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Thema: Brauche neuen Welli-Mitbewohner!

  1. #1
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    Standard Brauche neuen Welli-Mitbewohner!

    Hallo,

    ich brauche dringend einen neuen Partner für meinen Thorsti und habe dazu einige Fragen… Am liebsten hätte ich ja einen Welli, der ungefähr so alt ist wie er (5 Jahre), aber das ist nicht so einfach. Ich wohne so halb auf dem Land und schaue schon immer in den regionalen Zeitungen, aber meist sind nur Jungvögel abzugeben. Jetzt habe ich jemanden gefunden, der eine große Voliere mit ca. 50 Wellis im Garten hat und mir auch einen davon verkaufen würde. Dazu meine Fragen:

    1. Wie erkenne ich überhaupt einen seriösen Züchter? (die Vögel hatten alle sehr sehr schönes Gefieder und machten einen munteren Eindruck, aber keiner von ihnen schien beringt zu sein)
    2. Wie würde der Welli damit klar kommen, von nun an in einer warmen Wohnung zu leben?
    3. Wie läuft das mit dem TA-Check? Ich glaube nicht, dass diese Wellis schon mal einen TA gesehen haben (kann mich natürlich irren, aber das waren so viele, dass der Besitzer mir auch nicht sagen konnte, welcher wie alt ist). Wenn ich mir also einen Welli hole, geh ich dann gleich zum TA oder sammel ich erst mal 3 Tage Kot? Und wie lange soll der neue Vogel in Quarantäne gehalten werden? Ich habe keinen Platz außer in Thorstis Zimmer und in der Wohnküche. Oder dann eben auf dem überdachten Balkon. Außerdem ist mein Ersatzkäfig sehr klein, ich will den armen Spatz da nicht lange einsperren müssen!

    Vielen Dank fürs Lesen und für Eure Antworten schon mal! :-)

    Viele Grüße, Ann-Kathrin

  2. #2
    Stammgast Benutzerbild von Chimera
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    Hi thorsti,

    ich würde jetzt mal grob behaupten, das man einen seriösen Züchter daran erkennt das er ein Zuchtbuch führt (und natürlich eine ZG besitzt) und genau bescheid weiß wie alt seine Vögel ungefähr sind. Sichtbar anhand der Beringung.

    Was nicht heißen muss das die Tiere nicht in Ordnung sind.

    Bei der Quarantäne Zeit scheiden sich die Geister, aber am besten den Vogel gleich einem Vogelkundigen TA vorstellen und einen Eingangs Check machen lassen, Kropf- und Kotabstrich usw. Je nach dem wie die Ergebnisse ausfallen dann entscheiden. Viele lassen die Vögel länger in Quarantäne um sicher zu gehen das er wirklich nichts hat was bei der Untersuchung evtl. nicht festgestellt werden konnte und später erst zum Vorschein kommt.

    Ich habe auch zwei Wellis aus dem Tierheim geholt die aus einer Aussenvoli stammen. Allerdings war die Voli so voll das sie kaum Platz hatten zum Fliegen, geschweige denn sich umzudrehen. Da war das Vetrerinäramt eingeschritten..
    Aber meine haben sich gut eingelebt in der Wohnung, ich muss aber dazu sagen das meine immer Freiflug haben, weil sie es eben nicht gewohnt waren in einem Käfig zu sitzen.

    Du wirst sicherlich noch ein paar Tips bekommen dazu.

    LG Chim
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    Freya, Loki, Arathar, Invisible Coco

  3. #3
    Ist öfters hier
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    Zitat Zitat von Chimera Beitrag anzeigen
    Hi thorsti,

    ich würde jetzt mal grob behaupten, das man einen seriösen Züchter daran erkennt das er ein Zuchtbuch führt (und natürlich eine ZG besitzt) und genau bescheid weiß wie alt seine Vögel ungefähr sind. Sichtbar anhand der Beringung.

    Was nicht heißen muss das die Tiere nicht in Ordnung sind.

    Bei der Quarantäne Zeit scheiden sich die Geister, aber am besten den Vogel gleich einem Vogelkundigen TA vorstellen und einen Eingangs Check machen lassen, Kropf- und Kotabstrich usw. Je nach dem wie die Ergebnisse ausfallen dann entscheiden. Viele lassen die Vögel länger in Quarantäne um sicher zu gehen das er wirklich nichts hat was bei der Untersuchung evtl. nicht festgestellt werden konnte und später erst zum Vorschein kommt.

    Ich habe auch zwei Wellis aus dem Tierheim geholt die aus einer Aussenvoli stammen. Allerdings war die Voli so voll das sie kaum Platz hatten zum Fliegen, geschweige denn sich umzudrehen. Da war das Vetrerinäramt eingeschritten..
    Aber meine haben sich gut eingelebt in der Wohnung, ich muss aber dazu sagen das meine immer Freiflug haben, weil sie es eben nicht gewohnt waren in einem Käfig zu sitzen.

    Du wirst sicherlich noch ein paar Tips bekommen dazu.

    LG Chim
    Danke für Deine ausführliche Antwort

    Noch eine Frage: kann ein Vogel aus einem so großem Schwarm Megas übertragen, auch wenn er selbst gar nicht krank ist (erkennt der TA das?)?

    Und noch was: Thorstis frühere Partnerin war sehr dominant, und er musste schon ab und zu mal was einstecken. Sind Hennen generell so? Dann suche ich vielleicht besser nach einem Hahn...
    Liebe Grüße, Thorsti

  4. #4
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von joia
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    Zitat Zitat von thorsti2003 Beitrag anzeigen
    Noch eine Frage: kann ein Vogel aus einem so großem Schwarm Megas übertragen, auch wenn er selbst gar nicht krank ist (erkennt der TA das?)?
    Ja, thorsti, ein Vogel kann Überträger sein, ohne dass die Krankheit bei ihm ausbricht. Und ja, der vogelkundige Tierarzt untersucht den Kot - es ist allerdings so, dass Megas nicht immer im Kot nachweisbar sind. Das heißt, die Kotprobe, die gerade untersucht wird, kann durchaus sauber sein - und trotzdem können Megas im Schwarm bestehen. Von daher müssten bei Verdacht schon mehrere Kotproben abgegeben werden.

    Hatte hier mal gelesen, dass frischer Kot sehr gut zur etwaigen Feststellung von Megas sei?? - Letzere Angabe ohne Gewähr.

    Zitat Zitat von thorsti2003 Beitrag anzeigen
    Und noch was: Thorstis frühere Partnerin war sehr dominant, und er musste schon ab und zu mal was einstecken. Sind Hennen generell so? Dann suche ich vielleicht besser nach einem Hahn...
    Ja, Hennen sind generell zickig und nehmen sich oft das, was sie wollen; können aber auch sehr lieb und verschmust sein. Ich würde sagen, kommt schon auf den Charakter an. Meine Luna bspw. kann sehr liebevoll sein, während Flocke die anderen ständig ärgert und jemanden auch schon mal wegschupst.
    Liebe Grüße von Joia mit Luna, Flocke, Timmi & Vivi
    "Flieg, Tilly, flieg"
    † Januar 2009

    „Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden." (Kierkegaard)

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