche wird der Wohn,-Eßbereich flugtauglich gemacht und dann darf die Bande in ein bis zwei Wochen das Wohnzimmer erkunden.

                            Kommentar


                              #29
                              Was für eine tolle Geschichte ? Und gut zu wissen dass es mit Jung und Alt funktioniert. Da muss ich mir ja vielleicht doch nicht so viele Gedanken machen, wenn ich zu unserer 3er Gruppe irgendwann ein jüngeres Tier setze. ?

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                                #30
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                                Hallo Renate,

                                vielen Dank für den tollen Bericht. Ich finde es immer spannend so eine Zusammführung. Und jung mit alt zusammen ist ja nicht immer ganz einfach. Aber wie du siehst kann es auch eine Bereicherung für die Oldies sein. Meine Liselotte muss auch oft einstecken, wenn sich das Jungvolk durch den Käfig jagt. Dann wird sie manchmal einfach von der Stange gefegt. Zum Glück ist alles gut gepolstert. Trotzdem sitzt sie auch gern mit auf dem Dach und ist mittendrin im Trubel. Ich bin gespannt wie sich klein Robin einfindet und wünsche ihm ein gesundes und glückliches Wellileben.

                                Viel Grüße aus Sachsen

                                Kommentar

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