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HILFE - Mein Wellensittich Tolstoi stirbt

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    #16
    Danke für den Aufruf, aber der ist nicht nötig. Ich bin alle paar Wochen beim TA gewesen wegen der vier Vögelchen und den Dauerpatienten hat sie (die vgTÄ) besonders unter Kontrolle. Aber bisher konnte sie ihm nicht wirklich helfen, ein bisschen ist ihre Behandlung auch im Expermentierstadium. Der Kleine hat sich im Vergleich zu Sonnabend auch schon wieder deutlich erholt. Entweder es sind diese "Megas-"Schübe, von denen mal geschrieben wird, oder er hat tatsächlich so was wie Epilepsie. Den Notarzt habe ich nicht aufgesucht, der hätte nichts gefunden. Diese Woche gehts zum Routinebesuch bei der "Haus-vgTÄ" und wir sehen weiter. Ich möchte auch nichts anderes, als dass er sich nicht quält. Als ich dem Zoohändler davon berichete, sagte er doch glatt: Sie können ihn ja umtauschen. Das fand ich schon sehr merkwürdig, natürlich bleibt der Kleine in der Familie. Wenn er sich aber wirklich quält, die Kleinen jammern ja nicht, dann soll die TÄ machen, was sie für richtig hält.

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      #17
      Hallo,

      weil einige von Euch die Daumen gedrückt haben, dass es dem Kleinen wieder besser geht, möchte ich kurz erzählen, was weiter geschehen ist. Tolstoi hatte sich nach dem Anfall, den ich beschrieben hatte, erstmal wieder erholt, aber er wurde immer ruhiger und dünner. Diese Nacht hatte er wieder eine Art epileptischen Anfall, so dass er das ganz Haus zusammenschrie. Dann bin ich heute natürlich gleich zum Tierarzt mit ihm gefahren. Die TÄ hat noch einen Kehlkopfabstrich gemacht und den Kot untersucht, um zu klären, ob er was Ansteckendes hatte (wegen der anderen drei Budgies). Das war nicht der Fall. Dann hat sie klar diagnostiziert, dass er im Leberbereich Tumoren haben müsse, weshalb die Verdauung schon seit Wochen nicht mehr funktionierte. Die Anfälle seien dadurch ausgelöst worden, dass irgendwelche Säuren in sein Gehirn aufgestiegen seien. Sie sagte, es gäbe keine Chance, dass er sich erholen würde. Sie hat dem Kleinen ein starkes Schlafmittel gespritzt und innerhalb von 3 Minuten ist er dann in meiner Hand eingeschlafen. Ich hab ihn nach Haus mitgenommen und nochmal den anderen Dreien gezeigt, damit sie wissen, dass er nicht mehr da ist. Ob sie das begriffen haben, weiß ich nicht. Morgen werde ich ihn schön tief auf einem Friedhof einbuddeln. Ich glaube, er hat in seinem kurzen Leben länger gelitten als Freude gehabt. Ich hoffe, er bekommt irgendwo eine zweite Chance.

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        #18
        Oh je, wie traurig Es tut mir sehr leid, dass es so gekommen ist.

        Guten Flug Tolstoi!

        liebe Grüße
        Jule

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          #19
          Guten flug ins Regenbogenland Tolstoi.
          Jetzt gehts ihm gut und er muß nicht mehr leiden.

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            #20
            Mein aufrichtiges Beileid

            Viel Spaß im Hirseland, kleiner Mann , jetzt bist Du wieder gesund und hast keine Schmerzen mehr. Fliege mit den anderen Wellis um die Wette , flieg hoch ...

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              #21
              Es ist vielleicht etwas unsensibel, aber die von dir genannten "Megaschübe" kann man sehr wohl mit Medikamenten behandeln! Ein vogelkundiger TA wüsste das...
              Für deinen Vogel tut es mir Leid.

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                #22
                Zitat von dasjanielein
                Es ist vielleicht etwas unsensibel, aber die von dir genannten "Megaschübe" kann man sehr wohl mit Medikamenten behandeln! Ein vogelkundiger TA wüsste das...
                Für deinen Vogel tut es mir Leid.
                Nun, es waren dann wohl keine Megaschübe. Der Vogel war von Anfang an in Behandlung bei einer vogelkundigen Tierärztin. Zuerst wurde er auf Megas behandelt, es stellte sich dann aber heraus, dass es wohl KEINE Megas waren, unter denen er litt. Er hatte im 3. Lebensmonat sich einen Virus eingefangen, der in dem Lebensalter eine Tumorbildung verursacht. Diese Tumoren hatten seine Leber und damit sein Verdauungssystem angegriffen. Die Medikamente, die er permanent bekam, konnten die Tumorbildung natürlich nicht aufhalten. Durch die Tumoren wurden zum Schluss in säurehaltige Flüssigkeiten in sein Gehirn geleitet, die die Anfälle auslösten, unter denen er die letzten 3 Tage 2 Mal litt. Daraufhin entschied sich die TÄ zum Einschläfern. Es wurde alles für den Kleinen getan, was möglich war. Woher die ursprünglichen Viren kamen, kann nicht geklärt werden. Vermutlich sind sie beim Tierhändler oder auch schon beim Züchter irgendwo aufgetreten.

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                  #23
                  Nun habe ich den kleinen Tolstoi, nein, seinen leblosen kleinen Körper vergraben. Ich habe mit einer Blumenschaufel ein 40 cm tiefes Loch gegraben und den Körper in der Schachtel, in die ihn die TÄ gelegt hatte, hineingelegt und wieder zugeschüttet und dann mit Laub und Ästen abgedeckt. Mehr kann man wohl nicht machen. Der kleine Tolstoi selbst schwebt ja schon längst im Regenbogen- oder im Hirsekolbenland.

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                    #24
                    Ich wünsche dir alles Gute im Regenbogenland, lieber Tolstoi.
                    Dort kannst du wieder mit vielen Artgenossen fröhlich herumfliegen.

                    LG

                    sweet4

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                      #25
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                      Viel Spaß im Hirseland, kleiner Mann

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