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Plastikvogel, Spiegel und anderer Mist im Käfig

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    Plastikvogel, Spiegel und anderer Mist im Käfig

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    Hallo Zusammen,

    seit gestern bin ich in Eurem Forum angemeldet und habe auch schon ein paar Fragen gestellt.
    Kurz zu meiner Geschichte.
    Die Eltern von meinem Freund haben, bzw. hatten einen Wellensittich der so um die 10 Jahre alt ist. Der Vogel lebt schon sein ganzes Leben lang allein in seinem "zugemüllten" Käfig. Zwei Plastikvögel, drei Spiegel und was es nicht noch so alles gibt. Die kleine Dame lebt jetzt seit etwas über 1 Woche bei uns. Es sollte eigentlich nur eine Urlaubsbetreuung sein, aber wir konnten seine Eltern doch dazu überreden das wir den Vogel behalten können. Die beiden wollten nämlich definitiv keinen zweiten kaufen. Als erstes habe ich den ganzes Mist aus dem Käfig entfernt und in den Müll geworfen. Der Spiegel wurde mehr oder weniger attackiert, aber auch mit ihm "geschmust" und gefüttert. Ein größerer Käfig ist schon bestellt von uns und wir sind auch auf der Suche nach einem Hahn. Die Frage ist nur, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit das ein Artgenossen akzeptiert wird?
    Ich mein, der Spiegel wurde ja auch attackiert. Ist es überhaupt möglich nach so langer Einsamkeit einen Vogel zu vergesellschaften? Die Gitterstäben werden übrigens auch angeknabbert. Ist das normal?
    Ich danke Euch schon einmal für Eure Antworten

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    #2
    Natürlich ist es noch möglich - allerdings solltet ihr viel Geduld haben, aber der Welli wird einen schönen Lebensabend verleben. Denke bitte an den Eingangscheck beim vogelkundigen Tierarzt. Hier sind drei Links, die dir sicher helfen: https://www.welli.net/neuer-partner.html https://www.welli.net/neuer-partner.html https://www.welli.net/eingangscheck-...arantaene.html

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      #3
      Hallo Sunny842

      Schön das ihr die arme Kleine übernommen habt und du ihr ein schöneres Leben bieten willst.Wen ich so was höre ,von wegen Einzelhaltung,Spiegel etc,stellen sich mir die Nackenhaare auf.Aber nun ist sie zum Glück bei jemanden,der sich auch Gedanken um das Wohl der Kleinen macht.Finde ich toll von dir.
      Vergesellschaften mit einem Partner ist ganz wichtig und nötig.Sollte aber ein Hahn sein,der schon älter ist.Also kein Jungspunt mehr.Denke so ab 6-7 Jahre wäre für die Dame ok.
      Wen Wellis einsam sind und langeweile haben,kommen sie schon auf so ein Fehlverhalten, wie Gitterstäbe abknabbern.Aber jetzt gehst ja bergauf mit der Kleinen.Was wird sie sich freuen,endlich einen Artgenossen zu bekommen.
      Wünsche dir und der Kleinen nur das aller Beste
      Lg

      Liebe Grüße
      Tine und ihre neun Zwerge

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        #4
        Hallo,

        ich denke schon, dass eine Vergesellschaftung noch erfolgreich sein kann! Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Ihr solltet es mit einem etwa gleichaltrigen (mindestens aber aus der Jugendmauser entwachsenen) Hahn versuchen. Bitte setzt beide erst in getrennte Käfige, wie es in den Vergesellschaftungsartikeln beschrieben ist. Vielleicht braucht ihr etwas Geduld, aber meist gewöhnen sich auch Wellis, die lang allein sein mussten, an Gesellschaft und wollen ihre Artgenossen bald nicht mehr missen!

        Viel Erfolg!

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          #5
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          Das ist wirklich schön, dass Ihr die Kleine aufgenommen habt!
          Was Ihr nun braucht, ist wirklich viel Geduld! Sie hat womöglich vergessen, dass es andere Wellis gibt und wird Zeit brauchen, sich an ihren neuen Partner zu gewöhnen!
          Ich drücke die Daumen, dass alles gut verläuft!

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