Hallo allerseits,
da sind wir wieder, ich und mein Sorgenvogel Hugo. Das letzte Mal habe ich Euch von der Operation an der Bürzeldrüse berichtet, die er auch ganz toll überstanden hat. Allerdings sah man damals schon, daß die Hoden leicht vergrößert waren. Noch vor Silvester hatte er kurzzeitig Lähmungserscheinungen am rechten Füßchen, er bekam daraufhin eine Hormonspritze und es trat auch nicht mehr auf. Kurze Zeit später war der Kot nicht normal, ich dachte, er hat Durchfall, aber die TÄ meinte, der Harnsäureanteil ist zu hoch. Hugo saß auch die meiste Zeit nur dick aufgeplustert da, auf Ansprache wurde er aber schnell munter. Er bekam dann wieder Antibiotika. Als es aber nicht besser wurde, stellte sie um auf Phytorenal-F und Phyto-Legasel-50. Tatsächlich stellte sich auch eine Verbesserung ein, so richtig gut ist es aber immer noch nicht. Gestern morgen hat er mich zu tode erschreckt, ich hörte plötzlich so eine Art Quietschen von ihm, und er krallte sich an die Käfigwand, als hätter er einen Krampf. Eine Minute später war das wieder vorbei und er war wieder quietschvergnügt. Sind das Schmerzens-Töne? Ich habe die Befürchtung, daß es dieser Hoden-Tumor ist, der wieder wächst und auf einen Nerv drückt.Wahrscheinlich hat er auch was mit der Niere. Ich habe so eine panische Angst, ihn zu verlieren. TA-Termin haben wir erst wieder nächsten Montag. Hat jemand Erfahrung mit Tumoren? Stimmt es daß Rotlicht das Wachstum von Tumoren begünstigt?
Ich habe ein ganz ungutes Gefühl, ich hänge so sehr an dem kleinen Kerl. Es ist so gemein, da denkt man, man hat das eine überstanden, und schon kommt der nächste Tiefschlag.
Lg,
Geli

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Weswegen ich das bei einem Hahn nie wieder machen lasse!
Aber noch zeigt er Lebenswillen! 


