N´Abend,
Mir schwirrt schon läger im Kopf herum, wer eigentlich das Wort ,,Federlose/r/n" erfunden hat.
Denn, warum sagen wir (welliverrückten) nicht einfach Mensch , sondern Frederlose/r/n ?
Würde mich mal interessieren, ob da jemand was weiß...![]()
N´Abend,
Mir schwirrt schon läger im Kopf herum, wer eigentlich das Wort ,,Federlose/r/n" erfunden hat.
Denn, warum sagen wir (welliverrückten) nicht einfach Mensch , sondern Frederlose/r/n ?
Würde mich mal interessieren, ob da jemand was weiß...![]()
LG. Verena und ihre 4 Wellis.
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Hum, keine Ahnung, aber auch in den Niederlanden und Engeland wird von Federlosen gesprochen. Vieleicht kommt es aus einer Sage? Tja, das ist ein Thema zum Gogglehüpfen!!!!
Vieleicht weiß jemand mehr.Trischa
Bei uns gibt es - ehrlich gesagt - weder Menschen noch Federlose! Hier wohnen nur normale Wellis (das sind die Gefiederten) und "fußläufige Wellis"!
Liebe Grüße, Woodstock
Ich hab' Welli-Manie - keine Leidenschaft ist wie die!
(Insofern muss ich "Extrabreit" widersprechen!)
hm, ich glaub,ich bin hier im forum zum ersten mal auf das Wort gestoßen, hab es aber auch auf diversen HPs gelesen...![]()
Hast du deine Wellensittichnamen schon in unsere Namensstatistik eingetragen?
Tequila, du warst zwar nur kurz bei mir, aber ich habe keinen Tag bereut!![]()
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Die Antwort ist eine (sprach)historische:
Der alte (weise) Platon hatte den Menschen als "zweibeiniges Lebewesen ohne Federn" charakterisiert und machte damit deutlich, dass der Mensch auch zum Tierreich gehöre und zwei Beine habe, allerdings keine Federn besäße.
Hierzu gibt es eine Anekdote, vielleicht auch Überlieferung, das weiß ich nicht: Diogenes (der in der Tonne) wollte Platon foppen, rupfte ein Huhn und zeigte es Platon mit folgenden Worten: "Das ist der Mensch Platons." Platon hatte in seiner Definition vergessen zu erwähnen, dass der Mensch eben keine Krallen hat.
Später griff Aristoteles diese Idee auf und definierte den Menschen als "federlosen Zweibeiner". Die sprachgeschichtliche Logik liegt hier darin, dass sowohl die Gemeinsamkeit (zweibeinig) als auch die Unterschiede (federlos) betont werden. Biologisch gesehen ist das zumindest zutreffend.
Tja, und was liegt näher, als irgendwann nur noch den Unterschied "federlos" zu betonen? Irgendjemand wird das nominalisiert haben und irgendwann fließt ein Begriff, wenn er sich durchsetzt, für alle verständlich in den allgemeinen Sprachgebrauch über. Hier also aus dem Griechischen.
Viele Grüße, Joia
Liebe Grüße von Joia mit Luna, Flocke, Timmi & Vivi
"Flieg, Tilly, flieg" † Januar 2009
„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden." (Kierkegaard)
Wow!
Woher weißt du sowas?
Liebe Grüße
Jacki
Irgendwann in grauer Vorzeit studiert. Und berufsbedingt und von Natur aus wissbegierig und neugierig. Habe noch einiges an philosophischen und sprachwissenschaftlichen Standardwerken hier, früher bin ich in die Bibliothek gegangen, heute Recherche im I-Net.
Lieben Gruß, Joia
Liebe Grüße von Joia mit Luna, Flocke, Timmi & Vivi
"Flieg, Tilly, flieg" † Januar 2009
„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden." (Kierkegaard)
Und ich dachte schon , den Begriff haben die Wellis erfunden
Die Erklärung ist super .....
Selene
"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."
" Der kleine Prinz" . A.de Saint-Exupéry
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Hallo ihr Lieben!
Ich hab mir noch nie vorher Gedanken über den Ausdruck der "Federlosen" gemacht, sondern ihn für eine Erfindung forumsbesessener Welli-Liebhaber (oder welliliebender Forumsteilnehmer) gehalten.
Es grüßen Ute und ihre 6 Wellis: Putzi, Lissi, Lotti, Nico, Benni und Tobi...
...und Kiwi und Lucki im Regenbogenland