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PBFD oder Französische Mauser

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    PBFD oder Französische Mauser

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    Hey,
    ich habe ja einen Welli geholt der angeblich die Flügel geschnitten worden ist bzw. gestuzt worden ist. Jetzt war ich beim vkta und er meinte er hat PBFD oder Französische Mauser. Er meinte das PBFD nicht so schlimm wäre aber Franz. Mauser zum tode aller Wellis führen würde. Jetzt lese ich aber total unterschiedliche Meinungen dazu. Eas sagt ihr dazu?

    Hier ein Bild
    Ich bin total begeister von den zwei neuen :-) Mein erster Welli war Giorgio (der blaue). Er lebet, bei einen Bekannten von mir, alleine in der Küche und ich habe Wochen dem Bekannten gesagt dass das keine Tiergerechtehaltung ist. Er hats dann auch eingesehen und ich habe ihn bekommen:daumendrück: Ich habe dann einen zweiten Welli gesucht im Tierheim aber sie wollte mir keinen Einzelvogel geben immer nur Paarweise. Ans Internet hatte ich noc gar nicht dran gedacht. Ich habe dann im Zoogeschäft mir einen zweiten gekauft. Darwin (grün/gelb) hat Giorgio auch ersichtlich gut getan. Er wurde viel lebendiger. Jedoch hat Darwin die Essgewohnheiten von Girgio angenommen. Die beiden haben immer fast nur Hirse und Wellifutter angerührt. Vor kurzem habe ich mich entschlossen zwei Hennen zu meinen Hähnen zuholen. Ich habe dann auch im Tierheim zwei gefunden. Leider stellte sich hier raus dass die eine Henne keine Henne ist sondern ein Hahn. Nach dem ok vom vkTa habe ich die beiden zu meinen älteren Hähnen

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    #2
    Hallo

    Nur wenn die ganz jungen Küken an dieser Gefiederstörung erkranken also bei nestjungen Wellis ist die Sterblichkeitsrate
    schon höher als bei gesunden Küken.

    Meine Wellis haben die Gefiederstörungen (PBFD und Polyomaviren) jetzt fast vier Jahre und es geht ihnen gut.

    Auch die kleine flugunfähige Minni ist lebhaft und gesund.

    Die süßen Flauschis haben auch mit dier Erkrankung ein tolles Welli-Leben.

    Mit lieben Grüßen Meise

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      #3
      Also das hört sich ja ganz gut an :-)
      Also würdest du den kleine zu meinem Schwarm dazu setzen?

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        #4
        Huhu,

        wir haben in unserem Schwarm einen Vogel bei dem die franz. Mauser ausgebrochen ist. Der kleine Renner hat alle Schwung und Flugfedern sowie die Daunen (nennt man das so?) verloren. Aber er ist ein glückliches Kerlchen. Wir haben für ihn alles Rennergerecht eingerichtet damit er ein gutes Leben in unserem Schwarm hat.

        Natürlich sind meine anderen 7 Wellis nun auch Virusträger. Man sagt jedoch das die franz. Mauser nicht unbedingt ausbrechen muss bei den anderen sieben.

        Bei unserem vk TA hat man uns gesagt das wir schauen sollen wie er nach 2-3 Mausern aussieht. Ich hoffe das wenigstens das Untergefieder wieder nachwächst und nicht direkt kaputt geht.

        VG Kuu

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          #5
          Hallo,

          kennst du die beiden Artikel?
          PBFD ist eine durch das Circovirus ausgelöste Gefiederstörung bei Papageienvögeln, also auch Wellensittichen. Die Gefiederstörung verursacht Flugunfähigkeit.

          Bei Polyoma, auch franzsische Mauser genannt, handelt es sich um eine Viruserkrankung, die sich vor Allem in massiven Gefiederstörungen äußert.

          Wird Petrie denn getestet, was er nun hat oder war das nur eine Vermutung deines vkTA?

          Wie alt sind denn deine anderen Wellis? Sind da Jungvögel dabei?
          Bei erwachsenen Wellis ist die Gefahr der Ansteckung wohl nicht mehr so hoch.
          Alles Gute für Petrie.

          Viele Grüße
          Melanie

          Niko + Fipsy + Benno + Kloppo + Sheldon + Emma + Tom + Jerry + Livy + Snorre + Olavi
          Im Herzen immer bei mir: Lili, Dämon, Silvester, Sunny, Karl, Nico, Kleiner, Hansi, Cleo, Lilly, Tweety, Snow, Luna, Marli, Merry und Hermine​

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            #6
            Hallo,

            wir haben hier einen Vogel mit Polyoma (getestet). Seine "Karriere": Ausfall aller (zunächst einwandfrei gebildeter) Schwung- und Schwanzfedern im Alter von 10-12 Wochen. Ein Jahr lang "Renner"; nach einem Jahr korrektes Nachwachsen aller Schwung- und Schwanzfedern; danach 6 Jahre lang Flieger; mittlerweile ist der Vogel 8 Jahre und fliegt wegen Arthrose im Flügel nicht mehr.

            Jungvögel haben wir nie dazugesetzt, wohl aber Vögel ab 3 Jahren. Von denen hat sich nie einer angesteckt bzw. Symptome gezeigt.

            Bei PBFD würde ich genauso verfahren.

            Beide Viren, insbsondere aber die Circoviren, scheinen hochansteckend zu sein. Man sagt, dass sie sich bereits im gleichen Zimmer durch Federstaub übertragen können.

            Am Anfang ist die Diagnose ein Schock, aber man kann sich gut mit den beiden Krankheiten arrangieren und den Vögeln ein schönes Leben bieten.

            Die Aussagen deines vk TA halte ich für fragwürdig. Bei Polyoma sterben die Nestlinge, aber nicht mehr die Jungvögel. Hat dein TA überhaupt Erfahrung mit Gefiedererkrankungen? Ist dein Piepser positiv auf Polyoma und PBFD getestet worden? Das Ergebnis bekommt man normalerweise erst nach einigen Tagen. Du hast doch aber deinen erst ganz kurz?

            Alles Gute!

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              #7
              Also er ist ein vkta und ich meine mit zusatz Ausbildung. Also da ich nicht genau weis wie alt drei meiner Wellis sind. Mindestens 1 Jahr. Wäre das ein Probem. Meine Mutter würde den Welli nehmen und ich würde ein zweiten Vogel suchen. Also ic schicke eine Federprobe heute ins Labor.

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                #8
                Halloooo,
                also so weit ich weiß, ist die Ansteckungsgefahr zwischen 1-2 Jahren noch recht hoch. Wenn du also die Möglichkeit hättest, den Zwerg "erst einmal" bis die Ergebnisse des Tests da sind, bei deiner Mutter unterzubringen, würde ich dies tun. Nur zur Sicherheit.
                Bis dahin kannst du dich ruhiger in das Thema einlesen und überlegen wie uns was du tust. Klar ist bei dir ja in jedem Fall, dass der Kleine es gut haben und einen bzw. mehrere Partner haben wird.
                Gesunde Tiere würde ich halt nicht bewusst anstecken wollen ... auch wenn man mit den Erkrankungen gut umgehen kann und es Möglichkeiten gibt, die Zwerge gesund zu halten, ist es natürlich eine ernste Krankheit (ob nun Polyoma oder PBFD). Sind deine anderen Zwerge denn ansonsten gesund? Oder haben sie schon Vorerkrankungen, wodurch ihr Immunsystem geschwächt ist?
                Liebe Grüße, Jacky

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                  #9
                  Hey,

                  gerade hat er geflattet und unter den Flügel am Körper sind keine Federn mehr, da sieht man die Haut.
                  Darwin hat einen Tumor und ein kaputtes Gelenk, ich glaube dann wäre es wirklich nicht gut wenn er eine dieser Krankheiten haben sollte.

                  Gruß Christoph

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                    #10
                    Hey,

                    Also die Ergebnisse sind da, er hat PBFD. Ich bin ganz verunsichert was ich machen soll. Am liebsten würde ich ihn behalten da weis ich das ich das best Mögliche ihm geben kann was ich leisten kann. Er könnte mit einem Partner bei meiner Mutter bleiben. Ich wollte gerade mit ihr paar Sachen kaufen, aber da stellte sich raus das sie erst mal nur einen kleinen Spielplatz kaufen will. Wenn überhaupt erst in paar Wochen oder Monaten einen größeren. Ich persönlich finde das nicht gut. Aber bei ihr weis ich was er zu fressen bekommt und könnte es nach und nach bei ihr versuchen den Spielplatz zu vergrößern. Alternative drei wäre weiter Vermitteln, aber da weis ich auch nicht wo er hin kommt :-(
                    Ahhhhh ich weis nicht was ich machen soll :-(

                    Gruß Christoph

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                      #11
                      Ach habe noch eine frage. Da ich nicht mit einer Krankheit gerechnet habe, bin ich ja am Anfang einfach hin und her gegangen. Hatte ihn aufe Schulter usw und bin dann zu den anderen. Habe mir zwar die Hände gewaschen aber mich nicht umgezogen. Wie sieht die Ansteckungsgefahr dann aus?

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                        #12
                        Hallo toffel!

                        Ich hab GsD keine Erfahrung mit PBFD, aber Andreas/ Hägar kennt sich damit ganz bestimmt aus!
                        Er hat bei seinen Hürdenwellis sowohl PBFD als auch Polyoma (franz. Mauser) im Bestand!

                        Vllt. schreibst du ihm mal ne pN?


                        Liebe Grüße
                        Corinna

                        LG von den Tieffliegern und ihrer Körnchengeberin Corinna

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                          #13
                          Hallo Christoph,

                          das ist natürlich eine schwierige Entscheidung.
                          Ich finde die Idee gut, sich mal mit Hägar auszutauschen.
                          Er kann seine Erfahrungen mit Dir teilen und Dir auch einen Rat geben.
                          Natürlich musst Du die Entscheidung dann selbst treffen, aber es ist immer gut sich mit so einem erfahrenen Halter auszutauschen.

                          Ich selbst habe keine Erfahrungen mit den Gefiederstörungen.
                          Aber vor einigen Monaten hatte ich bei meinem Eddi den Verdacht, er könne vielleicht eine Gefiederstörung haben.
                          Dieser Verdacht hat sich dann nicht bestätigt, er hatte eine andere Erkrankung, aber in der Zeit habe ich überlegt, was tue ich wenn...

                          Damals hatte ich 8 Wellis, die aber in zwei vierer-Schwärmchen getrennt von einander lebten, weil mein Jimmy Megaträger ist und in einer 4er Gruppe lebte.
                          Die anderen 4 kamen über * Kleinanzeigen zu uns und zwei waren noch nicht erwachsen.
                          Deshalb lebten sie über Monate getrennt, damit die Ansteckungsgefahr mit Megas möglichst gering für die Kleinen ist.
                          In dieser Zeit kam der Verdacht auf, dass Eddi, der Vater der beiden Küken vielleicht eine Gefiederstörung hat.
                          Also dachte ich nach, was ich tun soll.

                          Folgendes habe ich mir damals überlegt:

                          Wenn die Gefiederstörungen tatsächlich so ansteckend sind, wie oftmals behauptet wird, dann brauchen wir uns eigentlich gar keine Gedanken mehr drum zu machen, denn dann müssten alle Wellis schonmal damit in Kontakt gekommen sein.

                          1) Sehr viele Züchter gehen zu Ausstellungen, dort sind viele Wellis in einem großen Raum in kleinen Käfigen.
                          Der Gefiederstaub verteilt sich über die ganze Fläche. Ein Test erfolgt vorher nicht, er wäre erstmal zu teuer und auch nicht aussagekräftig genug, weil es ja oftmals falsch negative Ergebnisse gibt.
                          Die Züchter nehmen dann die Tiere wieder mit in ihren Bestand und selbst ein vorher gesunder Bestand hätte bei nur einem Träger bei der Ausstellung zumindest indirekt Kontakt zu den Viren.

                          2) Beim TA kann man selbst mit größten Vorsichtsmaßnahmen einen Kontakt mit infiziertem Gefiederstaub nicht verhindern.

                          3) Die meisten Wellis aus dem Zoohandel kommen ja nicht aus verantwortungsvollen Hobbyzuchten, sondern aus regelrechten Zuchtmaschinerien. Ich denke nicht, dass da tabula-rasa gemacht wird, wenn ein PBFD Welli Symptome zeigt.
                          Das wird dann leider anders gelöst, indem der Welli aussortiert wird. Sorry, für die deutlichen Wort, was dann mit dem passiert wissen wir wohl alle, ich schreibe es nicht extra nochmal auf.
                          Jedenfalls wird da schon aus rein finanziellen Gründen kein großes Aufsehen drum gemacht, da der Welli aber dann schon seinen Gefiederstaub verteilt hat, wäre bei einer so großen Ansteckungsrate der gesamte Bestand infiziert.

                          4) Jeder Züchter, selbst die jenigen, die die Ausstellungen meiden, muss immer mal wieder "neues Blut" in seinen Bestand holen, auch dabei schwingt die Gefahr mit, dass er sich einen infizierten Vogel dazu holt, selbst wenn er vorher testen lässt, weil ein Negativergebnis eben keine 100%ige Sicherheit verspricht.

                          5) Tatsächlich weiß niemand, wieviele Wellis genau Träger sind. Vielleicht würde sich der ein oder andere von uns wundern, wenn wir alle die Tests machen würden.

                          Deshalb hatte meiner Meinung nach so gut wie jeder Welli schonmal direkten oder indirekten Kontakt zu den Viren.

                          Aus diesem Grund habe ich mich damals entschieden zu vergesellschaften, egal was kommt.

                          Zugegebenermaßen sind das alles sehr pragmatische Überlegungen, die Angst schwingt immer mit.
                          Außerdem ist eine Ansteckung auch immer eine Frage der Virenlast. Die natürlich deutlich höher ist, wenn der Vogel mit den anderen zusammen lebt, als wenn er an einem Träger beim TA vorbeigetragen wird.

                          Trotzdem habe ich damals gedacht, wenn es so sein sollte, dann werde ich das nicht als Tragödie sehen, sondern als Chance.
                          Denn einmal einen Virenträger aufgenommen, kann man auch weitere Läufer aufnehmen und diesen ein schönes Leben bieten.

                          Bei mir ist es damals anders gekommen und ich würde lügen, wenn ich nicht sagen würde, das ich froh war.
                          Aber ich denke, dass ich in Deinem Fall vermutlich vergesellschaften würde.
                          Ich kann aber auch verstehen, wenn Du es nicht willst, dann ist die Überlegung ihm einen Partner zu besorgen und ihn bei Deiner Mutter zu lassen ja auch eine Alternative, neben der Vermittung in einen PBFD Schwarm.
                          Man muss übrigens auch bedenken, dass es in manchen Fällen auch zu Mobbereien kommen kann, wenn die Krankheit fortschreiten sollte, dann muss Du dafür auch eine passende Lösung parat haben, wenn Du Dich für den Spatz entscheidest.

                          Ich würde an Deiner Stelle nichts überstürzten und ein paar Nächte drüber schlafen.

                          Du wirst ganz sicher für den Spatz eine gute Lösung finden!

                          LG
                          Susi

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                            #14
                            Hey,

                            danke für eure Antworten. Ich habe mit Hägar geschrieben und eigetlich eine ganz positve Antwort bekommen. Bis Samstag ist der kleiner auf jedenfall noch bei meiner Mutter. Bis dahin überlege ich es mir noch. Wenn er bei meiner Mutter bleiben würde könnte ich jetzt einen zweiten Welli ein schönes zuhause geben, wenn er zu mir kommt könnte ich wie Susi85 auch sagte immer auch läufer bei mir ein zuhause bieten. Ich schlaf mal drüber. Meine Mutter hat sich glaube ich ihn in verliebt und würde ihn nur ungerne wieder geben *lach*

                            Gruß Christoph

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                              #15
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                              Hallo Christoph,
                              ich möchte dir einfach einmal schreiben, dass ich es ganz toll finde, dass du dich so um den Kleinen sorgst und dir Gedanken machst.
                              Ich habe gar keine Bedenken, dass es dem Kleinen gut gehen wird trotz seiner Erkankung.
                              Schön, dass er seinen Weg zu dir gefunden hat.
                              Nun heißt es einfach Daumen drücken, dass er mit den Viren gut lange leben kann und solltest du ihn mit deinen Kleinen vergesellschaften wollen, es bei deinen Zwergen nicht zu einem Ausbruch der Krankheit kommt.

                              Ganz liebe Grüße und alles, alles Gute, Jacky

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