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Thema: Vogelhaltung auf cubanisch

  1. #1
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    Standard Vogelhaltung auf cubanisch

    Hallo,

    viel erreicht habe ich nicht in Sachen Tierschutz in Cuba aber ich wollte euch die Fotos trotzdem zeigen.


    Bei dem ein oder anderen Vogel habe ich von den jeweiligen Besitzern zumindest die Zusage bekommen, dass nun auch frisches Obst auf dem Speiseplan steht. Außerdem haben sie nun Äste von Mangobäumen zum sitzen und knabbern.

    Aber ehrlich, ich kann Menschen die selber mit 6-8 Personen auf 20m² leben und nicht wissen ob sie am nächsten Tag Essen haben, mit 'Käfigmindestgrößen' kommen. Mit Freiflug erst recht nicht, es gibt nämlich keine Fenster...

    leicht resignierte Grüße
    -mona
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken Vogelhaltung auf cubanisch-singvogeltrinidad.jpg   Vogelhaltung auf cubanisch-baracoa1.jpg   Vogelhaltung auf cubanisch-baracoa2.jpg   Vogelhaltung auf cubanisch-wellihavana2.jpg   Vogelhaltung auf cubanisch-wellihavana3.jpg  


  2. #2
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    Die Nymphen und Wellis waren die Foyer-Deko eines großen Hotels. Keine Ahnung wer so etwas sehen will.

    Der kleine Einzelwelli wurde übrigens separiert weil er ganz offensitlich krank war. Da hatte er dann zumindest reichlich Platz. *Ironie aus* Tierärzte gibt es keine oder nur sehr wenige und die sind garantiert nicht auf Vögel spezialisiert.
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken Vogelhaltung auf cubanisch-7nymphenhavana1.jpg   Vogelhaltung auf cubanisch-nymphenhavana2.jpg   Vogelhaltung auf cubanisch-nymphenhavana3.jpg  

  3. #3
    Kennt sich schon aus Benutzerbild von Tom&Jerry
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    Hallo Madmona,
    ja, die Problematik kenne ich auch aus Südamerika gut, da ich schon des öfteren in insgesamt fünf verschiedenen südamerikanischen Ländern unterwegs war.
    Die katastrophalen Haltungsbedingungen betreffen leider häufig auch alle anderen Haus- und Nutztiere.

    Klar, einerseits ist es unter den Lebensbedingungen eines Großteils der Bevölkerung schwer rüberzubringen, daß Tiere einen Anspruch auf artgerechte Haltung haben, ABER...
    was ich in diesem Zusammenhang absolut nicht verstehen kann :
    Warum muß man sich an seine Hütte mehrere winzige , verdreckte Vogelbauer mit total gestressten Einzelvögelchen hängen, wenn schon die Beschaffung der täglichen Nahrung für die Familie ein Problem darstellt?
    Warum muß ein halbverhungerter Hund an einer erbärmlich kurzen Kette in der Sonne schmachten, wenn es garnichts zu "bewachen gibt" ?
    Die Liste ließe sich endlos weiterführen...und das traurigste: Diese Haltungbedingungen betreffen nicht nur die armen Bevölkerungsschichten,
    auch bei den Superreichen ( und die gibt es dort in Mengen) hat es sich scheinbar noch nicht sehr häufig herumgesprochen, daß man auf einem mehreren Hektar großen Grundstück den Fila Brasileiro (Hunderasse) nicht in einem 4 qm großen Zwinger, oder an der kurzen Kette halten muß, oder der edle Ara im Eingang nicht sein gesamtes, armseliges Leben in einer verschnörkelten, schmalen Hubschraubervoliere oder auf der Stange an einer Kette fristet.

    Ich glaube, DAS entscheidendes Problem in vielen Ländern dieser Erde, und das betrifft leider nicht nur Süd-und Mittelamerika, ist das fehlende Verständnis für die Bedürfnisse und Nöte von Tieren, das Bewusstsein, daß auch sie Schmerz, Hunger und Durst, Kummer, Einsamkeit und Stress empfinden .

    Tierschutz ist in vielen Ländern dieser Erde noch immer ein Fremdwort und das folgende Zitat trifft meiner Ansicht nach direkt ins Schwarze:

    "Die Hoffnung für die Tiere von morgen liegt in einer menschlichen Kultur, die gelernt hat, über sich selbst hinaus zu fühlen."
    "Die Hoffnung für die Tiere von morgen liegt in einer menschlichen Kultur,die gelernt hat, über sich selbst hinaus zu fühlen"

  4. #4
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    Zitat Zitat von madmona Beitrag anzeigen

    Aber ehrlich, ich kann Menschen die selber mit 6-8 Personen auf 20m² leben und nicht wissen ob sie am nächsten Tag Essen haben, mit 'Käfigmindestgrößen' kommen. Mit Freiflug erst recht nicht, es gibt nämlich keine Fenster...

    Da hast Du vollkommen Recht , es ist schon traurig wie manche Menschen
    leben müssen

    Liebe Grüße,
    Hilde
    Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
    Mahatma Gandhi

  5. #5
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    Zitat Zitat von Tom&Jerry Beitrag anzeigen



    Ich glaube, DAS entscheidendes Problem in vielen Ländern dieser Erde, und das betrifft leider nicht nur Süd-und Mittelamerika, ist das fehlende Verständnis für die Bedürfnisse und Nöte von Tieren, das Bewusstsein, daß auch sie Schmerz, Hunger und Durst, Kummer, Einsamkeit und Stress empfinden .

    Tierschutz ist in vielen Ländern dieser Erde noch immer ein Fremdwort und das folgende Zitat trifft meiner Ansicht nach direkt ins Schwarze:

    "Die Hoffnung für die Tiere von morgen liegt in einer menschlichen Kultur, die gelernt hat, über sich selbst hinaus zu fühlen."

    [/B]

    Du hast es auf den Punkt getroffen .Leider fühlt der Mensch sich trotz
    Armut noch bemüssigt sich Tiere zum Spass zu halten .
    Mir tuen die Menschen leid , aber noch mehr die Tiere,
    weil sie den Menschen ausgeliefert sind.

    Liebe Grüße,
    Hilde
    Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
    Mahatma Gandhi

  6. #6
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    Wie die Tiere gehalten werden, sieht ja schrecklich aus. Aber ähnliches habe ich schon auf Kreta erlebt. Hier ein Paar Beispiele:
    [IMG]file:///J:/users/user/Pictures/Fotoalben/09%20Kreta%20Mai%20Juni/BILD2851.JPG[/IMG]
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken Vogelhaltung auf cubanisch-bild2851.jpg   Vogelhaltung auf cubanisch-bild2887.jpg   Vogelhaltung auf cubanisch-bild2883.jpg   Vogelhaltung auf cubanisch-bild2835.jpg   Vogelhaltung auf cubanisch-bild2881.jpg  


  7. #7
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    Hallo,

    'tschuldigung, ich bin spät dran mit meiner Antwort. Komme einfach zu nix.
    Zitat Zitat von Tom&Jerry
    Warum muß ein halbverhungerter Hund an einer erbärmlich kurzen Kette in der Sonne schmachten, wenn es garnichts zu "bewachen gibt" ?
    Cuba ist durch und durch sozialistisch, d.h. Armut ist gerecht verteilt, davon ist genug für alle da. Es gibt wirklich nichts was es zu bewachen lohnt. Ich habe nicht einen Kettenhund gesehen. Hunde als Haustier sind generell unüblich, auf einigen Höfen liefen halbverwilderte Hunde rum. Die werden aber nicht gefüttert und kommen erst recht nicht ins Haus. Aber es gibt rudelweise Straßenhunde.
    Zitat Zitat von Tom&Jerry
    Warum muß man sich an seine Hütte mehrere winzige , verdreckte Vogelbauer mit total gestressten Einzelvögelchen hängen, wenn schon die Beschaffung der täglichen Nahrung für die Familie ein Problem darstellt?
    Die Absicht dahinter ist, dass sich diese Winzkäfige gut tragen lassen. Diese Singvögel sind im Grunde Nutztiere. Man geht mit ihnen spazieren, trifft sich in Parks und schließt Wetten auf den besten Sänger ab. Diese Wettbewerbe sind fast so beliebt wie Hahnenkämpfe und Baseball.
    Zitat Zitat von Hilde
    Leider fühlt der Mensch sich trotz
    Armut noch bemüssigt sich Tiere zum Spass zu halten .
    Mir tuen die Menschen leid , aber noch mehr die Tiere,
    weil sie den Menschen ausgeliefert sind.
    Ich glaube man hat ein ganz anderes Verhältnis zu den Bedürfnissen von Tieren, wenn man Fleisch nicht bequem beim Metzger kaufen kann.
    Rinder sind in Cuba Staatsbesitz und ihr Fleisch wird, zumindest offiziell, nur an staatliche Institutionen verkauft. Also hält jeder der die Möglichkeit hat Hühner und Schweine. Selbst auf dem kleinsten Stück Land und Hinterhof scharren Hühner rum. Auf den Märkten werden Ferkel und Hühner lebend verkauft. Selber töten und schlachten gehört zum Alltag. Letztendlich grenzt man sich dann schon aus Selbstschutz gegen die Bedürfnisse von Tieren ab, egal ob es sich um Nutztiere oder Haustiere handelt.

    Aber du hast Recht, der Mensch hat die Aussage "Macht euch die Erde untertan" zu sehr verinnerlicht.

    LG madmona

  8. te sichtbar)
  • #8
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    Zitat Zitat von Welli-Fink Beitrag anzeigen
    Wie die Tiere gehalten werden, sieht ja schrecklich aus. Aber ähnliches habe ich schon auf Kreta erlebt. Hier ein Paar Beispiele:
    [IMG]file:///J:/users/user/Pictures/Fotoalben/09%20Kreta%20Mai%20Juni/BILD2851.JPG[/IMG]
    Ja in Kreta geht es eh fast allen Tieren schlecht. Ich hab mal ne Reportage gesehen, da sind die Kampfhunde in einem Erdloch eingespeert worden und sollten darin dann verhungern. Und kein Mensch kümmert sich darum. Oder Hundewelpen werden die Augen ausgestochen das sie verbluten und so, echt schrecklich
    Liebe Grüße Anna und die Wellis Tara Joy, Fritz, Schlumpfine und Alpha Duke
    In Erinnerung unsere kleinen Kämpfer Pancho, Daisy und Chicca.

  • #9
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    Zitat Zitat von WelliStar Beitrag anzeigen
    Ja in Kreta geht es eh fast allen Tieren schlecht. Ich hab mal ne Reportage gesehen, da sind die Kampfhunde in einem Erdloch eingespeert worden und sollten darin dann verhungern. Und kein Mensch kümmert sich darum. Oder Hundewelpen werden die Augen ausgestochen das sie verbluten und so, echt schrecklich
    Ich kann dazu nur eins sagen: Schrecklich!!!!!!

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