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Erfahrungen mit Hepar comp. bei vergrößerter Leber

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    #31
    Es tut mir sehr leid, dass Dodo es doch nicht geschafft hat. Wenigstens hatte er trotz der Krankheit noch ein paar schöne Monate bei euch. Ich hatte auch ein leberkrankes Hähnchen, das auch leider letztes Jahr vor Weihnachten verstorben ist. Ich kann nachvollziehen, wie ihr euch jetzt fühlt.
    Ich wünsche euch alles Gute und ganz viel Kraft.
    Auch wenn es hart klingt, schaut euch bitte schnell nach einem neuen Partner für Duffy um, sie wird alleine sehr leiden. Ein neuer Welli wird euch auch etwas über den Verlust hinweg helfen, auch wenn er Dodo niemals ersetzen kann.
    Traurige Grüße Mäxchen

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      #32
      Zitat von sushi-meister
      Leider gibt es schlechte Nachrichten. Dodo ist gestern Abend gestorben und wir sind total traurig. Knapp 3 Monate haben die Medikamente gewirkt und es ging ihm echt gut, dann plötzlich Mitte letzter Woche wieder gelber Durchfall und er wurde schlapper. Diesmal wollte er auch das Hepar comp nicht mehr nehmen. Samstag und Sonntag hat er sich nur noch gequält, es hat mir das Herz zerissen ihn so zu sehen und wäre nicht gerade Wochenende gewesen hätte ich ihn einschläfern lassen. Sein Leiden hatte Sonntag Abend ein Ende, die Kinder, mein Mann und ich sind alle total traurig da er so niedlich und zahm war, wir hatten ihn vom Züchter handaufgezogen gekauft, er war so zutraulich und schlau;0( jetzt ist Duffy alleine und wir überlegen entweder einen zahmen älteren Wellensittich zu bekommen der vielleicht auch plötzlich alleine ist oder doch noch mal einen ganz jungen Wellensittich zu holen. Letztendlich vermute ich, dass es doch ein Lebertumor war und die Medikamente ihm 3 Monate geschenkt haben. Das was nie ganz weg ging war gelberer Kot als bei Duffy und das zeigt ja, dass die Leber weiterhin geschädigt war.
      Endlich klappt es wieder, dass ich die Seite hier öffnen und lesen kann (es erschienen immer seltsame Rauten- u. a. Sonderzeichen in der Browser-Adressleiste, und sie ließ sich nicht öffnen).

      Und nun lese ich, dass Dodo gestorben ist - wie Hansi kurz vor Adventsbeginn auch.
      Er hatte bis dahin sogar öfter von dem Wasserautomaten mit Hepar drin getrunken - ich habe mich so darüber gefreut und ihn gelobt, daß es dann wiederholte

      Vielleicht merkte Dodo, daß ihm das Hepar nicht mehr hilft - oder sein Ende nur quälend hinauszögert?

      Bei Hansi gings mir ähnlich. Zuletzt war er so entkräftet - und immer, wenn ich befürchtete, er ist fertig und am Ende, hat er sich irgendwie unglaublicherweise hochgerappelt (vom Boden hoch auf die Stange). Meist hat jedes Luftholen geächzt, und vermutlich hatte er ständig Schmerzen. Zuletzt war es so eine Quälerei, er konnte nur noch dasitzen und leiden. Am vorletzten Tag aß er fast nichts mehr - nur noch Kolbenhirse und hirse und hirse und hirse, und sogar während ich die Stange noch am anderen Ende hielt (er war wieder auf den Boden geplumpst), während er sonst immer so handscheu war.
      Im Nachhinein denke ich, er hat sich mir zuliebe so lange hingeschleppt und immer wieder gekämpft, obwohl ihm fast der Atem genommen war. Ich habe ihm gut zugeredet und Hoffnung eingeredet.

      Zuletzt war es, da keine Aussicht auf Besserung, wohl eine Erlösung für ihn, und ich war bereit, ihn gehen zu lassen.
      Ich hätte ihm so gewünscht, daß er noch einige schöne Jahre hier erlebt; er war gerade mal gut 12 Monate bei uns, und inzwischen richtig hier zu Hause und "angekommen"

      Transportfähig war er die letzte Woche auch nicht mehr, und das wollte ich ihm auch nicht antun. (Schon der letzte TÄ-Besuch hat ihn so gestresst - da war er wieder etwas fitter und entwischte mir mehrfach beim Einfangen, und der TÄ dann ebenfalls. Dabei ist er schon fast von der Stange gefallen und kollabiert. )
      Vielleicht wollte Dodo auch lieber in seiner vertrauten Umgebung Abschied nehmen, statt in eine sterile Praxis - mit anderen tierischen Patienten im Wartezimmer.
      Und Du brauchst Dir keine Vorwürfe zu machen, ihn noch mit solcher Prozedur gequält zu haben (würde ein TA einen Hausbesuch machen und im heimischen Umfeld einschläfern, sähe ich es weniger problematisch. Aber das muß jeder selbst wissen).

      Ich habe mich bei Hansis Situation oft gefragt, ob es nicht von uns Menschen unmenschlich ist, den Tieren nicht mal Zeit zuzugestehen, sich selbst zu verabschieden, wenn sie soweit sind, sondern radikal vorher - vielleicht, weil wir es nicht mehr mit ansehen können; ohne zu wissen, ob und was das betroffene Geschöpf möchte - vielleicht einfach in Ruhe gelassen werden und in Ruhe sterben können, wenn es soweit ist, und nicht vorher.
      Aber ich weiß es nicht...

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        #33
        Einer unserer Wellis bekommt morgens und abends * Hepar comp übern Schnabel verabreicht und das schon schon recht lange und das auf Lebenszeit. Bisher ist uns und dem TA nichts negatives aufgefallen. Sind ja regelmäßig beim TA mit irgendeinen unserer Geier und nehmen ihn immer mal wieder mit.

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          #34
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          Danke für die Info - und alles Gute für Eure Wellis, besonders den Hepar-Patienten

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