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Thema: Lipom -besteht noch Hoffnung?

  1. #1
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    Standard Lipom -besteht noch Hoffnung?

    Hallo liebe Welli-Gemeinde,

    heute war ich mit Pittie bei xxx.
    Sie war schon immer sehr still und ich hab mich ständig mit meinem Freund darüber gestritten, ob sie nun uum Tierarzt muss oder nicht. Er meinte ständig, ich würde mir das nur einbilden und dass es ihr doch gutgehen würde.
    Heute konnte ich mich dann endlich durchsetzen.
    Sie greift mit dem Bein, wo der Ring dran ist, nicht so gut und deshalb sind wir hingegangen.
    Aber was dann kam -da hab ich echt nicht mitgerechnet.
    Sie hat ein Lipom, was auf die inneren Organe drückt.
    Der Tierarzt sagt, dass eigentlich alles hohl sein müsste und es sich bei ihr so anfühlt, als ob alles flüssig wäre...
    Man kann wohl nicht mal Herz von Lunge auf den Röntgenbildern getrennt sehen.
    Und dann sagte er nocht was davon, dass bei ihren Knochen etwas überstehen würde.
    Ich war echt geschockt, dass es so schlecht um sie steht, hab ich nicht gedacht.
    Jetzt hat er sie für ein paar Tage da behalten und sagte, dass er ihr Kalzium geben würde und ggf. Schmerzmittel, falls nötig.
    Und dann meinte er noch, dass er vielleicht noch Ultraschall morgen machen müsste und es auf Tumore untersuchen müsste.
    Und dann halt evtl. operieren.....

    Ich konnte mich nicht mal von ihr verabschieden und die anderen Wellis sind auch ganz still.
    Meint ihr, man wird sie retten können?
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Vielleicht sogar einen Welli mit einem Lipon bei xxx operieren lassen?

    Ich bin gerade echt niedergeschlagen.....
    Ich hab richtig Angst, dass ich sie einschläfern lassen muss, dabei ging es ihr doch nun wirklich nicht so schlecht.
    Sie hat immer so viel gezwitschert und erzählt und mit ihrem Partner geschnäbelt etc....

    Vielleicht habr ir ja ein paar Erfahrungen, die ihr mit mir teilen könnt.....


    Liebe Grüße

    Sarah
    Geändert von Lissie (02.01.2012 um 15:35 Uhr) Grund: Hinweise auf Tierärzte bitte nur per PN

  2. #2
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    Hallo Sarah,

    erst mal drücken wir alle Daumen und Krallen!!

    Ich habe einen Opa Flocke, geschätze 8 Jahre alt (müßte jetzt auf die 9 zu gehen) und er lebt seit längerem mit einem Bauchtumor und einem Lipom am Brustbein. Eine Op. ist nicht möglich. Das einzige was er nicht mehr kann ist gut fliegen! Ich beobachte ihn sehr genau, damit ich direkt "Eingreifen" kann, sollte er Schmerzen bekommen.......dann gehen wir den letzten Schritt gemeinsam!!
    Aber das kann noch dauern, er ist munter, frßt, erzählt und baggert die Damen an.
    Vielleicht muntert Dich der Bericht einwenig auf, mehr kann ich leider nicht für Dich tun!

    Sei mal ,ich kann Deine Gefühle gut nachvollziehen!!
    Anbei ein Bild von Opa!! Er ist der 2 Welli von rechts!
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken Lipom -besteht noch Hoffnung?-161.jpg  
    Euer Poppelchen

    Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!
    Herr POP RIP 27.12.2010,Frau Fee 23.05.2011

  3. Die folgenden User gaben POP ein Danke für den Beitrag:

    Graustreif (04.01.2012)

  4. #3
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    Hallo POP,

    danke fürs Daumendrücken und die Umarmung.
    Ich weiß ja, dass ich jetzt einfach abwarten muss....
    Aber man mahlt sich alles Schlimme aus.
    Ich finde es toll, dass es deinem Opa noch so gut geht!

  5. #4
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    Zitat Zitat von Sarah88 Beitrag anzeigen
    Er meinte ständig, ich würde mir das nur einbilden und dass es ihr doch gutgehen würde.
    Heute konnte ich mich dann endlich durchsetzen.
    Sehr gut dass du nicht auf diese faule Ausrede hörst. Tut mir leid, dass ich dass jetzt so schreibe, aber so welche Sätze und anderes kenne ich selber und dass wird meist von denen gesagt die selber keine Ahnung haben oder einfach keine lust darauf haben. Keiner tut sich etwas selber einbilden, wenn man selbst nachforscht.
    Geändert von Alula (02.01.2012 um 19:28 Uhr)
    In ewiger Erinnerung an Hansi und Mona

  6. #5
    InfostandTeam Benutzerbild von Judith
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    Wenn ich mir so die bisherigen Themen vage ins Gedächtnis rufe, muß man einfach sagen, dass die Chancen 50/50 stehen bei einer Operation.

    Nun muss man aber davon ausgehen, daß diese Operationen bei "gesunden" Vögeln duchgeführt wurden, aber trotzdem nicht immer erfolgreich waren.

    Dein Vogel hat noch andere Probleme, das macht es natürlich nicht einfacher.
    Es kann dir sicher keiner hier sagen, tu dies oder tu das, ich denke, wenn du einen guten
    TA hast, -und so hört es sich an-, musst du seinem Urteil vertrauen.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommenden Entscheidungen und drück die Daumen, daß euch gemeinsam noch ein bisschen Zeit bleibt.
    Judith

  7. #6
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    Danke Judith,
    ich hoffe, dass sie morgen bald anrufen und man dann wenigstens Gewissheit hat...
    @ Alula:da hast du recht

  8. #7
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    Standard Keine guten Neuigkeiten

    Hallo,
    habe eben beim Arzt angerufen.
    Sie haben gestern das Kontrastmittel eingesetzt und heute nochmal Ultraschall gemacht.
    Leider sieht es überhaupt nicht gut aus.
    Es ist ein Tumor und es haben sich auch schon Zysten gebildet.
    Und ihr Beinchen wird auch jeden Tag schlimmer.
    Es besteht die Möglichkeit, Pitti einer Hormonbehandlung zu unterziehen, die aber wenig hoffnungsvoll erscheint.
    Ich fahr heute um 15 Uhr hin und bis dahin muss ich eine Entscheidung getroffen haben.
    Und so wie es scheint, wäre es wohl das beste sie einschläfern zu lassen.
    :-((((((
    Ich ärger mich so, dass ich nicht viel früher mit ihr zum vk Tierarzt gegangen bin.
    Warum hab ich mich nur so von meinem Freund einlullen lassen???
    Ich hab so ein schlechtes Gewissen, das glaubt ihr gar nicht...
    Bestimmt hätte man sie retten können, wenn wir viel eher mit ihr hingegangen wären....
    Dabei ist sie gerade mal 3 Jahre alt.
    Und ich hab doch immer so in der Haltung darauf geachtet, dass sie möglichst gesund leben.
    Und jetzt muss ich sie heute einschläfern lassen und ich bin auch noch schuld daran, dass es ihr so schlecht geht.....

  9. te sichtbar)
  • #8
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    Hallo, Sarah

    lass Dich nicht unter Druck setzen und überlege genau, was Du machst. Wenn Du Dich bis 15 Uhr nicht entscheiden kannst, dann nimm Dir mehr Zeit.

    Ich würde alles versuchen, um Deinen Welli zu retten. Einschläfern würde ich ihn nur, wenn er Schmerzen hat und keine Hoffnung mehr besteht.

    Vielleicht kann der Arzt ja etwas gegen die Schmerzen geben und Dein Welli könnte noch eine schöne Zeit bei Dir haben, bis es wirklich nicht mehr geht.

    Ich hoffe das Beste für Euch und dass Du Deinen Welli wieder mitnehmen kannst.

    Traurige Grüße
    mäxchen

  • #9
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    Hallo Mäxchen,

    ich hab die süße Maus doch tatsächlich mit nach Hause nehmen dürfen.
    der Arzt sagte aber ganz ausdrücklich, dass sie wohl kein langes Leben haben wird.
    Ich fragte, ob sie denn jetzt große Schmerzen hätte und er meinte, dass ich das wohl fast besser beurteilen könnte.
    Ich sagte dann, dass sie noch Gediederpflege betreibt, mit einem der Männchen fleißig schnäbelt und auch oft zwitschert, aber auch von dem anderen Männchen gejagt wird.
    Ich hab sie erstmal wieder mitgenommen und wir wollen Montag nochmal sprechen, ob wir eine Hormontransplantation versuchen wollen (wobei das wohl sehr experimentell wäre).
    Vielleicht hat sie so noch eine schöne Zeit bei ihren anderen Freunden.
    Wenn ich dann sehe, dass sie sich zu sehr quält,werde ich den schweren Schritt wohl gehen müssen...
    Danke für euer zahlreiches Daumendrücken.
    Hat jemand mit dieser Hormoninplantation Erfahrungen?
    Operieren kann man leider nicht, weil man an den Tumor im Eierstock wohl schwer rankommt, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Nochmal Danke für eure Unterstützung!

    Sarah

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