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Hilfe! Muss Wellensittich fangen, wegen Medizin und pack das nicht :-(((

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    #16
    Habs grad nochmal versucht und es klappte schon viel besser!
    Sie ist zwar noch paar mal abgehauen beim dem Versuch sie zu schnappen, aber im Dunkeln hatte sie dann doch keine guten Chancen. Was sicher schrecklich für sie war, aber immerhin hatte ich sie nun in der Handschuhhand
    Naja, das mit dem Verabreichen muss ich noch üben. Nach ein bis zwei Minuten hat sie die Spritze endlich in den Schnabel genommen und dann drückte ich und alles schoss raus. Bisschen was in den Schnabel, der Rest drumherum Mist.. Naja, ein Teil der Medizin is besser als nix..
    Nun sitzt se bedröbbelt im Käfig und ärgert sich über ihre Nachtblindheit... Oh mann.. was für ein Tag..

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      #17
      Zitat von KimMarcy
      Hey, vielen Dank für deine Antwort.
      Hab ich schon gefragt, als sie es Donna verschrieben hat..
      Das Dumme ist, ich hab ja zwei Wellis.. und die Tierärztin meinte, wenn ich das ins Wasser tu trinkt der andere womöglich auch die Medizin. Außerdem kann man so nicht kontrollieren, ob meine kleine Patientin es auch wirklich trinkt...

      Wäre die beste Alternative, hast auf jeden Fall recht. Aber ihre Argumente sind leider auch echt nachvollziehbar..
      ja das stimmt,lieber die Variante,die du jetzt machst,nicht die Beste für dich,aber du hast die Gewissheit,das dein Welli die notwendige Medizin bekommt,das sie auch sicher wirken kann.Das schaffst du!Glaub an dich

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        #18
        Hallo du arme! Hab jetzt meinen Bommel für dich gefangen!
        Musste ihm sowiso sein Füsschen eincremen!
        Schaue mal auf den Foto!
        Wenn du ihn so auf dein Bein setzt,du musst sitzen,
        und mit Zeigefinger und Daumen das Köpfchen hälst
        und der Rest der Hand umschließt die Flügel
        Dann zappelt er nicht so
        und mit der anderen Hand die Spritze in den Schnabel ,
        konnte ich jetzt nicht machen weil ich ja knipsen musste!
        So geht es sehr einfach!Ich hoffe das hat dir geholfen!
        Schreib mal!

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          #19
          Außerdem solltest du das Medikament nur langsam rausdrücken, damit der Vogel sich nicht verschluckt oder so. Aber siehst du, jetzt klappt das ja schon besser

          Alles gute weiterhin und gute Besserung für deinen Piepmatz.

          LG

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            #20
            Ich möchte dich mit diesem Bild auch noch seelisch unterstützen und dir zeigen, wie du den Wellensittich hältst. Hier musste ich unseren sechs Wellensittichen Medikamente in den Schnabel geben, da die vk Tierärztin Würmer festgestellt hatte.





            Versuche den Kescher einzusetzen und sei nicht hektisch beim Einfangen, denn das überträgt sich auf den Vogel.


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              #21
              Da kann ich ja gleich was mitlernen.Ich stelle mich auch immer ein bissel trantütig an,ich hab immer Angst ,ich erdrück den Vogel,oder das ich ihm wehtue.Sie wirken doch immer so klein und zerbrechlich.

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                #22
                Zitat von Kessi
                Da kann ich ja gleich was mitlernen.Ich stelle mich auch immer ein bissel trantütig an,ich hab immer Angst ,ich erdrück den Vogel,oder das ich ihm wehtue.Sie wirken doch immer so klein und zerbrechlich.
                Gern geschehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man oft mehr falsch macht, wenn man zu vorsichtig ist. Die Wellensittiche sind sicher klein und zerbrechlich, jedoch ist der ganze Spuk schneller vorbei, wenn man sie kurz greift, optimalerweise mit dem Daumen der linken Hand, die gleichzeitig den Vogel hält, das Schnäbelchen öffnet , mit der ruhigen rechten Hand, in der sich die Spritze (ohne Nadel) befindet, den Inhalt in den Schnabel träufeln läßt. Dabei spreche ich ganz ruhige, liebe Worte und versuche so normal wie möglich zu sein. Ich bin davon überzeugt, dass sich das auf den Wellensittich überträgt und er dann auch gelassener ist.

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                  #23
                  Wow, ihr seid klasse! Vielen Dank!

                  Also bisher hab ichs noch geschafft, sie zu bekommen, wenn auch ziemlich chaotisch.. naja, muss halt auch erst üben Aber das mit dem aus der Spritze träufeln klappt irgendwie nicht.. vielleicht ist die dumme Spritze schlecht dazu.. aber da ich nur eine Tagesdosis von 0,1 hab, schießt dieses kleine bisschen immer auf einmal raus
                  Naja... Übung macht den Meister. Und anhand eurer Bilder und Tipps kann ich mir auch viel abgucken.
                  Nur das mit dem Daumen und Zeigefinger.. uff.. Donna hat fast ne 360-Grad-Drehung drauf mit ihrem kleinen Köpfchen und kann selbst in den merkwürdigsten Kopfstellungen noch richtig zubeissen.. :-S
                  Mal sehen, ob das alles klappt

                  Auf jeden Fall vieeeeeeelen vieeeeeelen Dank euch! nick:

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                    #24
                    Bei der Eingabe mit der Spritze musst Du sie auch sicher fassen. Hier wurden ja schon einige Bilder gepostet, die das gezeigt haben. Ansonsten kann ich Dir zwei Texte ans Herz legen, wo der sogenannte Fixiergriff noch einmal erklärt wird:

                    Manchmal ist es notwendig einen Wellensittich ein zu fangen und zu greifen. Wichtig ist das richtige Halten des Vogels. Der Fixiergriff ist leicht zu lernen.


                    0,1 ist schon eigentlich eine angenehme Menge. Mehr ist doof, weil die Vögel nach dem ersten Tropfen keine Lust mehr haben und sich gerne weigern zu schlucken. Ich musste meiner neulich 0,04 geben, das ist erst richtig wenig, da fragt man sich gerne wo es denn hin ist, weil man es nicht mitbekommt.

                    Versuch mal eine andere Spritze oder eine andere Sorte. Manche gehen einfach schwerer. Ich hatte zuerst welche, die ziemlich geklemmt haben und dann machte es auch immer *wuuuuusch* und alles war auf einmal rausgeschossen. Jetzt habe ich von meinem TA andere bekommen, die kann man ganz genau und fein dosieren. Das ist richtig angenehm.

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                      #25
                      Hi Kim Marcy.
                      In deinem kleinen Käfig ist es wirklich recht einfach einen Vogel zu fangen. Ich habe meine Hand immer so gehalten, dass meine Henne auf den Boden gehen musste. Da bekommt man sie recht gut finde ich. Dann habe ich sie mit rechts gegriffen und nach links umgepackt, dass der Fixiergriff auch einigermaßen gut saß. Ich bin aber auch Rechtshänder, deswegen ist es mit der Spritze in der rechten Hand besser. Dann den Schnabel mit der Spritze seitlich auf"drücken" Medi langsam reindrücken, den Vogel noch kurz (2-3sek.) festhalten, sonst besteht Ausspuckgefahr, und wieder in den Käfig setzen. Wenn ich sie mal nicht richtig hatte, hab ich sie einfach wieder zurück auf den Boden gesetzt und das selbe nochmal versucht. Beim zweiten Anlauf ging es immer. Du kannst dir nicht vorstellen wie ich gezittert habe - jedes und jedes Mal. Ich musste meine Henne, wenn ich mich recht erinnere 1 oder 2 Wochen 3 mal täglich fangen. Aber auch beim letzten mal war ich noch sehr aufgeregt!
                      Wenn es garnicht klappt mit der Medigabe, kann man sein Tierchen normalerweise (wenn dann aber mit Partner) auch für die Tage beim TA lassen. Da kannst du sicher gehen dass er das Medi auf jeden Fall bekommt.
                      Viel Glück und eine gute Besserung!

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                        #26
                        Klappt mit jedem Mal besser und schneller. Auch wenn mir die Kleine jedes Mal mehr leid tut... Aber dank euch mach ich das Ganze wenigstens richtig Naja, wie gesagt... so nach und nach.

                        Und Chico, der kleine Charmebolzen ist ja für seine Kleine da, um sie dann wieder aufzumuntern...
                        (lustig ist, dass die Farbkombination bei diesem Smiley perfekt passt! Könnten die beiden sein, hehe)

                        Danke euch!

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                          #27
                          Ich weiß, dieses Thema ist alt, aber es wird ziemlich gut auf Google gefunden und ich würde gerne mit anderen, die Probleme dabei haben ihren Sittichen Medikamente zu verabreichen meine Erfahrung teilen .
                          Vorbereitung
                          Zunächst ist es eine gute Idee füh morgens oder Abends (wenn es dunkel wird) Medikamente zu verabreichen, wenn die Wellis etwas weniger aktiv sind. Ich dunkele den Raum oder den Käfig nicht besonders ab; ich habe gemerkt, dass wenn ich den nächsten "Tipp" beherzige, ich die Vögel auch so relativ schnell einfange: Bitte nicht zögern! Ich habe leider häufig den Einfangprozess verlängert, weil ich gezögert habe- es ist nun mal leider keine angenehme Prozedur, weder für den Vogel noch für einen selbst. Natürlich ist das einfacher gesagt als getan, aber irgendwann kommt man auch an einen Punkt an dem man es einfach "hintersich" haben möchte. Die Verunsicherung des Halters verursacht meistens die längste Zeit beim Einfangen.
                          Einfangen
                          Was die Methode angeht muss ich aus meiner Erfahrung sagen: Für die Verabreichung von Medikamenten bietet sich das Fangen mit der Hand eher an, als mit einem Handtuch. Mit einem Handtuch geht das mal, dauert aber aus Erfahrung länger als mit der Hand, vor allem da man mit einem Handtuch viel schwieriger navigieren kann- und blitzschnell ist der Welli weg. Mit Handschuhen ist das handling etwas erschwert, wer Angst hat gebissen zu werden könnte auch mal versuchen Daumen und Zeigefinger zu tapen (z.b. mit diesen pflasterrollen um Verband festzumachen). Ich lasse mich mittlerweile einfach beißen, so schlimm ist der Schmerz bei meinen Piepsern nicht und ich möchte ihnen das lassen ihren Frust an mir auszulassen, zumindest bis ich sie fixiert habe, dann ist Schluss . Mit einem Käscher habe ich keine Erfahrung.
                          Fixier-Griff
                          Was das fixieren angeht: Für mich war es ein großes Problem den Welli, nachdem ich ihn denn dann gefangen hatte, auch in den richtigen Griff zu bekommen. Ein super Trick ist, sich den Vögel an den Bauch zu legen um dann in Ruhe die Finger zu positionieren. Ich nutze am liebsten den "Scheren-Griff" also den Kopf zwischen Zeige- und Mittelfinger fixieren. Gerade mein kleinerer Wellensittich konnte seinen winzigen Kopf immer wieder aus der Daumen- Zeigefinger Haltung herauswinden und ich möchte das Köpfchen wirklich nicht zerdrücken. Ich habe das Gefühl mit Zeige und Mittelfinger habe ich den Kopf sicherer ohne mehr Druck ausüben zu müssen.
                          Verabreichen des Medikamentes
                          Ich musste sehr kleine Mengen (z.b. 0,01) verabreichen. Am Anfang dachte ich: kam da überhaupt was raus? Ich rate dazu, am Anfang das Hantieren mit den Spritzen , in denen die Medikamente meistens in den Schnabel verabreicht werden (natürlich ohne Kanüle), zu üben. Beim ersten mal hatte ich den richtigen Druck zum Schieben nicht so richtig raus, da kam das Medikament etwas zu schnell und zu weit heraus geschossen. Gerade wenn man im Stress ist (also z.B. nach der Vogel-Einfang-Aktion) kann das schnell passieren, dass man nicht gleichmäßig schiebt sondern plötzlich mit Ruck. Mit Wasser einfach mal einhändiges rausschieben üben (natürlich nicht am Vogel, der soll ja nicht gewaterboarded werden ).
                          Den Vögel IMMER aufrecht, also mit Kopf nach oben halten, damit dieser sich nicht verschluckt. Ich habe am Anfang auch damit gekämpft die Spritze "in" also vorne an den geöffneten Schnabel zu bekommen. Seitlich an den geöffneten Schnabel funktioniert bei mir allerdings besser.
                          Ein Tipp von meinem Tierarzt: kurz warten, dass der Vogel die Medizin auch tatsächlich aufgeschlabbert hat (also dieses Schmatzen kurz abwarten), damit dieser das Medikament im Käfig nicht direkt wieder rausschleudert. Das hat bei mir nicht immer so gut geklappt, da die beiden einfach nicht "schlabbern" wollten , ich konnte dann nur hoffen, dass sie es nicht direkt rausschleudern.

                          Ich hoffe diese Infos können vielleicht dem nächsten Helfen, der Probleme hat seinen Welli einzufangen und auf diesen Thread stößt

                          Liebe Grüße,
                          Aline

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                            #28
                            Hallo Aline,
                            vielen Dank für deine Tipps zum Thema Medizin geben.
                            Wir fangen auch ohne Handschuhe oder Tuch oder sonstiges. Ich denke so hat man viel eher das Gefühl fürs Zugreifen.
                            Wobei mein Mann fängt und meine Finger so geschont werden vor bissigen Wellischnäbeln.

                            Nachdem die Medizin im Vogel ist, kitzeln wir über den Kropf, Bauch oder im hartnäckigen Fall auch mal an der Kloake. Meist wird der Schluckreflex dann ausgelöst. Ein bisschen Medizin findet sich auch schon mal an der Wand wieder, aber das meiste ist hoffentlich ankommen wo es hin soll.

                            Liebe Grüße
                            Melanie

                            Niko + Fipsy + Benno + Kloppo + Sheldon + Emma + Tom + Jerry + Livy + Snorre + Olavi
                            Im Herzen immer bei mir: Lili, Dämon, Silvester, Sunny, Karl, Nico, Kleiner, Hansi, Cleo, Lilly, Tweety, Snow, Luna, Marli, Merry und Hermine​

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                              #29
                              Hallo,
                              was beim Spritzen auch wichtig ist, dass man zuerst den Spritzenkolben bewegt, dass heißt, ein bischen zurückziehen und dann die Luft wieder rausschieben. Sitzt der Kolben durch leichtes Verkleben etwas fest, braucht man mehr Kraft ihn zu bewegen, dann passiert das mit den Rausschießen. Tröpfeln geht nur , wenn der Kolben sich leicht bewegen lässt! Das also vor dem Fangen machen! Ich bevorzuge das Dunkelfangen! Ich fange den Welli und halte ihn erst mal an der Brust fest, bis er ruhiger geworden ist, dann nehme ich ihn in die linke Hand!

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                                #30
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                                Hallo KimMarcy,ich habe mich damals genauso gefühlt und selbst nach fast einem Jahr Dauer-Medikation gibt es noch Tage an denen der Schnabel nicht auf will,ich sie nicht richtig in den Griff kriege,oder der kompletten Spritzeninhalt daneben geht und ich total gefrustet bin.Ich habe einen Vogel der sein Lebenlang Medikamente schnabulös bekommt.An manchen Tagen hadere ich damit und dann wieder geht es ganz einfach.Es ist nicht schön und nicht leicht diesen filigranen Wesen etwas aufzuzwingen,weil man oft nicht weiss,wie fest man sie greifen kann,wenn sie sich arg wehren.
                                Sie verszehen halt nicht,dass wir ihnen nur gutes tun.
                                Was mir am anfang geholfen hat,war der Euteraufsatz für die Sprizte.Dadurch wird die Spritze so dünn,dass du sie ganz gut am Schnabelansatz rein drücken kannst.
                                Am Schnabelansatz ist eine leichte Spalte,da past der Aufsatz gut rein.Man muss zwar mit der Dosierung rum frikeln,aber das muss man halt ausprobieren.
                                Vielleicht erleichtert es dein Situation?Mir hatte es geholfen!

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