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Diagnose Herzschwäche - wer kann mir Erfahrungswerte geben?

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    Diagnose Herzschwäche - wer kann mir Erfahrungswerte geben?

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    Hallo zusammen,

    brauche dringend Ratschläge. Dazu muß ich ausführlicher werden:Meine 7-jährige Nicki hat seit verg.Freitag starke Atembeschwerden bei Belastungen jeglicher Art.Mir ist schon länger aufgefallen, daß sie auffallend viel trinkt und Veränderungen in den Beinchen von der Farbe her hat. Sehr oft sogar kalte Füßchen.Schwanzwippen war auch regelmäßig, aber sie verhielt sich ansonsten normal u. war eine brutfreudige Henne, die durch ihr Balzverhalten den Jungs den Kopf verdreht hat.
    Seit einer Woche ca. fällt mir auf, daß sie überhaupt nicht mehr zu mir kommen möchte, sie ist eigentlich sehr zahm, plötzlich flog sie immer weg, sofort auf die Schaukel u.wollte ihre Ruhe. Freitag morgen im Dunkeln flog sie plötzlich los und vor lauter Panik, daß da irgendwas mit Ihrem Körper passierte, krampfte sie sich mit einem Fuß am Käfig fest, ich denke mal das das eine sogenannte Schockstarre war, die der Vogel vor lauter Angst bekommen hatte.Das schlimmste aber war ihr Herzrasen. So etwas kannte ich bei ihr nicht. Es war heftig u. ich dachte, sie fällt jeden Moment tot um. Die Atemgeräuche waren laut, der ganze Körper fibrierte u. es hielt eine Weile an.
    Ich löste sie vorsichtig vom Käfiggitter u.setzte sie zur Beruhigung erst mal auf ein Holzbrettchen u.ließ sie zur Ruhe kommen u. war froh, daß sie sich wieder beruhigt hat u. bin arbeiten gegangen.Meine Nachbarin schaute nach ihr.Vorerst Entwarnung.
    Seit ich zu Hause war, saß sie ständig alleine, wollte ihre Ruhe u.schlief viel.Selbst im Ruhezustand hatte sie eine beschleunigte Atmung.Ich ließ sie erst mal in Ruhe, reichte ihr Wasser u. sie trank jede Menge - wie gesagt,das macht sie schon länger.
    Da am Folgetag ihre Atmung weiterhin sehr schnell war, wenn sie nur kurz geflogen war u. es ihr sichtlich nicht gut ging, fuhren wir in die Tierklinik (bis dato hatte ich im Internet recherchiert, das anhand der Sympthome u.a.blauer Schnabel, kalte Füße etc eine Herzschwäche vorlag).Die Ärztin meinte,der Vogel ist in einem sehr kritischen Zustand u.könnte in ihrer Hand kolabieren. Daher kommt Röntgen überhaupt nicht in Frage.Sie gab ihr eine Spritze zur Beruhigung des Herzens u. eine mit Antibiotikum.Alles deutete auf Herzschwäche hin, deren Ursache zum Einen organische Schäden oder infektionöse Ursachen haben konnte.Deshalb gab sie uns für 6 Tage Antibiotikum mit.( Baytril)Falls es ihr dadurch besser geht, hat sie keine org.Schäden.Beim Ersteren sieht es für die Kleine sehr schlecht aus, dann müssen wir abwägen, in wie weit wir die Kleine von ihrem Leid erlösen. Ich war fix u. alle...es kam alles so plötzlich!
    Da sie zwar ein Freiflieger ist, habe ich sie - um sie zu schonen u. von jeglichem Streß zu befreien, in einem Käfig separiert.Der steht im Zimmer bei den anderen.Sie schläft viel, frißt u.trinkt sehr viel.Daß sie fast nur zum Freßnapf klettert u.trinken geht,beunruhigt mich sehr. Ist alleine das ständige Fressen normal?Allerdings nimmt sie sogar dankend das Liegebrettchen an.Sie merkt,daß es sie schont. Verschlechtert hat sich der Zustand von Samstag auf heute nicht, verbessert aber auch nicht.Hat jemand von Euch auch so einen kranken Welli u. kann mir sagen, was ich außer Antibiotikum ( was ja vielleicht infolge Organschäden eh nicht anschlägt)machen kann?Vielleicht ein Mittel homeophatisch zur Beruhigung der Atmung u. des Herzens? Auf keinem Fall werde ich nochmal zum TA fahren. Das ist unnötiger Streß. Ich habe die Befürchtung, daß Nicki ihren Zustand nicht lange "durchhalten"wird, wenn nicht noch ein Wunder geschieht...Die abendlichen Gaben des Antibiotikums ist für Nicki eine Qual, da sie wieder infolge Panik extremes Herzrasen bekommt. Sie tut mir so leid...

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    #2
    Hey,

    mein Wellihahn Coco hatte damals auch eine Herzinsuffizienz. Dies wurde durch das Röntgen festgestellt. Er ist auch imme weniger geflogen und war danach total außer Atem. Zudem zeigte er Symptome wie Schwanz abknicken und lautes Fiepen. Er bekam kaum Luft. Ich habe dann vom VkTa Herztropfen verschrieben bekommen. Die waren zwar eigentlich für einen Hund, aber ich habe Coco immer nur einen Tropfen auf einem Stück Gurke verabreicht. Ihm ging es nach den Tropfen immer besser. Leider musste ich ihn dann nach zwei Monaten erlösen, da es immer schlimmer wurde. Trotzdem würde ich bei Deinem Piepmatz nicht aufgeben. Ich habe bei Coco auch alles mögliche versucht. Ich habe sogar Globuli gegen Herzschwäche aus der Apotheke geholt. Ob es einen Wert hatte, kann ich aber schlecht sagen. Aber an Deiner Stelle würde ich es einfach mal ausprobieren.

    Ich drück Euch die Daumen, dass es besser wird

    Lg

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      #3
      Hallo Annett,

      es tut mir leid, dass es deiner Nicki so schlecht geht. Warst du denn mit ihr in dieser Tierklinik bei einem Facharzt für Ziervögel?

      Herzinsuffizienz scheint ja nur eine nicht durch Untersuchungen untermauerte Verdachtsdiagnose zu sein, zu der das vermehrte Trinken nicht passt. Zur Bestätigung dieser Diagnose reicht bei einem erfahrenen Vogelspezialisten das Abhorchen mit einem Stethoskop aus. Und wenn es sich tatsächlich darum handeln sollte, gäbe es Medikamente zur Unterstützung der Herzfunktion.

      Ich möchte dir dringend raten, eine zweite und unbedingt fachärztliche Meinung einzuholen. Deine Kleine leidet, und möglicherweise kann ihr nach einer exakten Diagnose mit einfachen Mitteln geholfen werden.

      Der Besuch bei einem erfahrenen Facharzt bereitet einem Welli nur sehr wenig Stress, denn er wird sie schnell und geschickt einfangen und ebenso schnell und geschickt untersuchen.

      Ich drücke euch die Daumen.

      Liebe Grüße
      Mariama

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        #4
        Hallo Christi,danke für Deine Nachricht.Kannst Du mir bitte den Namen der Clobulis zur Unterstützung des Herzens schreiben?Könnte ich die auch während der Gabe des Antibiotikums geben?
        Das Japsende Geräuch hat sie zwar nicht mehr, aber selbst im Ruhezustand ist ihre Atmung leicht beschleunigt.
        Gibt es auch Globulis zur Unterstützung der Nieren? Nicki trinkt wahnsinnig viel und genau so viel Urin verliert sie auch. Es ist erschreckend. Jeden Tag kann ich den Sand halb von der Schale wechseln, da er so feucht ist. Wollte aber erst bis Freitag warten, daß ich möglicherweise noch einen vkTA heranziehe, das sie noch Antibiotikum bekommt.Ich habe nämlich die Vermutung, daß sie auf Grund ihrer wiederholten Hormonbehandlungen Probleme mit den Nierenn bekommen hat, was jetzt - nach Monaten erst rausgekommen ist. und das überträgt sich auf das Herz...dieses viele Trinken u. der extrem hohe Flüssigkeitsverlust sind erschreckend. Wenigstens frißt sie noch, will aber lieber immer für sich alleine sein. LG. Annett

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          #5
          Hallo Mariama, auch Dir ein Dankeschön für die guten Ratschläge u. netten Worte.
          Wir waren verg. Samstag in der Tierklinik xxxxx. Ärtzin da schien sehr kompetent zu sein, sie hat sich ausgiebig mit uns über die Problematik unterhalten. Vogelkundig denke ich eher nicht, aber sie hatte wirklich gutes Fachwissen.Der Herzschwäche von Nicki geht eine innere Erkrankung voraus, die womöglich schon länger im Körper schlummert,wohl jetzt erst ausgebrochen ist. Fraglich ist, ob es ein organisches Leiden oder eine Infektion ist. Bei letzterem sollte das Antibiotikum anschlagen, was wir noch bis Freitag geben müssen (daher glaube ich macht es keinen Sinn vorher zum vkTA zu gehen)Bei einem org. Leiden wie Tumor o.ä wird man nichts machen können...bleibt uns nur zu hoffen.
          Das extreme Herzrasen nach z.Bsp.einem Flug zum Käfig,hat sie nicht mehr, aber ihre Atmung im Ruhezustand ist alles andere als normal.
          Sie hat vor der Behandlung schon relativ viel getrunken, was sie aber seit 2 Tagen trinkt, übertrifft alles. Dementsprechend setzt sie in erster Linie Urin ab - habe vorhin von einem halben Tag den entsprechend nassen Vogelsand ausgewechselt...es war einiges.Könnte das extreme Trinken auch durch das Antibiotikum kommen?(wie gesagt,sie trank voher schon viel...aber jetzt...Das sie eine sehr brutfreudige Henne war - sogar schon einem sogenannten Brutzwang unterlag, mußte sie mehrere Hormonbehandlungen mit machen. Die Gefahr für eine kommende Legenot war zu groß...Folgeerscheinungen können leider Erkrankungen der Nieren sein...was hier gut zu ihrem Krankheitsbild paßt.Daher ist ja noch meine Hoffung, daß das Antibiotikum was bringt. Es ist bestimmt nicht sinnvoll, die Behandlung jetzt zu unterbrechen und andere - vom vkTA verschriebene Medikamente zu geben.Daher werde ich noch warten, wenigstens bis Freitag...Die kleine tut mir so leid.Sie will nur noch alleine sein, obwohl sie sonst immer tagsüber draußen war, möchte sie in ihrem derzeit "Krankenkäfig"Wenn sie da nicht schläft, trinkt sie...Durchblutungsstörungen an den Beinen hat sie auch, kommt wohl vom Herzen. Die Beinchen sind dunkelblau u. kalt. Du siehst, hier greift eines zum anderen über.
          Ob ich Nicki zur Unterstützung mal Brennesseltee geben soll oder Globulis zur Unterstützung der Nieren?Was kann ich denn noch tun?LG.Annett

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            #6
            Hallo Freddi,

            sorry, dass ich mich jetzt erst melde, aber ich habe es zeitlich nicht geschafft. Also die Globuli heißen Crateagus. Crateagus ist eine Pflanze die bei Herzschwäche angewandt wird. Ich habe imme ein Kügelchen im Trinkwasser aufgelöst und zudem Coco seine Tropfen Medizin gegeben.
            Ich hoffe es hilft Deiner Flauschekugel

            Grüße

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              #7
              Hallo Freddi,

              ich hoffe Nicki geht es wieder besser.
              Bei meinem Merlin wurde letztes Jahr auch eine Herzschwäche festgestellt. Sein Herzchen schlug viel zu schnell und unregelmäßig. Der VkTA hat ihm Furosemid zur Entwässerung gespritzt. Es war echt heftig, was er daraufhin an Wasser ausgeschieden hat. Aber es ging ihm spontan besser. Er hat daraufhin noch einige Wochen Enalapril bekommen und bei Bedarf Dimazon zur Entwässerung. Das ging jetzt ein ganzes Jahr gut. Vor knapp zwei Wochen bekam er spät Abends aufeinmal Luftnot. Ich lag schon im Bett. Zum Glück war mein Mann noch wach und hat gehört, dass er plötzlich ganz laut anfing zu fiepen. Natürlich hat er mich sofort wachgemacht und ich bekam echt Panik, so schlimm waren seine Atemgeräusche. Ich konnte ja spät Abends um halb elf nun keine 120 km mehr zu meinem TA fahren. Also auf gut Glück Plan B. Ich hatte zum Glück noch Dimazon und Enalapril da. Das habe ich ihm sofort gegeben. Es hat auch sofort geholfen und nun bekommt er derzeit wieder Enalapril fürs Herz und damit geht es ihm wirklich gut.
              Für Deine kleine Nicki alles Gute!

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                #8
                Lieben Dank Euch allen für die vielen Ratschläge.

                Ich hatte keine Ruhe mehr...bin heute doch beim vkTA gewesen. War insgesamt 5 Stunden unterwegs.Er ist in 120 km Entfernung. Da angekommen, noch über eine Stunde Wartezeit.Na, egal.

                Das Schwanzwippen bei Nicki hielt an.Andauernd stürzte sie beim Fliegen ab, schläft viel und beim genauen Hinhören auch Atemgeräuche.Die Beichchen ständig kalt u.Blau, also deutet auf Durchblutungsstörung als Folge ihrer Herzschwäche hin.

                Ich wollte endlich Gewißheit: Es wurde geröntg. Man konnte es gut auf dem R.Bild sehen, die Nieren waren vergrößert, Wasser in der Lunge - also ein Lungenödem und jetzt kommts: sie hat einen Luftsackriß.Verursacht ihr aber gottseidank keine Schmerzen.Ist wohl eine Folge ihrer Stürze gewesen...hat zur Folge daß durch den Riß weniger Luft zur Verfügung steht und sie deshalb so schwehratmig ist, aber auch die vergrößerten Nieren,die auf das Herz drücken.Ich hoffe, ich habe das in meiner Aufregung alles richtig verstanden.

                Sie muß bis zur nächsten Rücksprache in 2 Wochen mit dem vkTa 2x am Tag 3 verschiedene Medies schnabulös bekommen. Ein Pulver Vetmedin (zur Herzstärkung) Lasix liquidum(Medikament zur Entwässerung) und Prilium 60( Herz-Kreislaufmedikament/ACE Hemmer).Das 3. könnte als mögliche Nebenwirkung den Blutdruck senken, also müde machen.

                Bin echt froh, daß ich dort gewesen Bin. Drückt mal die Daumen, das die Behandlung einen Erfolg zeigt. Sie ist ja für einen Halbstandard nicht mehr die Jüngste, ca. 7,5 Jahre alt. Übrigens hat sie auch seit Januar 5 Gramm abgenommen, wiegt 45Gramm. War darüber auch ganz erschrocken, wo sie doch eigentlich gut frißt. Das Wasserlassen war tatsächlich die Folge des Cortisons von vor einer Woche. Ihr Trinkverhalten ist wieder ganz normal u.der Kot auch.

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                  #9
                  Weiterhin alles Gute für die Kleine. Gut das Du sie nochmal beim TA vorgestellt hast

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                    #10
                    Leider ist meine kleine Maus heute zum Abend verstorben. Sie atmete wieder schlimmer als sonst u.saß sogar unten im Käfig auf der letzen Stange.Daraufhin habe ich ihr noch einmal ihre Medizin, die ich auf Anweisung unseres vkTA im Notfall auch Zwischendurch geben soll, verabreicht. Danach war sie so kraftlos, daß sie noch nicht mal mehr sitzten konnte u.wir sie aufs Brettchen legen mußten.Dort ist sie kurz danach gestorben.

                    Ich mache mir große Vorwürfe...hätte sie in ihrem Zustand nicht mehr in die Hand nehmen sollen.Es war zu viel für ihr kleines Herz...der ganze Stress.

                    Nach kurzer Rücksprache mit unserem vkTA, ob das mit der Medizin wirklich richtig war, meinte er, daß sie sehr krank war, er aber nie abschätzen kann, in welchem Stadium sich so ein kleines Wesen befindet.Normalerweise hilft diese Art der Therapie, die wir am Montag abend begonnen haben, immer gut.Er hatte gehofft,daß ich noch Monate mit Nicki zusammen sein kann.Wahrscheinlich war der Therapiebeginn schon zu spät für die Kleine.Ich soll mir keine Vorwürfe machen. Nicki wäre mit großer Wahrscheinlichkeit spätestens heute abend/Nacht gestorben. Das "in die Hand nehmen"wäre wohl das I-Tüpfelchen gewesen, weshalb sie anschließend so geschwächt war... Ich mache mir trotzdem Vorwürfe.Ich hätte sie in ihrem Zustand nicht mehr in die Hand nehmen dürfen. Ich habe bald keine Tränen mehr, fühle mich schuldig.

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                      #11
                      Zitat von Freddy
                      Ich mache mir große Vorwürfe...hätte sie in ihrem Zustand nicht mehr in die Hand nehmen sollen.Es war zu viel für ihr kleines Herz...der ganze Stress.
                      ...Ich mache mir trotzdem Vorwürfe.Ich hätte sie in ihrem Zustand nicht mehr in die Hand nehmen dürfen. Ich habe bald keine Tränen mehr, fühle mich schuldig.
                      Das tut mir sehr sehr leid! Aber bitte mach Dir keine Vorwürfe, Du hast alles richtig gemacht!

                      Ich habe auch einen Herzpatienten hier und weiß genau welche Gefühle Du hattest bezüglich Hand nehmen usw.. Auch mein Herr Lucky ist am Anfang ziemlich platt nach der Gabe und manchmal "fliegt" er weg als wäre nichts gewesen.

                      Ich weiß das Worte nicht trösten aber bitte sei nicht zu traurig...

                      guten Flug kleine Maus...

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                        #12
                        Liebe Annett,

                        es tut mir so leid.

                        Diese Schuldgefühle kenne ich auch und glaube, sie gehören irgendwie zu einem Todesfall dazu. Wir fragen uns dann immer, ob wir nicht etwas besser, schneller oder anders hätten machen können um das geliebte Wesen zu retten. Aber manchmal ist die Erkrankung so schlimm, dass es nicht mehr in unserer Macht liegt - so sehr wir uns das auch wünschen.

                        Denke noch mal an die Informationen, die ich dir in unseren PN zum Lungenödem geschrieben hatte. Und wenn es schon beim Menschen ein akuter Notfall ist, der intensivmedizinisch unter Ausschöpfung aller diagnostischen Möglichkeiten behandelt wird und trotzdem manchmal zum Tode führt, wie viel schwerer ist die Behandlung eines so zarten Vögelchens.

                        Du hast alles in deiner Macht stehende für Nicky getan und musst absolut keine Schuldgefühle haben. Eine liebe Freundin sagte kürzlich, Schuldgefühle würde die Trauer verhindern. Ich glaube, sie hat damit völlig recht. Trauere um deine kleine Nicki, die trotz aller Bemühungen nicht mehr zu retten war und nun nicht mehr leidet.
                        Komme gut im Regenbogenland an, kleine Nicky. Dort wird dich Freddy freudig in Empfang nehmen.

                        Auf deine PN antworte ich heute Abend ausführlich.

                        Mitfühlende Grüße
                        Mariama

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                          #13
                          Liebe Anett! Es tut mir so leid,daß deine Kleine gestorben ist! Fühl dich mal aus der Ferne gedrückt . Mach dir bitte keine Vorwürfe, du hast alles versucht, der kleinen Maus zu helfen, doch leider war ihre Diagnose so schwerwiegend, daß sie nur,wenn überhaupt, eine ganz kleine Chance hatte, es zu schaffen ! Bei so einem kleinen Vögelchen stößt auch die beste vk Medizin schnell an ihre Grenzen ! Wir hier kennen das alle aus eigener Erfahrung, und wissen, wie du dich fühlst! Es ist immer so traurig, einen geliebten Welli gehen zu lassen ! Aber in deiner Erinnerung wird Nicky für immer unvergessen bleiben! Mitfühlende Grüße, Corinna

                          LG von den Tieffliegern und ihrer Körnchengeberin Corinna

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                            #14
                            Liebe Annett,

                            du hast so für deine kleine Maus gekämpft… Hast alles getan, um ihr zu helfen.

                            Auch wenn es so aussieht, als hätte man Dinge unterlassen, zu spät eingegriffen oder was-auch-immer: Man kann nie einschätzen, wie ein kleines Vögelchen in der jeweiligen Situation tatsächlich reagiert. Deshalb mach dir keine Vorwürfe, dass du sie nochmals in die Hand genommen hast - hättest du es nicht getan, und sie wäre auch genau an diesem Abend verstorben, hättest du dir genauso Vorwürfe gemacht. Das ist wie ein Kreislauf, mit diesen Vorwürfen und Schuldgefühlen… Es gibt "kein Richtig".

                            Deshalb: Lass die Vorwürfe und Schuldgefühle los, dann hat die Trauer den Platz, den sie braucht. Und Nicki hat es verdient, dass man um sie trauert. Bei Vorwürfen und Schuldgefühlen bleibt man bei sich selbst stehen - in der Trauer sieht man auf den, den man verloren hat; in deinem Fall Nicki.

                            Tröstende Grüsse
                            Lena

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                              #15
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                              Ihr Lieben,

                              danke für die tröstenden Worte.Sie haben mir sehr geholfen.Ich werde nicht mehr in meinen Schuldgefühlen versinken.Das frißt mich auf u. gibt mir meine kleine Maus auch nicht mehr zurück. Ich werde jetzt in Ruhe um sie trauern. Die Tränen, die ich um sie weine, sind Grüße an sie und ein Zeichen, wie sehr ich sie liebe.Sie war was ganz besonderes.Ich hatte sie zwar nur 1,5 Jahre (über dieses Forum vermittelt) aber sie war zahm und hat uns mit ihrer süßen Art so viel Freude bereitet.Sie war bei all meinen Wellis sehr beliebt.

                              Heute haben wir sie beerdigt.Sie hat ein schönes Grab neben Freddy bekommen.Andere halten mich vielleicht für verrückt, aber es müssen immer Blümchen drauf u. ein Engel.Jeder Welli hat sein eigenes Grab...So kann ich sie immer besuchen.Heute habe ich für sie eine Kerze angezündet. Ich brauche das, um das alles besser zu verarbeiten.

                              Es war eine harte letzte Woche. Ich habe innerhalb 7 Tage 2 meiner liebsten Wellis verloren. Jetzt habe ich nur noch 3. Aber auch die machen mir wahnsinnig viel Freude.

                              LG. Annett

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