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Thema: Bürzeldrüsengeschwür

  1. #1
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    Standard Bürzeldrüsengeschwür

    Hallo Ihr,

    Ich weiß nicht mehr weiter, mein kleiner Welli hat ein Geschwür oder Tumor auf dem Rücken an der Bürzeldrüse.
    Die Geschichte:
    Rudi ist 1 1/2 Jahre alt und lebt mit Lucy zusammen. Das erste Geschwür haben wir erst mit bekommen als die Wand voller Blut war und wir dachten, dass Lucy, die kleine Zicke, Rudi ein wenig geärgert hat.
    Damals haten wir die zwei noch nicht solange und wollten warten mit dem auf die Hand nehmen.
    Zu unserem Schrecken sahen wir das Rudi eine Riesige verkrustete Beule auf dem Rücken hate, wir sind sofort zum Tierarzt ,der dann viel Eiter aus der Beule holte. Weiter ging es in die XXX (nicht zuempfehlen) dorte wurde ihm die Beule entfernt. Es gab keine richtige beratung und beim abholen wurde uns der Vogel zwischen Tür und angel wieder gegeben ohne zu wissen was es eigendlich war.
    Gut sagten wir uns und dachten damit sei der Kleine wieder gesund.
    Die OP war im August diesen Jahres. Wir zogen um ende August.
    Seit der OP kontrollieren wir regelmäßig die Vögel und was ich sehe ist beunruhigend, denn der kleine Rudi ist noch schlimmer dran wie vorher.
    Ich kann nur sagen, man kann zushen beim wachsen und es sieht noch schlimmer aus als beim erstenmal. Da es wieder gekommen ist ist es fraglich ob eine weitere OP gut ist, wenn es dann wieder kommt. Wir weis nicht was wir machen soll, denn so eine OP ist auch Teuer.
    Kann mir einer sagen was wir tun sollen?
    Morgen gehen wir ins Tierheim um dort um Rat und Hilfe zu bitten, vielleicht können sie uns weiter Helfen.

    im verzweiflung euer entchen
    Geändert von Canette (24.10.2008 um 17:12 Uhr) Grund: Bitte keine Ortsnennungen von Ärzten und Kliniken (vor allem mit negativer Wertung)

  2. #2
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von campingtante
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    Ich hatte auch schon mehrere Wellis mit Bürzeldrüsentumoren.

    Die Bürzeldrüse wurde immer vollständig von meinem VOGELKUNDIGEN Tierarzt entfernt und alle haben sie die OP's sehr gut überstanden und auch überlebt.

    Die letzte war Anfang des Jahres bei einer achtjährigen Henne.

    Hier in dieser Liste findest Du einen vogelkundigen Tierarzt in Deiner Nähe:

    http://www.welli.net/tierarztliste.html

    Und hier ein paar Infos über Bürzeldrüsengeschwüre:

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    LG Petra und ihr Kampfgeschwader

  3. #3
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von campingtante
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    31 Wellensittiche

    Standard

    Übrigens sollte es nicht vom Geld abhängig sein, das der Welli auf jeden Fall mit OP eine sehr gute Chance zum Weiterleben hat.
    LG Petra und ihr Kampfgeschwader

  4. #4
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von Dagi
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    Keine Wellensittiche

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    Wie soll Dir denn das Tierheim helfen?
    Die wenigsten Tierheim sind überhaupt kundig in Sachen Ziervögel und Geld haben sie auch keines.
    Die Abgebenden zahlen ja selbst für die Abgabe eine Gebühr,da die Tierheime sonst leben könnten.

    Bitte gehe oder schicke Deinen Wellensittich zu einem vogelkundigen Tierarzt. Das ist das einzige was hilft. Die meisten Tierärzte bieten bei Operationen auch Ratenzahlungen an.
    Grüße aus Rosahausen
    Dagi

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  5. #5
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von Feenseeschwalbe
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    17 Wellensittiche

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    Hallo Entchen,

    Bürzeldrüsen-Wucherungen sind in der Tat ein Problem. Werden sie nicht vollständig entfernt, wuchern sie rasch erneut, denn das Gewebe an der Bürzeldrüse ist sehr aktiv. Folglich bilden sich dort rasch (neue) Wucherungen.

    Leider sind mitunter mehrere Operationen nötig, das habe ich bei einem meiner Vögel auch schon gesehen. Das Tier hat die Eingriffe wunderbar überstanden, obwohl es nicht nur an der Bürzeldrüse, sondern einmal gleichzeitig am Flügel und einmal gleichzeitig am Kopf operiert worden ist.

    Meine Bayda war aus dem Tierheim. Dort war man mit dem Problem überfordert. Insofern kann ich mich nur Dagi anschließen und Dir empfehlen, nicht im Tierheim um Rat zu bitten. Das Personal tut alles in seiner Macht Stehende für Tiere, ist aber oft nicht besonders erfahren in Sachen Vögel, was kein Vorwurf sein soll. Außerdem haben die allermeisten Tierheime in Deutschland akute Finanznot, sie unterstützen deshalb grundsätzlich keine Privatpersonen finanziell, falls Du Dir das insgeheim erhoffst.

    Die Operation ist sicher teuer, das wissen wir und das haben wir selbst schon erlebt (sowohl Petra, als auch Dagi und ich). Aber es hilft nichts, der Vogel braucht dringend den Eingriff, wenn er nicht bald sterben soll. Und meiner Erfahrung nach gibt es immer eine Lösung, denn Tierärzte bieten häufig auch Ratenzahlung an.

    Für die Zukunft möchte ich Dir empfehlen, jeden Monat einen bestimmten, nicht zu knapp bemessenen Betrag zur Seite zu legen. Denn Vogelhaltung kann im Krankheitsfall plötzlich sehr teuer werden. Das unterschätzen viele Halter, und letztlich leiden dann die Tiere darunter, weil sie keine optimale medizinische Versorgung erhalten. Dabei ist es die Sache des Halters, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten und schon vor der Anschaffung eines Tieres umfassend über möglicherweise auf ihn zukommende Kosten zu informieren. So sehe ich das, auch wenn das nun vielleicht hart klingt. Aber nur so handelt man wirklich im Sinne der Tiere.

    Das soll nun kein Angriff gegen Dich sein, ich habe es vor allem deshalb geschrieben, weil hier viele Menschen still mitlesen. Es ist mir wichtig, diese Leute ebenfalls zu erreichen und ihnen vor Augen zu führen, welche Verantwortung die Tierhaltung letztlich bedeutet.

    Viele liebe Grüße,
    Gaby
    Bitte keine Krankheitsanfragen per privater Nachricht (PN) an mich schicken, sondern im Forum veröffentlichen: http://www.welli.net/forum/krankheiten/. Danke!

  6. #6

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    Keine Wellensittiche

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    Zitat Zitat von Feenseeschwalbe Beitrag anzeigen

    Für die Zukunft möchte ich Dir empfehlen, jeden Monat einen bestimmten, nicht zu knapp bemessenen Betrag zur Seite zu legen. Denn Vogelhaltung kann im Krankheitsfall plötzlich sehr teuer werden. Das unterschätzen viele Halter, und letztlich leiden dann die Tiere darunter, weil sie keine optimale medizinische Versorgung erhalten. Dabei ist es die Sache des Halters, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten und schon vor der Anschaffung eines Tieres umfassend über möglicherweise auf ihn zukommende Kosten zu informieren. So sehe ich das, auch wenn das nun vielleicht hart klingt. Aber nur so handelt man wirklich im Sinne der Tiere.

    Viele liebe Grüße,
    Gaby
    Ja kann da nur zustimmen. Wir haben so ein Tier-Sparkonto. Es hat schon oft geholfen. Und wir haben ja nicht nur Wellis.
    Bitte befolge den Rat meiner vorgänger.

  7. #7
    Stammgast Benutzerbild von sabrinapet
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    4 Wellensittiche

    Standard

    Entchen, es wäre auch wichtig zu wissen, ob der Tumor/die Wucherung gutartrig oder bösartig ist. Ein vogelkundiger TA erkennt das.

    Ich habe ein 10-jähriges Welliweibchen, die seit ca anderthalb Jahren an einem gutartigen Geschwür leidet. Da mir auf Anfrage bereits 2 vk(!) TA von der OP abgeraten haben (was eine individuelle Entscheidung war, hier im Forum gibt es auch zahlreiche Erfahrungsberichte zu positiven OP-Verläufen) und die Kleine ein sonst beschwerdefreies Leben führt, überprüfe ich regelmäßig die Drüse und lasse sie vom TA entleeren und sie geht ansonsten ihrem Welli-Alltag nach.
    Sollte sich dein Welli die Drüse aufkratzen bis hin zum Blutverlust, dann lass ihm vom TA eine Halskrause anlegen, damit er damit aufhört und die Wunde abheilen kann. Das ist für den Vogel zwar keine schöne Angelegenheit, aber zur Wundheilung nötig (und Entzündungsprophylaxe) Momo hat sich auch drei oder vier Mal schwer blutig gekratzt. Sie bekam dann immer eine Halskrause und mittlerweile hat sie damit aufgehört. Entweder es juckt nicht mehr so doll oder sie hat gelernt, dass die Krause droht...

    Ich hoffe jedenfalls, dass es deinem Welli den Umständen entsprechend bald besser geht!
    Halte uns auf dem Laufenden!

    Viele Grüße von

    Sabrina, Momo*Loumi

  8. te sichtbar)

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