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Thema: Wir machen uns Sorgen um unseren Hahn!

  1. #19
    Stammgast Benutzerbild von Anda98
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    Anda

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    Beim nächten Mal solltet ihr aber nicht nur in eine Kleintierklinik sondern zu einem speziell vogelkundigen Tierarzt fahren!


    Andas Wellis Homepage: Links sind nur für registrierte Mitglieder sichtbar.iebe Grüße von Anda und ihren Wellis Guido,Luigi, King,DJ, Holmes, Watson und Walter im Herzen.

  2. #20
    User des Monats - Januar 2012 ForenTeam Benutzerbild von mond
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    Monika

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    Schön,das ihr noch losgefahren seid,und die Behandlung so toll angeschlagen hat.Gehts den Wellis gut,fühllen sich seine Besitzer ja auch viel besser.Schönen 3.Advent
    Lieben Gruß mond

  3. #21
    Welli.net BloggerTeam Benutzerbild von Jack&Kiwi
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    Hallo lieber Thomas,

    vielen Dank für deinen ehrlichen Bericht!
    Vielleicht rüttelt das ja mal einige "Tierarzt-Muffel" wach! Wenn man Zweifel hat ist es immer besser einmal zu viel beim Tierarzt gewesen zu sein, als einmal zu wenig!
    Der Gang zum Tierarzt ist für die Vögel keine Qual. Lieber ein bisschen Stress in Kauf nehmen, als nachher mit den traurigen Konsequenzen leben zu müssen.

    Schön, dass es dem Kleinen jetzt wieder besser geht!!!
    Geändert von Jack&Kiwi (12.12.2011 um 18:59 Uhr)
    I'll alway think of you and smile
    and be happy for the time I had you with me!

  4. #22
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    Standard wie alles weiter ging... Teil 1

    Hallo zusammen,

    weil sich eine ganze Menge ereignet hat, möchte ich auch hier - zumindest kurz - Bericht erstatten. Ich hoffe natürlich auch auf ein paar Kommentare, Tipps und Ratschläge von Eurer Seite.

    Also chronologisch:
    Der letzte Stand ist ja noch aus dem alten Jahr. Leider hatte sich der Gesundheitszustand nach ca. 2-3 Wochen wieder verschlechtert. Es traten wieder die schon bekannten Symptome auf: Einstellung des Plapperns, Würgen, vermehrtes Trinken, Plustern, erhöhtes Schlafbedürfnis...
    --> Ab zum Tierarzt (2. Weihnachtsfeiertag), notfallmäßige Behandlung.
    Er wurde wieder antibiotisch behandelt. Diesmal gab es aber nur eine kurzfristige Besserung. --> Folglich wurde er gemeinsam mit seiner Partnerin stationär aufgenommen (über die Jahreswende), um weitergehende Untersuchungen vornehmen zu können. Diese ergaben aber nur leichte Auffälligkeiten. Geröntgt wurde allerdings noch nicht. So wurde er wieder als geheilt entlassen.
    Diesmal war er von Anfang an nicht so richtig wieder der alte. Er hatte augenscheinlich ordentlich Gewicht verloren und klang beim Plappern irgendwie "heiser". Es dauerte auch nur wenige Tage, ehe die Lage wieder eindeutig war.
    --> Wechsel zur Tierklinik mit vkTÄ, dort stationäre Aufnahme. Abstriche leicht auffällig, eine Woche antibiotische Behandlung mit anschließender Beobachtung in der TK.
    Nachdem sich alles gebessert hatte, nahmen wir beide wieder mit nach Hause. Wir schufen beste Bedingungen, betrieben eine pedantische Nachsorge - dann sahen wir ihn wieder würgen. Wir hofften, dass er dies nur im Zusammenhang mit dem Füttern getan hatte, denn ansonsten war er nicht grob auffällig. Dass er in den folgenden Tagen etwas müder und zickiger wurde, führten wir auf seine eingesetzte Mauser zurück.
    Knapp drei Wochen hat er auf gutem Niveau durchgehalten, dann war die Sache wieder klar.
    --> Erneut in die Tierklinik mit Bitte um weitergehende Untersuchung (Röntgen). Noch am selben Abend sollte Klarheit herrschen: Verdacht auf Hodentumor, aufgrund der Größe inoperabel. Empfehlung: nochmal antibiotisch durchbehandeln und es ihm dann bequem machen. Wenn er zu sehr leidet, erlösen.

  5. #23
    User des Monats - Januar 2012 ForenTeam Benutzerbild von mond
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    Monika

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    Hallo Welliritter,
    da hast du aber eine sehr traurige Nachricht für uns.
    Das tut mir sooooo Leid für dich.
    Es ist echt schlimm,wenn man hört das eine Welli erkrankt ist,
    und man ihm nicht mehr helfen kann.
    Das ist nicht leicht für dich.
    Ich hoffe das Ihr noch wunderschöne Zeit miteinander verbringen könnt,
    bevor der Süße ins Regenbogenland fliegen muss,
    um dort ohne Schmerzen sein weiteren Lebensabschnitt genießen kann.
    Wünsche dir viel Kraft um mit dieser Diagnose umzugehen.
    Ganz lieben Gruß mond

  6. #24
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    Standard wie alles weiter ging... Teil 2

    Mit dieser Prognose konnten wir uns aber so gar nicht abfinden und begaben uns auf tagelange Recherche zum Thema "Behandlungsmöglichkeiten von Tumoren bei Wellensittichen". Tatsächlich taten sich eine handvoll mehr oder weniger erfolgversprechnede Ansätze auf. Insgesamt scheint das jedoch noch ein sehr junges und wenig erforschtes Gebiet zu sein. Viele Kontakte waren sehr ernüchternd. Selbst hochqualifizierte Fachleute entgegneten oft nur ein "da kann man nichts machen".
    Letztlich hatten wir die Wahl zwischen Hormonbehandlung, Tarantelgift und homöopathischer Behandlung, ehe sich noch eine vierte Option auftat. Es gibt eine junge Ärztin in einer Vogelklinik, die schon mehrfach erfolgreich (Hoden-)tumore operiert hat. Die Überlebenschance hängt von Art und Größe des Tumors sowie der Konstitution des Vogels ab. Kurz: Bei Nierentumor würde man den Welli gar nicht mehr aufwecken, bei Gutartigkeit besteht eine Überlebenschance von knapp 50% bei Bösartigkeit von 5%.


    Wir entschlossen uns schweren Herzens für diese riskante vierte Option, nach dem Motto, wenn es schief geht, hätte es ohnehin keine Chance mehr gegeben.

    Die 2,5 Stunden Autofahrt, die der Bipo frisch getrennt von seinem Weibchen auch noch nüchtern verbringen musste, steckte er gut weg. Er hat fast ununterbrochen gezwitschert (noch wirkte das letzte Antibiotikum ja noch).
    Aus dem Vorgespräch mit der Ärztin sind mir noch drei Dinge in Erinnerung: "Oh, der Tumor ist aber groß", "er sieht aber nicht unbedingt bösartig aus", "wenn wir uns nicht melden, lebt er noch".

    Operiert wurde dann doch erst am nächsten Morgen. Das ist morgen vier Wochen her. Und der Bipo lebt noch. Seit drei Wochen ist wieder zu Hause (seit fünf Wochen ohne Antibiotika). Anfangs war er noch schwer gezeichnet. Er sollte noch 10 Tage mit Rotlicht bestrahlt werden und fressen, worauf er Hunger hat. Zudem verabreiche ich PT 12 und Korvimin.
    Eigentlich hat eine gute Entwicklung stattgefunden, es gibt aber immer mal wieder kurze Phasen mit Auffälligkeiten, so dass noch keine endgültige Entspannung aufkeimen konnte.

    Das Auffälligste ist, dass seine Federn über der Nase mal mehr, mal weniger veklebt sind. Er niest auch recht häufig, 2-3 mal täglich hört sich das Niesen zusätzlich etwas quietschig an.
    Des Weiteren hat der Bipo einen regelrecht ungezügelten Appetit. Wenn man nicht regulierend eingreift, frisst er deutlich mehr als sein Tages-Soll. Was kann das bedeuten bzw. was kann das bewirken? Ich habe etwas Angst, dass das negative Auswirkungen auf seine ehemalige Sekundärsymptomatik (Kropfentzündung) hat.
    Zudem scheuen wir uns noch, dem Bipo wieder Freiflug zu gewähren. Dies klingt natürlich vor dem Hintergrund, das die drei anderen anwesenden Wellis den ganzen Tag Freiflug haben höchst unfair. Aber wir wollten den Bipo erstmal kmöglichst gut unter Kontrolle und Beobachtung haben. Es steht ja in diesen Tagen auch die Nachuntersuchung an.

    Sorry, dass ich zweiteilen musste.
    Ich freue mich auf die Diskussion.

    Viele Grüße
    Thomas

  7. #25
    User des Monats - Januar 2012 ForenTeam Benutzerbild von mond
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    Hallo Thomas,
    erst mal ein ganz großes Lob,
    das ihr für euer Flauschi so viel getan habt.
    Das finde ich echt bewundernswert und echt super von euch.
    An so vielen Stellen wurde er schon aufgegeben und ihr seid trotzdem am Ball geblieben.
    Dafür habt ihr echt eine ganz dicke Umarmung verdient.
    Könnte es nicht sein,das er jetzt eine ganz normale Erkältung hat?
    Ganz lieben Gruß mond

  8. te sichtbar)
  • #26
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    Hallo Mond,

    phasenweise schien es echt kein anderes Thema mehr zu geben. Das hat bis hierher echt Nerven gekostet.
    Was ich vergaß, er ist bei der OP auch kastriert worden. Zusätzlich wurden ihm 1 (oder 2?) Rippen entfernt. Der Tumor war gutartig und hatte mehr als 3g.

    Wir sind auch wirklich stolz auf ihn und auf uns (bis hierher). Angeblich hat er jetzt eine reelle Chance wieder seine ursprüngliche Lebenserwartung zu erreichen. Das war auch das entscheidende Argument, weshalb wir uns für die OP entschieden haben.

    Es kann durchaus sein, dass es nur eine normale Erkältung ist. Bei seinem letzten Schub im Februar war diese "Rotzerei" ein Begleitsymptom. Wir lassen das am Donnerstag oder Freitag nochmal genau mituntersuchen.

    Grüße
    Thomas

  • #27
    User des Monats - Januar 2012 ForenTeam Benutzerbild von mond
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    Das glaube ich euch sofort,
    das so was an die Nerven geht.
    Und ich wünsche euch so sehr,
    das ihr nur positives bei der Nachsorge -Untersuchung erfahrt.
    Das habt ihr euch nach so viel Stress,Ängste und Sorgen echt verdient.
    Ich finde es auch echt total gut,
    das sich die Ärztin an so einen Tumor ran gewagt hat.
    Ganz lieben Gruß mond
    P.S.
    Meldet euch doch noch mal ,wenn ihr Neues erfahrt,
    möchte ja gerne wissen,
    wie es mit euren tapferen Flauschi weitergeht.

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