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Die plaudernden Plüschpiraten

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    Hallo Annika

    Herzlichen Glückwunsch zu diesen beiden niedlichen Neuzugängen, wünsche viel Spaß, Gesundheit und eine lange gemeinsame Zeit.
    Die beiden sind wirklich goldig anzusehen und allesa gute für die Vergesellschaftung.

    S.G.
    Enno

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      Danke Ihr beiden für die guten Wünsche!

      Der Eingangscheck verlief soweit gut. Beide sind gesund, die TÄ meinte aber auch, dass Tilly so ca. 4 Monate alt ist. Leider hat sie keinen Fußring ... dafür hat Geordi einen, der ihn als Jahrgang 2016 ausweist, also ist er eher 4 und nicht 2 Jahre alt. Also entweder ist der Züchter total verschusselt, oder in dem Fall hat er absichtlich gelogen. Man weiß es nicht. Aber gut, ist mir eigentlich auch egal.
      Tilly und Geordi sind aber auch keine Freunde. Vorhin im Quarantänekäfig hatte das schon was von "Babysitting" von seiner Seite und sie hat ihn im Gegenzug 2-3 Mal von der Stange geschmissen. Aber der Quarantänekäfig ist ja auch klein, da konnte nicht viel passieren. In der Transportbox haben sie sich die ganze Zeit gekloppt, Geordi hat da aber auch ordentlich kontra gegeben ...

      Inzwischen sind wir seit etwas über einer Stunde wieder Zuhause und was soll ich sagen, hier herrscht totaler Ausnahmezustand, das habe ich noch bei keiner Zusammenführung erlebt und leider im eher negativen Sinne. Tilly scheint eine ziemliche Unruhestifterin zu sein und alle sind entsetzt über den "Babyvogel". Die ersten 10 Minuten wurde nur panisch durch die Gegend geflattert ... Tilly hat die anderen schon gezielt durch die Gegend gejagt. Die Jungs flüchten einfach nur, Sylvester hatte sich zwischenzeitlich auf meinem Kopf in Sicherheit gebracht, da hat Tilly ihn aber weggejagt, ich dachte kurz, sie würde selbst landen. Sylvester ist gerade sehr gestresst, er ist schon sehr empfindlich, wenn jemand aufdringlich ist und hat nun auch schon Albus weggejagt, den er eigentlich sehr mag und der ihn trösten wollte. Gerade knabbert er Kork und ignoriert die Welt ...
      Mit Rose hat Tilly schon "anfauchen" gespielt, da hat Rose gewonnen und seitdem wird sie in Ruhe gelassen. Leni lässt sich von Tilly durch die Gegend jagen, sie ist aber auch eine sehr gute Fliegerin und ignoriert sie sonst lieber. Arwen ist die einzige im Schwarm, von der Tilly sich bisher komplett ferngehalten hat. An die alte Dame traut sich der Jungspund bei aller Dreistigkeit dann wohl doch nicht ran.
      Oskar hat sie eigentlich auch nichts getan, aber nachdem er in den ersten 10 Minuten in der allgemeinen Panik zum zweiten Mal runtergefallen ist, habe ich ihn mir geschnappt und ihn in den Quarantänekäfig gesetzt, der hier ja noch stand. Ich denke, dort lasse ich ihn auch über Nacht.
      Geordi hatte keinen leichten Start, die erste halbe Stunde hatte niemand Zeit sich auch nur um ihn zu kümmern, oder ihn überhaupt so richtig zur Kenntnis zu nehmen, weil alle so auf Tilly fixiert waren und er hat sich nur ganz panisch am Volierengitter oder am Haken über einer Schaukel festgeklammert ... dann hat er aber sogar den Futternapf gefunden und hat auf all den Schrecken erst mal etwas geknuspert. Und dann kam Tilly zu ihm und hat ihn dort weggescheucht, sodass er runter gefallen ist. *seufz* Also habe ich mir Geordi geschnappt und ihn zu Oskar in den Qurantänekäfig gesteckt. Ich hoffe ja, dass die beiden Freunde werden, aber noch kennen sie sich nicht und im allerersten Moment wurde ein wenig gefaucht, jetzt ignoriert man sich und beide kraxeln herum und wollen ausbrechen. Arme Jungs.
      Auch wenn es gemein ist, aber dort sind die beiden Fußgänger in Sicherheit. Wenn sich Tilly nicht gezielt auf sie stürzt, dann fallen sie in der allgemeinen Panik, weil sie mit dem Schwarm mitflattern wollen, runter und wenn ich dann an heute Nacht denke ...
      Und Tilly ist so voll jugendlicher Energie, die sich jetzt nach zwei Tagen im kleinen Käfig erst recht aufgestaut hat, die muss sich jetzt erst mal auspowern. Albus hat sich jetzt schon ein wenig an sie rangetraut. Ich hoffe ja, dass er und Leni, die meine nächstjüngeren sind, sich ein bisschen Tillys annehmen und sie rumscheuchen, damit sie sich auspowert und friedlicher wird. Aber am besten lasse ich heute Nacht nicht nur das kleine Notlicht an, sondern noch eine andere kleine Lampe. Nur für den Fall, dass es wegen der kleinen Unruhestifterin Panik gibt, was mich gerade nicht wundern würde. Ich überlege auch noch, ob ich mir Arwen auch noch schnappe und zumindest über Nacht zu den Jungs in den Käfig stecke. Bisher hat sich Tilly zwar überhaupt nicht an sie drangetraut und sie hat der allgemeinen Panik bisher gut widerstanden und ist überhaupt nicht runtergefallen, aber in der Nacht mache ich mir trotzdem Sorgen ... *seufz*
      Das alles hatte ich mir wirklich anders vorgestellt, mit einer wirklich erwachsenen Henne wäre das alles sicher entspannter gelaufen. Die nächsten Tage werden mit Sicherheit nervenaufreibend. Hoffentlich gewöhnen sich alle aneinander und wenn sich die Lage etwas beruhigt hat, nimmt irgendwer die kleine Unruhestifterin vielleicht unter seine/ihre Fittiche und erzieht sie ein bisschen. Kann doch echt nicht sein, dass 10 erwachsene Wellis sich auf Dauer von einem Teenager herumjagen lassen. Von Sylvester und Arwen abgesehen sind die hier ja auch alle keine Senioren, sondern im besten Alter.

      Entschuldigt schon wieder die Textwand, aber nicht nur für die Wellis ist das hier gerade nervenaufreibend.

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        Hallo Annika,

        erstmal toll, dass beide Wellis gesund sind. Besonders dass junge Alter von Tilly ist etwas ärgerlich, aber ich denke sie wird bald ruhiger werden.

        So war die Vergesellschaftung ja nicht harmonisch, aber vielleicht war Tilly jetzt wirklich nur heute so übermütig und morgen sieht die Welt schon anders aus. Ich drücke die Daumen, dass die Nacht ruhig bleibt. Halt uns gerne auf dem laufenden.

        Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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          Hallo Annika,
          da hast Du dir ja zwei süße Federknäuel gegönnt, Glückwunsch zu den beiden und schön das sie gesund sind.

          Das mit der Vergesellschaftung liest sich ja nicht so schön und ich kann mir vorstellen, das Du sehr angespannt bist.
          Ich weiß ja nicht wie groß dein Quarantänekäfig ist, aber Geordi mit gleich zwei ihm völlig fremden Wellis in einen kleinen Käfig stecken halte ich auch nicht für so glücklich, oder? Aber Du kennst deine Wellis und weißt schon was du tust.
          Ich drücke die Daumen, das Tilly schnell "runter" kommt und es sich dann langsam einpendelt mit den anderen. Halte uns auf jedem Fall auf dem Laufenden.

          Es grüßen die Sabbelköppe aus dem Oldenburger Münsterland und ihre Felo

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            Hallo Annika,

            was für eine schöne Überraschung. Das sind zwei ganz Süße.
            Das Chaos beim ZUsammenführen war bestimmt nervenaufreibend, du Arme. Die Kleine ist in ihrer jugendlichen Begeisterung wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen, aber das gibt sich bestimmt wieder. Wellis können ganz schöne Schisser sein, wenn ein Neuer dazukommt, und wenn sie dann auch noch so überrannt werden, ist das Entsetzen groß.
            Ich finde es gut, dass du die beiden Fußgänger zu ihrer eigenen Sicherheit separiert hast. Vielleicht kommen sie sich so ja auch schon etwas näher.

            Es bleibt auf jeden Fall spannend. Ich warte begierig auf Updates und wünsche dir gute Nerven.

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              Hi Yvonne, Indy und Sandra,

              vorhin war die Lage wirklich ziemlich angespannt, momentan herrscht vollkommene Ruhe im Wellizimmer und niemand sagt einen Pieps, obwohl ich eine kleine Lampe (zusätzlich zum üblichen Notlicht) angelassen habe, was normalerweise ein Anlass wäre auch mitten in der Nacht das Plaudern anzufangen. Aber gerade sind alle einfach nur total erschöpft und die meisten haben ihre Köpfchen im Gefieder. Rose und Leni, die sich in den letzten Wochen nur ignoriert haben, haben sich demonstrativ den am weitesten von Tilly entfernten Schlafplatz gesucht und wirkten sehr einträchtig. Arwen habe ich nun doch draußen gelassen, sie sitzt gemütlich in exakt der Schaukel, in der sie in den letzten Wochen bevorzugt schläft und Tilly sitzt sogar schräg über ihr und ist jetzt auch furchtbar müde und friedlich. Vor Arwen hatte sie ja sowieso schon die ganze Zeit Respekt, da mache ich mir gar nicht so große Sorgen.
              Oskar und Geordi sind zwar nicht so glücklich in dem doofen Extrakäfig, aber mir ist wirklich wohler, dass die beiden dort über Nacht sicher sind. Es war jetzt kein guter Start, aber ich spekuliere auch darauf, dass es ihre Freundschaft fördert @Sandra. Oskar ist ja auch so ein schüchterner Schisser, vielleicht beschleunigt es die Freundschaftsfindung, dann hätte all das Chaos noch was Gutes.

              Vorhin als die Lage begann ruhiger zu werden, habe ich noch etwas beobachtet. Ich bin dann mal rausgegangen, um mir ziemlich verspätet was zum Abendessen zu machen. Nach ca. einer Viertelstunde hörte ich empörtes Keckern und schaute wieder ins Zimmer, da sah ich Tilly, wie ihr Leni und Rose von beiden Seiten auf die Pelle rückten und Arwen saß auf dem Ast darunter und tat ganz unbeteiligt. Alle vier Hennen haben mich mit unschuldiger Engelsmiene angeschaut und ich habe mich dann leise wieder zurückgezogen. Nachdem sie den ersten Schock überwunden haben, machte es mir den Eindruck, als ob meine älteren Damen sich zusammengeschlossen haben, um der Lütten jetzt mal Manieren beizubringen. Albus habe ich aber auch schon ein paarmal neben ihr sitzen sehen, es kann nicht lange dauern, bis er näheren Kontakt zu ihr aufnimmt und sicherlich wird er ein bisschen freundlicher zu ihr sein als die Ladys.
              Vermutlich hast Du recht Yvonne, dass die Welt morgen schon wieder anders aussieht. Ich glaube, in ein paar Tagen haben sie sich alle zusammengerauft und ja, ein Glück wird Tilly ja auch älter und irgendwann bestimmt auch vernünftiger.

              Gute Nacht Ihr Lieben. Ich bin jetzt genauso K.O. wie die Piepser und muss auch dringend meinen Kopf ins Gefieder stecken ... na, Ihr wisst schon.

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                Hallo Annika,

                Glückwunsch zu Deinen niedlichen Neuzugängen. Schön, dass sie gesund sind. Der Züchter hat Dich ja ganz schön veräppelt, das muss Absicht gewesen sein oder er ist blind. Das dürfte einem erfahrenen Züchter nicht passieren. Klar, dass Du Kleinen behältst, ich würde sie auch nicht umtauschen.
                Auch wenn die Zusammenführung wohl eher holprig war, Deine "Altwellis" werden Tilly schon ihre Grenzen aufzeigen. Lass sie machen, sie schaffen das.
                Dann kehrt Ruhe ein und Deine beiden Fußgänger kommen dann auch auf ihre Kosten. Wirst schon sehen, alles wird gut.
                Wir, meine Heinis und ich drücken fest die Daumen.

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                  Hallo Romy,
                  gratuliere zum Familienzuwachs, auch wenn es nicht ganz problemfrei geht. Lustigerweise hab ich ja vor einigen Wochen auch eine Tilly bekommen und das Mädel hat auch gemeint (obwohl ca. 4 - 5 Jahre alt), sie ist hier die neue Chefin und hat erstmal allen gezeigt, wer der neue Boss im Haus ist. Anfangs waren sie alle total überrascht und haben sich scheuchen lassen, aber nach einigen wenigen Tagen haben sie ihr dann deutlich gemacht: Mädel, hinten anstellen. Und jetzt hat sie sich total eingefügt und ist ein braves Tierle. Gut, deine Tilly ist noch jung, ein kleiner pubertierender Teenager, aber gottseidank dauert die Pubertät eines Wellis nicht so lange wie die eines Menschen! Und wie es aussieht, gehts ja schon besser und der Restschwarm zeigt ihr auch ihre Grenzen auf. Ich denke, das ist ein ganz normaler Prozess in einem Vogelschwarm und sie wird es lernen. Was deine zwei Fußgänger angeht (Geordi ist ja traumhaft schön!), da hoffe ich wirklich, dass sie sich befreunden und dann in Zukunft Seite an Seite durch ihre Welt spazieren. Sind die zwei jetzt schon wieder im richtigen Zuhause oder noch immer im "Knast"?

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                    Hi Annika!
                    Als erstes möchte ich dir noch mein Beileid zu Pippins Tod aussprechen, es tut mir wirklich sehr leid! Flieg frei, kleiner Pippin !
                    Und: Natürlich hoffe ich auch dass du deine OP gut überstanden hast und es dir gutgehen!

                    Über die vielen tollen Bilder habe ich mich sehr gefreut, ganz besonders über die von Oskar, weißt du ja.

                    Natürlich gratuliere ich auch noch zu den beiden süßen Neuzugängen! Tilly scheint ja ordentlich Hummeln im Flauschepo zu haben - aber ich denke mit der Zeit werden die anderen ihr schon zeigen wo der Frosch die Locken hat.
                    Geordi ist ja wirklich ne kleine Schönheit und ich hoffe sehr, dass Oskar und er Freunde werden!
                    Ich glaube übrigens, dass es richtig war, Oskar in dem allgemeinen Trubel (mit Geordi zusammen) zu separaten. Oskar neigt bei Stress/Panik zu unkontrollierten Abstürzen und da er sich ja nicht abfangen kann, sind solche "Panikstürze" gefährlich für ihn.
                    Für alle Mitleser, die die Vorgeschichte nicht kennen: Ich bin Oskars Ex-Felo und habe ihn seinerzeit aufgrund seiner Flugunfähigkeit in Annikas kompetente Hände gegeben, da ich ihm hier leider kein fußgängergeeignetes Zuhause bieten konnte .

                    Dir und deinem Schwarm, liebe Annika, wünsche ich jetzt eine gesunde und friedliche Zeit!

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                      Hallo zusammen,

                      nach langer Zeit will ich endlich mal meinen Thread reaktivieren, ich habe ihn ja ziemlich im Unklaren zurück gelassen
                      Also das Chaos nach dem Einzug von Tilly und Geordi war letztlich halb so schlimm. Die Kleine hatte am ersten Abend wohl einfach zu viel aufgestaute Energie und die anderen waren nicht auf so ein halbes Baby vorbereitet. Aber nach einer Nacht drüber schlafen, wurde sie dann von den Erwachsenen liebevoll zurecht gestutzt. Sie hat sich dann gut eingelebt und war/ist meistens ganz lieb, aber oft auch ein ziemlicher Frechdachs und hat öfters mal ihre „5 Minuten“, in denen nichts vor ihr sicher ist. Besonders zu Rose fühlte Tilly sich sehr hingezogen, ich dachte erst, dass sie da noch ein bisschen Nestwärme sucht, aber sie haben sich gut angefreundet. Rose war in jüngerem Alter auch ein großer Frechdachs und ich hatte dann öfters mal den Eindruck von Lehrmeisterin und Schülerin. Außerdem hat Tilly dann auch angefangen Rose gelegentlich zu füttern und je älter sie wurde, desto mehr hat sie sich auch im Balzen probiert und kann mittlerweile beinahe genauso gut einen Balztanz aufführen und singen wie jeder Hahn. Auch Cookie hat sie schon gefüttert und auch Piet – selbst ist die Frau. Außerdem haben sich die anderen Hennen davon anstecken lassen, vor allem Leni führt nun manchmal auch ein Tänzchen auf und die Hähne gucken auch nur noch ein ganz bisschen verdattert, wenn eine Henne sie antanzt, obwohl das doch eigentlich ihr Job ist.
                      Geordi wurde schon nach wenigen Tagen von Albus als neuer Partner auserwählt, der ja einige Wochen zuvor seinen vorherigen Partner Karlo verloren hatte und sie wurden sehr knuddelig miteinander. Aber auch sonst wurde Geordi gut von allen aufgenommen und hat sich auch mit Oskar angefreundet, wie ich das ja beabsichtigt hatte, da beide Fußgänger waren/sind.
                      Ach ja, oben erwähnte ich Cookie, dabei zog die auch erst letztes Jahr Ende August neu bei mir ein, aber nun ist sie schon über ein Jahr bei mir und längst kein Neuzugang mehr. Sie stammt aus der Hobbyzucht einer Freundin und wuchs quasi als „Nachbarmädchen“ von Leni auf, also sie sind keine Schwestern, aber ihre Eltern haben gleichzeitig gebrütet und sie sind vom Alter her nur ca. zwei Wochen auseinander und kennen sich von klein auf. Zuerst hatte ich Ende 2019 nur Leni übernommen, aber obwohl Cookie dann erst rund acht Monate später zu mir kam, haben die beiden sich sofort wieder erkannt und obwohl sie charakterlich sehr unterschiedlich sind, gleich sehr gut verstanden und sie benehmen sich fast schwesterlich.
                      Cookie wurde damals dann gleich von Billie umworben, der für sie seine eigentlich sehr geliebte Arwen verließ. Arwen hatte ja einige Wochen zuvor den Hormonchip bekommen und war gerade stark runtergekühlt, da war so eine junge, heißspornige Henne wohl interessanter für Billie. Aber als Anfang 2021 der Hormonchip begann nachzulassen, hat Billie wiederum Cookie verlassen und kehrte zu Arwen zurück.

                      Generell ging ein Jahr lang alles gut bei meinen Piepsern und sie lebten als glücklicher Zwölferschwarm. Aber Mitte August diesen Jahres begann dann leider eine neue Pechsträhne
                      Mitte und Ende August starben Piet und Rose – mit Piet schaffte ich es nicht mehr rechtzeitig zur vkTÄ und Rose ging sogar ganz ohne jede Vorwarnung
                      Und Ende September verließ mich Merry, auch mit ihm schaffte ich es nicht mehr rechtzeitig zur vkTÄ. Es geht oft einfach zu schnell mit den Wellis

                      Ende Oktober ging es dann mit der Pechsträhne weiter erst mal dachte ich, dass Oskar nicht so fit aussieht und habe einen Termin bei der TÄ einige Tage später vereinbart. Am Tag direkt davor kam ich nach Hause und fand Goerdi verletzt vor, sein Beinchen stand in sehr seltsamen Winkel ab. Ich habe dann gleich mit der Praxis meiner TÄ telefoniert und wir haben vereinbart, dass ich ihn am nächsten Tag zum Termin von Oskar mitbringe. Dort stellte sich dann heraus, dass das Beinchen gebrochen ist und es sollte noch am selben Abend operiert werden und er dann über Nacht da bleiben. Außerdem wurde festgestellt, dass am selben Beinchen ein Tumor saß, er war mir vorher noch nicht aufgefallen, weil er weiter oben am Bein war und immer von Federn verdeckt wurde ... Der Tumor hat wohl den Knochen geschädigt, weshalb er leichter brechen konnte, als es normalerweise der Fall gewesen wäre
                      Mir wurde erklärt, dass bei der OP erst mal nur der Bruch gerichtet werden soll, gleichzeitig den Tumor zu entfernen ginge nicht, vorher sollte der Bruch idealerweise verheilen, damit das Beinchen stabil genug für die Tumor-OP wird.
                      Bei Oskars Untersuchung an diesem Abend kam nichts raus. Er präsentierte sich als das blühende Leben und es wurde nichts gefunden. Also bin ich dann nur mit Oskar wieder nach Hause. Am späteren Abend bekam ich dann noch den Anruf, dass Geordi die OP gut überstanden hatte.
                      Am Folgeabend (es war Freitag) durfte ich Geordi mit dickem Verband am Beinchen wieder mitnehmen. Er sollte erst mal in einer Transportbox und ohne Stange sitzen, damit er sich nicht so viel bewegen kann und auf jeden Fall das Beinchen geschont wird. Tja, aber der junge Herr war ein sehr ungeduldiger Patient und wollte nicht still halten und den Verband wollte er auch nicht dran behalten. Bereits Samstagnachmittag war er ab. Aber eigentlich wäre der Verband ja wichtig gewesen, um das Beinchen zu stabilisieren, damit der Bruch sauber heilen könnte Die Samstagsöffnungszeit meiner TÄ-Praxis war da natürlich schon vorbei und Sonntags ist die Praxis zwar auch für eine Stunde geöffnet und ich rief dann Sonntagfrüh dort an, aber meine beiden vogelkundigen TÄ waren an dem Tag nicht vor Ort also vereinbarten wir, dass ich Montagmittag vorbei komme.
                      Immerhin ging es Geordi während all dem total blendend, er tobte wie ein Verrückter in seiner Box herum, hängte sich mit einer Kralle kopfüber von der Decke etc. Von stillhalten und auskurieren keine Spur er bekam ja Schmerzmittel und wäre nicht sein krummes Beinchen und der Tumor gewesen, hätte man meinen können, alles sei bestens.
                      Dann im Laufe des Sonntagsnachmittags/-abends begann es dann auch Oskar richtig schlecht zu gehen. Blut oder eine andere Verletzung fiel mir nicht auf, aber es war dann natürlich klar, dass ich ihn Montag auch noch mal direkt mitnehme zur TÄ. *seufz*
                      Geordis Beinchen sollte ja eigentlich neu verbunden werden, aber letztlich meinte die TÄ, dass wir probieren, ob der Knochen so heilt. Durch den Tumor hätte der Verband auch wieder nur schlecht gehalten und wäre wahrscheinlich schnell wieder ab gewesen. Außerdem sollten wir mal abwarten, ob der Tumor schnell oder langsam wächst. Falls er langsam wachsen würde, wäre es eine Überlegung wert, ihn nicht zu operieren, sondern Geordi damit leben zu lassen, solange es ihm gut ginge
                      Bei Oskar fand sie eine Verletzung an der Brust, ich bin vor Überraschung fast umgefallen da war ein Durchbruch zwischen Kropf und Brust, eine wirklich schwere Wunde, Oskar ging es da auch schon wirklich sehr schlecht. Es hat allerdings gar nicht geblutet und es waren sauber die Federn drüber, sonst wäre es mir ja aufgefallen, allerspätestens als ich ihn für das Umsetzen in die Transportbox eingefangen habe jedenfalls musste auch das sofort operiert werden.
                      Es dauert danach einige Stunden, bis zum erlösenden Anruf, dass Oskar es den Umständen entsprechend gut überstanden hat und wir die Nacht und den nächsten Morgen abwarten müssen.
                      Aber es lief soweit alles gut und den nächsten Abend durfte ich ihn abholen. Was die Ursache des Ganzen war, ließ sich nicht wirklich feststellen. Bei der OP fand die vkTÄ in der Kropfwunde auch eine dicke Entzündung, die wohl auch schon länger da war. So wie ich das verstanden habe, war vermutlich/vielleicht ein Sturz dann die Ursache, dass die Sache „explodiert“ ist (sehr laienhaft ausgedrückt). Ja, wie gut, dass wir wenige Tage zuvor noch bei der TÄ waren, weil ich schon geahnt habe, dass irgendwas nicht stimmt, aber Oskar das blühende Leben gespielt hat der TÄ kann man da aber gar keinen Vorwurf machen, ich hatte da auch an mir selbst gezweifelt, ob ich mir alles nicht nur eingebildet habe
                      Das war Dienstagabend und Mittwochnachmittag dann, hat die Federlose (also ich) mich selbst verletzt. Auf der Treppe in meinem Haus, auf dem Weg nach unten, eine Stufe verpasst, böse umgeknickt, dann Notaufnahme, Röntgen und Gips. Zwei Mittelfußknochen sind bzw. waren gebrochen und ich bin seitdem krankgeschrieben. Aber immerhin habe ich nach einer Woche mit Liegegips einen AirWalker bekommen (das ist so eine Art orthopädischer Stiefel, früher bekam man einen Geh-Gips, das ist im Prinzip was ähnliches) mittlerweile muss ich ihn nicht mehr tragen und übe schon wieder fleißig richtiges Gehen. Es funktioniert schon wieder ganz gut, ein Ende ist also abzusehen.
                      Aber das nur der Vollständigkeit halber, weil es in die ganze Pechsträhne dieser Zeit reinpasst. Jedenfalls war ich die ersten Tage dann total fertig und hätte selbst gar keine Kontrolltermine für Geordi und Oskar wahrnehmen können, Auto fahren konnte ich zwei Monate lang auch nicht und wir hatten dann gleich den Freitag nach meinem Unfall einen Kontrolltermin Glücklicherweise ist meine Mutter dann mit den beiden, ohne mich, zu dem Termin gefahren und ich wurde dann per Telefon dazugeschaltet, sodass ich auch gleich alle Informationen bekam. Die TÄ bestätigte jedenfalls, was ich auch schon gedacht hatte, nämlich dass Geordis Tumor in rasanter Geschwindigkeit wächst und eine zeitnahe Tumor-OP und ein erneuter Versuch den gebrochenen Knochen ordentlich zu richten, war damit quasi unumgänglich. Wir vereinbarten einen Termin für den darauffolgenden Mittwoch. Immerhin Oskars Genesung lief glücklicherweise gut.
                      Leider ging Geordis OP nicht gut. Meine Mutter brachte ihn morgens zum Termin hin und rund zwei Stunden später bekam ich dann leider den Anruf, dass Geordi es nicht geschafft hat
                      Meine Mutter ist dann noch mal hingefahren, um ihn wieder abzuholen, damit wir ihn beerdigen können. Bzw. ich habe ihn den anderen auch noch mal gezeigt. Vor allem Albus sollte ihn noch mal sehen, weil sie ja miteinander verpartnert und sehr verliebt waren, die ganze Zeit, in der Geordi in der Krankenbox saß, kam Albus ständig vorbei, um ihn durch die Gitterstäbe zu füttern und ihn zu trösten und hat immer zu ihm gehalten. Er sah wirklich sehr traurig aus, mit seiner Partnerwahl hat er bisher nicht viel Glück

                      Jedenfalls war spätestens dann für mich klar, dass ich mir nicht zutraue, weiterhin Fußgänger zu halten. Es ist ja lange alles ohne Unfälle gut gegangen, aber man kann alles noch so gut absichern, dass ich dann innerhalb von drei Tagen zwei schwere Unfälle habe (auch wenn bei beiden noch andere Erkrankungen mit reingespielt haben), hat mir die Augen geöffnet
                      Also dachte ich an die HürdenWellis, die hier im Forum ja auch bekannt sind. Die Entscheidung, dass ich Oskar gerne dorthin abgeben möchte, war schnell gefällt, unentschlossen war ich dann zunächst mal wegen Arwen, die ja auch Fußgängerin gewesen ist.
                      Eigentlich war sie mit ihren neun Jahren noch sehr fit und konnte flattern und klettern wie eine Weltmeisterin, außerdem war sie bis Anfang November noch fest mit Billie verbandelt, der ein sehr guter Flieger ist und definitiv kein HürdenWelli aber dann fing Billie an, mit Cookie als Zweithenne zweigleisig zu fahren und dann kam auch noch Tilly ins Spiel. Billie entschied sich dann auf einmal, mit Cookie und Tilly zusammen zu sein und seine Arwen komplett zu verlassen.
                      So richtig verstehen kann ich das bis heute nicht, aber es erleichterte für mich die Entscheidung sehr. Somit stand für mich nun fest, dass ich Arwen ruhigen Gewissens ebenfalls an die HürdenWellis geben kann, da ich sie und ihren Partner ja nicht mehr trennen würde. Ich bekam dann auch die Zusage, dass ich Arwen und Oskar noch im alten Jahr in die Pflegestelle nach Hannover bringen darf. Vorher haben wir noch einen Ausgangscheck bei der TÄ gemacht und einen Tag später war dann der Umzug (meine Mutter hat die Wellis und mich weiterhin mit Engelsgeduld durch die Gegend gefahren).
                      Leider ist es Arwen recht bald nach dem Umzug sehr schlecht gegangen, es haben sich schlimme Leberprobleme gezeigt, von denen ich bis dahin nichts wusste. Ihre neue Felo war mit ihr natürlich beim vkTA und hat sich sehr gut um sie gekümmert, es schien auch erst, als ob es Arwen besser ginge, aber dann ist sie ausgerechnet an den Weihnachtstagen leider doch gestorben
                      Oskar lebt sich aber so langsam ein und hat nur gerade mit einer sehr hartnäckigen Mauser zu kämpfen. Wahrscheinlich hat ihn der Umzug sehr gestresst.

                      Hier kommen nun noch ein kleines Best-of von meinen Verstorbenen diesen Jahres: Piet, Rose, Merry, Geordi und Arwen und auch von Oskar, der einfach nur ausgezogen ist.


                      Piets größte Liebe war wahrscheinlich Pippin, der uns schon im Juli 2020 verlassen hat.



                      Merry (links) mit seinem Brüderchen Pippin (rechts)


                      Merry, Piet und Pippin beim Grünzeug knabbern, nun sind sie alle drei wiedervereint.


                      Rose mit ihrer kleinen Schülerin Tilly


                      Rose gaaanz müde


                      Rose, die Königin des Basilkums , zusammen mit Billie, mit dem zusammen sie damals bei mir einzog



                      Merry und Piet tauschen verliebte Blicke


                      Oskar bewacht Piets Schlaf


                      Rose und Piet ganz verliebt


                      Schnappschuss von Merry, wie er sich in Pose schmeißt




                      Gleich gehts weiter ...

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                        Hier geht es weiter:


                        Oskar und Geordi


                        Schwer verliebt: Billie und Arwen





                        Albus füttern seinen geliebten Geordi


                        Geordi hat natürlich auch Albus sehr geliebt und sich gerne mit Krauleinheiten revangiert



                        Geordi hat aber auch mit den Hennen gerne mal geschäkert und sogar Tilly fand ihn letztlich doch gar nicht so übel


                        Geordi war immer für gewagte Klettereinheiten gut


                        Als Billie Arwen zwischenzeitlich mal verlassen hatte, hat sie versucht was mit Merry anzufangen. Der war auch sehr höflich zu ihr, die große Liebe wurde es aber nicht.


                        Oskar in der Petersilie


                        Arwen und Oskar

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                          Für mich und meine zurückgebliebenen Wellis war es zunächst sehr merkwürdig, dass der Schwarm nur noch aus sechs Geierchen bestand.
                          Billie ist weiterhin mit Cookie und Tilly zusammen, steckt nun aber gerade in der Mauser und kann sich gerade nicht so gut um die beiden Mädels kümmern (bzw. ich glaube, es wird gerade besser). Sie verstehen sich aber glücklicherweise auch weiterhin sehr gut und sind friedlich, obwohl sie den ganzen Dezember durch beide sehr brutig waren, gerade scheint es sich etwas zu legen. Cookie war immer wieder auf der Suche nach einer Bruthöhle und Tilly hat sogar einige Eier gelegt. Wenn ich sie nicht mal quasi in Flagranti dabei erwischt hätte, hätte ich vermutlich eher Cookie verdächtigt.
                          Leni ist jetzt mit Albus zusammen und beide sind sehr kuschelig und verliebt miteinander. Beide flirten aber auch trotzdem fleißig fremd.

                          Allerdings ist meine Pechsträhne auch noch immer nicht vorbei vor Weihnachten musste ich noch mal mit Albus zur vkTÄ. Sein Röntgenbild zeigte leider Wasser in der Lunge, deshalb musste ich ihm dann zwei Wochen lang ein entwässerndes Mittel direkt in den Schnabel geben, zunächst zweimal täglich, dann einmal täglich. Vorerst scheint es ihm nun besser zu gehen, aber das ist etwas, was ihn nun wohl lebenslang begleiten wird und ich habe direkt genug von dem Medikament mitbekommen, um es ihm zukünftig immer mal wieder als Kur geben zu können, wenn ich merke, dass es ihm nicht gut geht. *seufz*


                          Hier einfach noch mal ein paar Impressionen der letzten paar Monate, die Verstorbenen sind zum Teil auch noch mal zu sehen.


                          Sylvester, Billie und Piet lassen sich den leckeren Golliwoog schmecken und gebadet wurde natürlich auch


                          Billie hat den Golliwoog für sich alleine



                          Cookie und Oskar



                          Die beiden unzertrennlichen Albus und Geordi


                          Billie und Cookie - in der Mauser ist es schön, wenn jemand mal beim kraulen hilft


                          Leni und Albus kommen sich näher






                          Und noch mehr




                          Tilly


                          In der Zeit, in der Albus im Krankenkäfig ausharren musste, war Leni oft auch mit Sylvester unterwegs

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                            Tilly lässt sich von Billie verwöhnen




                            Albus und Leni mal wieder am schäkern






                            Gute Neuigkeiten gibt es aber auch. Am 2. Januar sind zwei süße Neuzugänge bei mir eingezogen, die ich hier über das Forum gefunden habe. Der sechsjährige Grey und die vierjährige Hexe. Die beiden wurden mir von ihren Vorbesitzern aus Bielefeld gebracht, was ca. anderthalb Stunden Fahrt sind. Am 3. Januar hatten sie dann ihren Eingangscheck und seitdem leben sie sich hier fleißig ein und tauen jeden Tag ein wenig mehr auf.
                            Die beiden sind kein Pärchen, verbringen aber gerade trotzdem noch Zeit miteinander, während sie sich an alles gewöhnen. Grey hat auch schon versucht bei Leni und Tilly zu landen (bisher erfolglos, aber wer weiß, was noch passiert ) und mit Sylvester und Billie hat er sich auch schon etwas unterhalten. Es wundert mich beinahe, dass das so schnell geht, weil Sylvester sonst stärker fremdelt, aber ich glaube, er freut sich wirklich, dass wieder ein etwas älterer Herr eingezogen ist. Mit dem jungen Gemüse versteht er sich zwar auch gut, aber mit jemandem, der etwas mehr in seinem Alter ist, lassen sich doch bessere Gespräche führen. Er hat auch schon Hexe angeflirtet und heute Nachmittag hat sie sich erstmals erweichen lassen und sich von ihm füttern lassen. Bisher hatte Sylvester keine feste Beziehung, sondern füttert jede Henne mal, wenn ihm danach ist, da sagt auch keine nein. Sylvester ist ja mein Senior und wird hier eh von allen gemocht und darf quasi alles was er will. Aber wenn es mal etwas Festes werden würde, fände ich das auch wirklich schön.

                            So, nun bin ich auch endlich fertig mit meinem laaaaangen Nachbericht. Keine Ahnung, ob diesen sehr langen Text überhaupt jemand bis zum Ende durchgehalten hat.
                            Hier gibt es nun noch die ersten Fotos von Grey und Hexe, wie sie sich bereits einleben:


                            Hexe verlässt ganz mutig als erste den Quarantänekäfig



                            Direkt nachdem Hexe aus dem Quarantänekäfig kam, wurde sie von den drei alteingesessenen Damen erst mal zur Versammlung einbestellt und hat die Benimmregeln erklärt bekommen.


                            Grey und Hexe gucken sich erst mal in aller Ruhe alles ganz genau an


                            Sylvester und Grey nehmen ersten Kontakt miteinader auf





                            Auch Leni und Hexe scheinen sich anzufreunden





                            -

                            Übrigens, wenn kurzfristig nichts mehr dazwischen kommt, zieht morgen noch ein junger Herr bei mir ein. Ein zweijähriger Witwer, den ich hier in der Nähe gefunden habe, eine halbe Stunde Fahrtzeit entfernt. Eigentlich war ich ja noch auf der Suche nach einem weiteren Senior (ich würde auch noch immer einen nehmen ), konnte da aber trotzdem nicht nein sagen.

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                              Liebe Annika,

                              jetzt reicht es mal mit der Pechsträhne, genug ist genug. Es tut mir sehr leid, dass Du so viele Flauschis verloren hast und nun ist wieder was los. Und dann hat es Dich auch noch erwischt, oh je, ich hoffe sehr, dass Du wieder hüpfen kannst wie ein junges Reh. Und auch hoffe ich sehr, drücke fest die Daumen, dass Albus wieder gesund wird.
                              Dass Deine Mama sich gekümmert hat, war sehr lieb von ihr. Meist ist es so, dass, wenn es "nur um einen Vogel geht", viele kein Verständnis für die eigenen Ängste und Sorgen haben. Deine Mama ist ein Schatz und gehört feste gedrückt.
                              Etwas musste ich schmunzeln, denn wer mit wem und wann, scheint noch nicht richtig geklärt. Und dann legt Tilly auch noch Eier, ach je, das braucht niemand.
                              Was mögen Deine Flauschis sagen, wenn am Mittwoch ein Hähnchen einziehen wird? Ich denke, da werden die Pärchen wieder neu gemischt.
                              Liebe Annika, Dir, Deinen Lieben und allen Flauschis wünsche ich, dass dieses Jahr besser wird.
                              Ich danke Dir für Deinen ausführlichen Bericht und die schönen Fotos. Passe auf Dich auf und bleibe gesund.

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                                Hallo Silvia,

                                danke für Deine lieben Worte.

                                Ja ich bin meiner Mutter wirklich sehr dankbar, dass sie die Wellis (und auch mich) überall hin gefahren hat. Praktischerweise ist sie zum 1.12. in Rente gegangen und musste im November noch ihren Resturlaub und Überstunden abbummeln, deshalb hatte sie glücklicherweise auch genug Zeit. Ein paarmal hat mich auch mein Vater und mein Bruder gefahren, wenn ich selbst zum Arzt musste, aber die Wellitermine hat alle meine Mutter mit mir gemacht. Sie "meckert" zwar manchmal auch, ob ich denn wirklich sooo viele Wellis haben muss, ob ein kleinerer Schwarm nicht auch reichen würde, aber dass man sich um ein Tier vernünftig kümmern muss, wenn man die Verantwortung dafür übernommen hat und deshalb auch Besuche bei der Tierärztin nötig sind, darüber gibt es keine Diskussion.

                                Mal schauen, wie es mit Albus weiter geht. Die TÄ hatte mich ja schon vorgewarnt, dass er das nun vermutlich lebenslang haben wird und immer mal wieder eine Kur mit dem Medikament braucht ... außerdem musste sie mir noch sagen, dass Albinos und Lutions ja nur ein Durchschnittsalter von drei hätten und Albus mit seinen drei Jahren also schon alt wäre ... und dass Arwen neun geworden ist, sei eher die große Ausnahme ... *seufz* Dabei benimmt Albus sich noch viel eher wie ein quirliger Jungvogel und ich hoffe, er hat noch viele Jahre vor sich.

                                Wie der Neue sich dann einfügt, bin ich auch schon sehr gespannt. Der Schwarm ist ja gerade nach dem Einzug von Grey und Hexe sowieso noch in Bewegung. Leider haben wir den Eingangscheck dann aber erst nächste Woche Donnerstag, was Früheres war nicht frei, da es ja auch kein Notfall ist und eine der beiden vogelkundigen Tierärztinnen in meiner Praxis hat gerade Urlaub ... aber vielleicht rufe ich vorher noch mal an und frage, ob nicht irgendjemand abgesprungen ist, wo wir noch rein könnten. Dass der arme kleine Pieps dann über eine Woche alleine in Quarantäne sitzen muss, tut mir ziemlich leid.


                                Hier ist noch ein Foto von Hexe und Sylvester von heute Nachmittag, als sie beide eifrig am Flirten waren. Mal gucken, ob das was Ernsthaftes wird.



                                Liebe Grüße
                                Annika

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