ich kenne einige HalterInnen, die auf Anraten ihrer VKs Implantate haben einsetzen lassen bei Hähnen; meist bei einem Hodentumor. Mit gutem Ausgang. Nach Aussage unseres Docs ist ein frühzeitiger Einsatz zwar kein Garant dafür, dass sich der Tumor zurückbildet oder es tatsächlich besser wird ... aber die Chancen enorm hoch, diese Krankheit zu überwinden, wenn es frühzeitig erkannt wurde. Wie bei Menschen *lach*, sag ich mal.
Ich selbst habe eine Henne - meine Vivian - die vor einigen Jahren ihr erstes 1/4-Implantat bekam; eingesetzt in ihre Kniefalte. Es war das erste seiner Art, was unser Doc einer Henne wg. Polyostischer Hyperostose (Knochendichte) eingesetzt hat. Ich war zunächst sehr skeptisch. Aber der Erfolg gab recht. Es war der Wahnsinn, wie sie aufgeblüht ist. Die Kleine hat mittlerweile ihr 4. Implantat. Sobald wir merken, dass sie schwächelt und ich selbst es nicht mehr in den Griff bekomme - auch mit alternativen Heilmethoden und was die klassische Medizin zu bieten hat - wird die kleine OP durchgeführt. Auf Spritzen haben wir bisher bei ihr verzichtet. Denn die Erfahrung unserer Docs sagt, dass man am besten auf hohem Level beginnt zu therapieren, wenn die Diagnose steht.
Ich lasse sie immer noch einen Tag zur Beobachtung und dass sie sich erholen kann, in der Klinik. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Mit Hormoninjektionen als Alternative weniger. Die schwächen meist den kleinen Vogelkörper zu sehr.
Meine Tilly hat es vor vielen Jahren nach denselben nicht geschafft, bei meinem Lunchen kam es leider nicht mehr zum Implantat, da sie noch mit anderen Krankheiten zu kämpfen hatte. Einzig bei Buffy schlugen die Hormonspritzen an - auch sie hat hochgradige Knochendichte, so dass wir hier erst einmal auf das Implantat verzichten können. Und sogar bis jetzt auf die 3. Hormonspritze.
Sicher gibt es Nebenwirkungen bei solch einem Eingriff in den Hormonhaushalt. Die Kleinen müssen sich auch daran gewöhnen, da das Medikament (Wirkstoff Deslorelin) auf downlevel beginnt zu wirken. Aber in Relation zu der Krankheit und seinen sekundären Erkrankungen bei einer solchen Stoffwechselerkrankung und dem vermutetem Ausgang zumeist (Tod) und nicht zuletzt hinsichtlich Lebensqualität würde ich es immer wieder einsetzen lassen.
Ich habe bisher zwischen 9 Monaten und knapp 2 Jahren austauschen lassen - und zwar nach Befindlichkeit und Wohlbefinden von Vivian. Und fast jedes Mal war noch ein kleiner Rest vorhanden, was mir der Doc sogar einmal gezeigt hat. Das Medikament - sieht aus wie ein klitzekleines Stück Papier - kann wandern, und manchmal kann man nicht feststellen, ob noch was da ist.
Erfahrungsberichte zu einigen Hähnen mit vermutetem Hodentumor und Chipeinsatz, von denen ich weiß, und zu meiner Vivian schicke ich Dir später per PM.


Ich freu mich mit dir! Wir haben ja GsD bis jetzt damit keine Erfahrungen! Wir wünschen Oskar weiterhin gute Besserung!
Alles Gute für den kleinen Mann!
Liebe Grüße, Corinna
Aber für eine Woche mit Implantat ist das schon echt ein tolles Ergebnis.
,schön das freut mich für Oskar und Dich
Also es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder das Ding ist gewachsen oder das Implantat ist jetzt schon leer, nach 5 Wochen. Mein Doc meinte ja dass es etwa 2 Monate hält, ich weiss jetzt allerdings nicht ob es in der Anfangszeit auch so ist, weil ja da auch erstmal das Ungleichtgewicht ausgeglichen werden muss. Ich kann mir vorstellen dass das Implantat anfangs vielleicht höhere Dosen abgibt und deshalb dann schneller leer ist. Hat da vielleicht jemand Erfahrungen mit?
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