Hallo
Letzten Sonntag fing es bei meinem Weibchen mit Verstopfung an, die Kloake war auch stark verschmiert. Ansonsten war sie aber noch aktiv.
Am nächsten Tag verschlimmerte sich der Zustand, Problem nur: Der nächste VkTa ist ja erst in xxx (ich wohne in Essen) und dann war auch noch Rosenmontag. Da war an eine Zugfahrt nach Düsseldorf absolut nicht zu denken und überhaupt mit den ganzen Fußwegen, Umsteigen usw. und immer den schweren Käfig an der Hand... In einen Karton wollte ich beide soviele Stunden nicht setzen.
Also sind wir Dienstag zur Tierärztin hier um die Ecke, die ich schon kannte (allerdings von einer Katzenbehandlung). Sie reinigte die Kloake und gab eine Antibiotikumspritze.
Etwas besser sah es dann auch aus, koten konnte sie auch wieder. Dann aber wurde alles viel schlimmer und sie konnte nicht mehr fressen, saß nur in der Ecke, zum Schluss auf dem Boden. Durch Zufall las ich von xxx, direkt hier in der Stadt! Wir also dahin und die Trichomonaden wurden festgestellt. Die normale Tierärztin konnte man echt vergessen, allein die Ausstattung in der Klinik war erheblich besser und kompetenter, man konnte sogar selbst die Viecher im Mikroskop sehen.
Leider sagte der Arzt, dass es wohl schon zu spät ist. Wir haben sie zur Behandlung da gelassen und nächste Woche weiß man dann bescheid.
Wären wir sofort dahin, wäre das alles anders gewesen! Aber die Klinik stand auch nirgends, auch nicht in der Arztliste.
Mich regt das nur total auf, das normale Tierärzte anscheinend garnicht richtig gucken (und im übrigen dafür noch viel mehr Geld verlangte wie in der Klinik). Wofür nennen die sich denn dann überhaupt Tierärzte, wenn sie vom Vogel keine Ahnung haben? Das ist ja alles andere als ein exotisches Haustier und müsste doch im Studium intensiv behandelt werden...
Eine Frage noch, bei Trichomonaden-Symptomen las ich nirgends was von Verstopfung bzw. grünem Durchfall, wie hängt das zusammen?
Gruß
Tommy

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