Bei meinem Wellensittich (5 Jahre) habe ich in letzter Zeit bemerkt, dass er nach dem Fressen von Kolbenhirse aufgeplustert und krank da sitzt. Nach Rotlichbestrahlung ist es meistens am selben Tag oder spätestens am nächsten Tag wieder gut. Er ist dann wieder mopsfidel und sehr lebendig.
An Neujahr habe ich zum ersten Mal unverdaute Körner im Kot bemerkt. Da wir im Urlaub waren, mussten wir den Vögeln eine längere Autofahrt heimwärts zumuten. Zuhause gab es dann sofort Rotlichbestrahlung.
In der Nacht war der Kot wieder normal und am nächsten Morgen war unser Spatz wieder quietschvergnügt. Trotzdem sind wir zum Tierarzt gegangen. Der konnte allerdings nichts feststellen, da der Vogel sehr lebendig war. Der TA gab uns Bene-Bac und Korvimin.
Eine Woche lang hatten wir Ruhe.
Am 08.01. habe ich bemerkt, wie unser Vogel seine Kothäufchen zernagte. Prompt saß er am nächsten Tag wieder aufgeplustert und krank da. Im Kot waren wieder unverdaute Körnchen und diesmal würgte er auch Körnchen hervor und spuckte sie aus. Die Körnchen waren trocken.
Nach Rotlichtbestrahlung war der Vogel am Nachmittag wieder mopsfidel und sehr lebendig.
Wir sind trotzdem erneut zum TA gegangen. Er machte einen Abstrich vom Kropf, es wurden Kokken-Bakterien gefunden. Jetzt haben wir ein Antibiotikum erhalten, welches süß ist (also irgendeine Art Zucker enthält).
Abends habe ich Felix nochmal gewogen - 46 g.
Meine Fragen sind nun:
1. Könnte es Megabakteriose sein? (Unser TA "kannte" diese Krankheit nicht - obwohl er im Internet als Vogelkundiger TA genannt wird.)
2. Sollte ich das Antibiotikum geben, denn wenn es zuckerhaltig ist und es sich doch um Megabakteriose handelt, schade ich dem Piepmatz doch eher, als ich ihm helfe?
Ich bin dankbar für jede Hilfe!
Vasihasi mit Felix und Seppel

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