keine Angst, so super dringend ist es nicht, daß Du mit ihr gleich morgen zum vkTA müsstest
.Aber ich würde es schon recht bald mal abklären lassen, damit Du auch weißt was los ist
und wenn sie vielleicht etwas anderes hat, man ihr auch etwas Unterstützendes geben kann.
Wenn sich bei ihr wirklich herausstellen sollte, das sie solche Viren in sich trägt,
kann man diese Viren auch nicht behandeln und die anderen Wellis werden ggf. schon Träger sein.
Dennoch kann sie beschwerdefrei sein und die anderen Wellis müssen auch nicht ihre Federn zwangsläufig verlieren.
Was jedoch bei einer solchen "Erkrankung" schon vorkommen kann, ist ein geschwächtes Immunsystem,
weshalb auch öffter mal Sekundärinfekte schneller auftreten können.
Ähnlich wie bei einem Menschen, der ein geschwächtes Immunsystem hat, der dann auch öfter mal krank wird.
Bei solchen Wellensittichen muss man mehr aufpassen, wenn sie Krankheiszeichen (z.B. Plustern, viel schlafen) zeigen.
Man kann ihr Immunsystem auch etwas unterstützen.
Aber das sind bis jetzt ja nur Vermutungen.

Deshalb würde ich dies schon relativ bald mal durch einen wirklich vogelkundigen Tierarzt untersuchen lassen.
Sicher kann es auch mal passieren, daß ein Welli bei einer Mauser die Schwanzfedern verliert.
Jedoch ist es eigentlich nie (Außnahmen wird es vielleicht geben) die kompletten Schwanzfedern gleichzeitig verliert.
Wenn Elli schon eine Woche bei Dir ist und sie sich für´s Fliegen so begeistert, würde ich ihr schon den Freiflug gewähren.
Aber achte darauf, daß der erste Freiflug in einer "unbekannten" Umgebung etwas chaotisch ablaufen kann.
Allerdings kann ein Welli die Umgebung auch nicht aus der Sicht des Käfigs wirklich kennenlernen.
Sichere die Fenster, so daß sie nicht dagegenfliegt und lasse sie ruhig raus.
Ich würde aber natürlich erst mal dabei bleiben.
Wir haben unsere Wellis immer schon recht schnell zum Freiflug rausgelassen.
Manche flogen schon nach 5 Minuten durch unser Wohnzimmer und sehr selten hatte es mal mehr als eine halbe Stunde gedauert.
Wir haben dies immer vom Verhalten des Wellis abhängig gemacht.
Wenn ein Welli sofort das Interesse an unseren anderen Wellis gezeigt hat, dann machten wir das Türchen auf,
so daß er/sie unsere anderen Wellis besuchen konnte und mit ihnen gleich das Wohnzimmer erkunden konnte.
Wenn ein Welli jedoch sehr schüchtern und ängstlich war, ließen wir das Türchen erst mal zu
und unsere anderen Wellis besuchten diesen Welli dann auf dem Käfig.
Erst wenn wir dann merkten, das dieser doch keine Angst mehr vor unseren Wellis hat, haben wir das Türchen geöffnet
und sie flogen gemeinsam ihre Runden.
Weshalb man allgemein sagt, man solle die Neuzugänge ca. 1 Woche im getrennten Käfig unterbringen,
liegt daran, daß man eine Quarantänezeit empfiehlt.
Da man bei Neuzugängen auch eigentlich eine Gesundheitsuntersuchung vorher durchführen sollte,
damit man nicht unwissentlich evtl. ansteckende Erkrankungen oder Parasiten in den Schwarm einführt.
Solche Untersuchungsergebnisse (wie z.B. Abstriche) brauchen oft ca. 1 Woche.

L.G. Tobe






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