Liebe Grüße
Sabine und die Alpenwellis
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Getan. Diesmal hab ich Sonnenscheinchen Finn gleich mitgenommen - zur seelischen und kraulenden Unterstützung.
Ab ins Taxi und los. Lumee hat vielleicht ein Theater veranstaltet, als die TA ihn in die Box zum wiegen gesteckt hat.
33 Gramm. Er hat 1 Gramm abgenommen seit anderthalb Wochen :-(
Da Finn nun auch mit war hat sie diesen auch gewogen. 35 Gramm.
Ich hätte da aber auch zwei "Hutzelchen".
Naja, beide Hansibubis und den ganzen Tag Freiflug. Wobei Finn noch etwas kleiner ist und eigentlich immer plüschig ist. Dachte eigentlich, er wäre recht gut genährt.
Sie fand Lumees Gefieder ebenfalls deutlich besser und dichter, aber die Atmung ist weiterhin mies.
Mit einem kleinen Stetoskop hörte sie das Herz ab und meinte, dass es sehr "hart" schlägt.
Sie meinte, dass die homöopathischen Mittel nicht anschlagen (und erst die sanfte Methode probieren wollte) und er deshalb nun Baytril bekommen müsse.
Ich fragte, inwiefern man ihm ein Röntgenbild zutrauen könne. Ich wollte unbedingt wissen, ob da organisch irgendwas auffällig wäre.
Sie meinte, dass selbst, wenn man etwas sehen könne, wenig Handlungsmöglichkeiten bestünden.
Egal. Ich wollte das Bild, um ruhiger schlafen zu können und zu wissen, woran Lumee und ich wären.
Also wurde er mitgenommen. Finn saß vergnügt im Transportkäfig und zwitscherte. Er ist wirklich ein Sonnenschein.
Das Bild war für mich ebenfalls sehr interessant, da ich sowas nie zuvor gesehen hatte.
Ergebnis:
- Leber unauffällig
- Niere unauffällig
- Herz nicht vergrößert (noch nicht, da das Herzproblem erst seit 2 Wochen besteht)
- aber: die Lunge bzw. Luftsäcke zeigte einen Schatten
Er hatte wohl tatsächlich eine Erkältung oder einen Infekt verschleppt, woraus sich eine Lungenentzündung entwickelt hatte.
Dies erklärte die wippende und anstrengende Atmung meines Schlumpfes.
Das Herzproblem besteht dennoch, war aber ohne Lungenbeteiligung nicht auffällig.
Baytril soll nun helfen - und ich bete.
Sie bemerkte noch ein weiteres Problem. Denn Lumee hatte nur 1 Kieselchen im Magen.
Ob ich Grit anbieten würde, war die Frage. Klar tue ich das - allerdings gehen sie da nicht ran.
Ich erinnere mich, dass sie bis vor ein paar Wochen sehr oft Grit aus dem Sand geholt haben. Da war das Gefieder auch noch super.
Irgendwann fiel mir auf, dass sie das nicht mehr tun und ich bot ein Schälchen an. Finn hab ich mal daran gesehen. Lumee nie.
Kann Durchfall, bzw. Nährstoffmangel auch dadurch auftreten, dass er kein Grit frisst, weil die Nahrung nicht richtig verdaut?
Vielleicht wiegt er deshalb so wenig.
Er bekam eine Spritze mit Vitamin E und Antibiotikum. Frischkost soll es nicht geben, damit wirklich Wasser (mit Baytril) getrunken wird.
Nun muss ich 14 Tage Medis geben und mich in 7 Tagen wieder melden.
Sollte die Atmung nicht besser sein, so weiß ich nicht, was noch getan werden kann.
Heute geht es ihm eher schlechter, als gestern. Antibiotikum scheint ihn erstmal zu schwächen.
Außerdem hing schon wieder eine Schwinge "abseits". Das hat ihn richtig sauer gemacht und so sehr gestört, dass er sie rausgerupft hat. Ich dachte, ich seh nicht richtig.
Geändert von Phoenixfeder (10.12.2011 um 15:34 Uhr)
Wie sieht es bei dir mit dem Raumklima aus ?
Vögel mit Atemwegs-Problemen können da sehr empfindlich sein.Links sind nur für registrierte Mitglieder sichtbar.um Thema Grit findest du hier etwas : Links sind nur für registrierte Mitglieder sichtbar.ch biete ihnen Seealgengrit in einer eigenen Schale an und sie machen auch regen Gebrauch davon, ebenso, wie von ihren Lehm-, Mineral-, und Jodsteinen.
Die Verdauung der acht ist jedenfalls (toi, toi, toi ) optimal.
Spritzen und Antibiotika schwächen die Vögel meist zusätzlich.
Denk dran, dass man nach der AB-Kur etwas für den Wiederaufbau der zerstörten Darmbakterien tun muss.
Dafür gibt es bene-bac und das etwas preiswertere PT 12-Pulver.
Jetzt im Winter mit weniger Frischkost, streue ich auch noch gelegentlich ein Vitaminpräparat über das Futter.
Mit Schwinge meinst du ja wohl Schwungfeder, denn seine Schwinge braucht er noch dringend.![]()
Lieben Gruß von den Pfälzer Wellis !
(Hexi-Baby, Gerri, Paulchen, Tweety, Chico, Robbie, Bella genannt Bällchen und Flöckchen)
Äh, ja. Schwungfeder natürlich. Nun flattert er allerdings wiederund fliegt nicht mehr. Was eine einzige Schwungfeder ausmacht.
Das Raumklima ist hier so eine Sache.
Ich wohne in einer Altbau-Erdgeschosswohnung direkt über einem feuchten Keller. Mein Fußboden ist eisig kalt und generell wird es nie richtig warm. Derzeit sind es zwischen 19,5 und 20 Grad im Zimmer.
(Als wir draußen noch 23 Grad hatten, waren es 18 Grad hier im Zimmer -.-)
Daher muss ich echt viel heizen, um nach 30 Minuten nicht zu frieren. Irgendwoher zieht es auch, aber ich finde den Grund nicht. Hab schon alles per Feuerzeug abgesucht und ein Handtuch vor die Tür gelegt, um ein bisschen Wärme zu halten.
Ich habe keine Ahnung, wie hoch/niedrig der Wert hier ist.
Sepiaschale, Kalkstein und Sand mit Grit haben meine Zwei immer im Käfig. Anfangs haben sie da auch echt viel rumgeknabbert.
Ich frage mich, warum das in letzter Zeit nicht mehr so ist.
Generell sind sie immer darauf bedacht, den Käfig schnell wieder zu verlassen, wenn sie etwas gefressen haben. Ich könnte ja die Tür hinter ihnen zu machen...
Wann sollte Baytril denn anschlagen?
Nun sind seit Freitag einige Tage vergangen und sein Zustand ist unverändert. Er trinkt aber fleißig.
Freitag diese Woche soll ich mich ja melden.
Sollte der "Schatten" auf der Lunge eine Entzündung sein, so müsste es ihm doch besser gehen, oder`?
Was könnte es denn sonst sein, dass das AB nicht wirkt?
Ich habe mir jetzt ein Hygrometer und Luftbefeuchter+ Ionisator bestellt, um das Klima mal zu checken und ggfls zu korrigieren.
Generell merke ich, dass sie ab 20 Grad niesen. Trotz feuchtem Handtuch.
Jetzt habe ich es 18,5-19,5 Grad. Mir ist das aber ziemlich kalt und bei Lungenentzündung dachte ich, dass es wärmer besser ist.
Was halten Wellis eigentlich aus, ohne krank zu werden? Sind 18-19 Grad zu kalt?
Geändert von Phoenixfeder (13.12.2011 um 20:03 Uhr)
Das Antibiotikum hätte längst anschlagen sollen, meistens merkt man schon am zweiten Einnahmetag eine deutliche Besserung. Halte auf jeden Fall nochmal Rücksprache mit der Tierärztin.
Die Wellis sollten mit 18/19 Grad schon klarkommen, mir persönlich wäre es, gerade über einem feuchten Keller, auch zu klamm, d.h. ein paar Grad mehr wären schon besser. Warte mal ab, was das Hygrometer dir sagt.
Liebe Grüße
Sabine und die Alpenwellis
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