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Medikamentengabe - Ideen und Anregungen dringend gesucht

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    #16
    Hallo Susi85,

    an Baumwollhandschuhe hatte ich auch schon gedacht, war mir allerdings nicht sicher, ob sie dafür geeignet wären, weil der Vogel sich ja „verhaken“ könnte – zumindest eher als bei einem dünnen Gummihandschuh. Aber wenn Du schon gute Erfahrungen damit gemacht hast, werde ich das auch mal testen.

    Liebe Grüße,
    Karin

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      #17
      Hallo Karin,

      da musst Du in der Tat ein bisschen drauf achten, aber das geht ganz gut.
      Bei Gummihandschuhen hätte ich die Befürchtung, dass da irgendwelche Weichmacher im Gummi sind, die der Welli durch reinbeißen dann aufnimmt, aber da bin ich mir nicht sicher.
      Es wird sich alles einspielen. Am Anfang ist es schwer die Medizin einzugeben, aber es wird mit der Zeit leichter.
      Vielleicht findest Du ja auch ein Leckerchen, welches sie so gerne frisst,
      dass Du damit die Medizin problemlos verfüttern kannst.
      Wenn Du sie für die paar Minuten trennst, dann muss sie ja nicht zwangsläufig aus der Hand fressen, sondern Du kannst das Leckerchen auch irgendwo befestigen, damit sie sich leichter dran traut.
      Ich trenne zum Beispiel seit ein paar Tagen einen Hahn vom Schwärmchen, während sie abends fressen, weil er eine Henne kugelrund füttert. Selbst mit kalorienarmen Futter ist sie mir vieeel zu dick geworden.
      Deshalb muss er abends alleine fressen und anschließend wird direkt Licht ausgemacht.
      Aber das ist ja eine andere Problematik...
      Jedenfalls weiß ich daher, dass ein kurzes Trennen gut klappt.

      Für den Anfang der Medigabe wirst Du sie wahrscheinlich einfangen müssen. Da habe ich gute Erfahrungen mit Zitzenkanülen gemacht. Die steckt man auf die Spritze und man kann die Medigabe besser kontrollieren.
      Vielleicht fragst Du mal Deinen TA danach, oder bei Interesse schicke ich Dir gerne eine PN mit einem Link.

      LG
      Susi

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        #18
        hallo,

        auch unser max musste ein jahr lang täglich medizin bekommen (die letzten monate auch 2 mal am tag).

        auch ich kann nur sagen dass der lütte sich relativ schnell daran gewähnt hat. toll fand er es nie, freiwillig hat er die medizin auch nie genommen ( clickern funktionierte nur solange wasser in der spritze war, aber medizin schmeckt ja auch nicht) aber er war nur mässig gestresst nach einer weile und es ging ziemlich schnell.

        ich verlinke mal mein paulchenvideo, auch wenn die qualität schlecht ist.

        [URL="https://www.youtube.com/watch?v=QPrO-9LyKBA"][/youtube]

        lg melanie

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          #19
          Hallo und guten Morgen!

          Erst einmal nochmals vielen herzlichen Dank, für alle, die mir so wertvolle Tipps gegeben und Mut gemacht haben. Bin wirklich sehr dankbar dafür!

          @ Susi85:
          Zitzenkanüle klingt gut. Denn auch, wenn man eine 1,0 ml Spritze nimmt, so ist sie noch ganz schön dick, was es – zumindest am Anfang - sicher nicht leichter macht, das Medikament auch wirklich IM Schnabel zu platzieren.
          Eine PN mit dem Link wäre toll!

          @ Malinja:
          Danke für das Video. Wenn man es bei anderen sieht, wirkt es immer so einfach Aber wie schon viele gesagt haben: Übung macht den Meister.

          Bin auf mein Telefonat mit dem Tierarzt gespannt. Vor allem hoffe ich, dass ich Rosi morgen nach Hause holen kann – auch wenn der Stress dann erst so richtig losgehen wird.

          Liebe Grüße
          Karin

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            #20
            Eine IDee ist es noch, mal die Spritze mit der benötigten Menge erst mit Wasser aufzuziehen.
            So winzige Mengen sind immer schneller wieder aus der Spritze raus, als man schauen kann. Das fühlt sich an, als hätte sich der Kolben in der Spritze keinen Millimeter bewegt

            Wir haben zum einfangen einen Käscher und ein rotes Tuch zum halten. Da weiß Leo auch schon sofort, was das bedeutet, wenn das rote Tuch kommt

            Viel Erfolg!

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              #21
              Hallo,

              wollte mich mal erkundigen, wie es deinem Welli jetzt geht und wie die Medikamentengabe klappt

              VLG Schneifi

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                #22
                ja, auf dem video benutze ich übrigens auch eine zitzenkanüle (hier im norden auch euterkanüle genannt)

                bin auch gespannt was nu so passiert ist

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                  #23
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                  Hallo Schneifi und Malinja,

                  lieb, dass Ihr Euch erkundigt!

                  Ich habe Rosi am Samstag nach Hause geholt und hatte vorher Zeit, mich lange mit dem Tierarzt zu unterhalten.
                  Wir oder besser gesagt er hat zum Schluss entschieden, dass Rosi das Anti-Epileptikum erstmal nicht weiter bekommt. Er meinte, er sei optimistisch, dass sie das auch so hinbekomme. Stattdessen hat er mir ein Vitamin B-Präparat mitgegeben, dass sie ein wenig unterstützen soll und auch ihrem Kumpel nicht schadet. Das kann ich einfach über’s Futter streuen. Das krieg ich hin!

                  Die Strategie ist jetzt einfach zu schauen, wie es ihr geht und Stress zu vermeiden. Für alle (Not-) Fälle hat er mir das Anti-Epileptikum aber gegeben, falls sie doch einmal krampfen sollte. Das hat sie aber zuhause noch nie getan (zumindest hab ich es nie mitbekommen), sondern nur das eine Mal bei Tierarzt, was ich definitiv auf den Stress und die Aufregung an dem Tag zurückführe.
                  Er meinte, sie sei jetzt halt ein etwas wackliger und windschiefer Vogel, aber so lange sie damit zurechtkomme, sei das OK. Wenn es in irgendeiner Form schlimmer werde, dann solle ich sie wieder vorbeibringen, dann hätte es halt keinen Sinn mehr.
                  Ich hatte am Wochenende den Eindruck, dass sie zum einen froh war wieder zuhause zu sein, sich aber auch erstmal an die neue Situation gewöhnen muss (geht mir genauso – sie ist halt ein anderer Vogel als noch vor wenigen Wochen). Mit ein bisschen Zeit und Übung sollte das aber hinhauen.
                  So gesehen war die ganze Aufregung um die orale Medigabe wohl umsonst, aber das war ja vorher nicht unbedingt abzusehen.
                  Die Sache mit den Zitzen-/Euterkanülen werde ich aber trotzdem im Hinterkopf behalten, das find ich gut! Und man kann ja nie wissen … Ich werde auch versuchen, sie und ihren Partner daran zu gewöhnen, Apfel zu futtern, wenn ich ihn hinhalte. Bin mir aber nicht sicher, ob das was werden wird.
                  Drückt mir die Daumen, dass mir Rosi noch lange erhalten bleibt!

                  Liebe Grüße
                  Karin

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