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Thema: leberunterstützendes Präparat

  1. #1
    Kennt sich schon aus Benutzerbild von Antik
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    Standard leberunterstützendes Präparat

    Hallo!

    Letztens war ich mit meinen Wellis zur Kontrolle beim TA. Soweit alles ok. Jedoch vermutet die Ärztin, dass mein Luigi (6 Jahre) mal Probleme mit der Leber haben könnte, da das Schnabelhorn schon etwas abblättert. Auf die Frage hin, ob man ihm nicht etwas Vorbeugendes geben könnte, nannte sie Silymarin (Mariendistel) als homöopathisches Mittel. Ich habe mir nun schon etliche Mittel angeschaut (homöoaptisch und nicht homöo.), jedoch werden alle nur bei bereits vorhandenen Leberschäden angewendet.

    Daher meine Frage: kennt jemand von euch ein homöopatisches Präparat, das evtl. Leberschäden vorbeugt und nicht erst bei vorhandenen Schäden angewendet wird?

    Viele Grüße
    Es grüßt die Welli-Bande Luigi, Coco, Bambi, Stummel, Blueberry und Pauline

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  2. #2
    Welli.netTeam Benutzerbild von Bavaria
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    Standard

    Silymarin (aus der Mariendistel) ist keineswegs homöpathisch, kann aber durchaus sowohl bei akuten und chronischen Lebererkrankungen als auch prophylaktisch bei "gefährdeten" Wellis prophylaktisch eingesetzt werden. In deinem Fall empfiehlt es sich, ab und zu gemahlene Mariendistelsamen [Anmerkung: auch wenn landläufig immer von Mariendistelsamen die Rede ist, handelt es sich dabei um die Früchte der Mariendistel, die wohl weit weniger ölhaltig sind, als immer behauptet wird, wobei dies durchaus diskutiert wird]. Du kannst alternativ den reinen Wirkstoff Silymarin auch in der Apotheke als Kapseln kaufen, die du öffnest und den Inhalt über das Futter streust.
    Sorge vor allem für eine leberfreundliche Ernährung, also für magere, wenig ölhaltige Saaten, vermeide außerdem Übergewicht. Wellilebern freuen sich außerdem über Vogelmiere und Löwenzahn und eine insgesamt vitaminreiche Ernährung.

    Ergänzend möchte ich aber erwähnen, dass hinter einem brüchigen Schnabelhorn auch zu niedrige Luftfeuchtigkeit oder in einigen schweren Fällen sogar eine Infektion mit Circoviren stecken könnte. Zeigt der Wellis sonst irgendwelche Auffälligkeiten (Krallen, Gefieder, Kot)?
    Geändert von Bavaria (10.01.2011 um 13:13 Uhr)

  3. #3
    Wird so langsam nervig Benutzerbild von Fantasygirl
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    Der häufigste Grund für ein Problem mit der Leber ist bei Wellis eine Leberverfettung, die durch Übergewicht / zu fettes Fressen hervorgerufen wird. Also: Gesund ernähren und aufpassen, dass die Wellis nicht zu sehr auseinander gehen.
    Geändert von Fantasygirl (10.01.2011 um 14:12 Uhr)

  4. #4
    Adlerauge Welli.netTeam Benutzerbild von Lissie
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    Es gibt auch ein homöopathisches Medikament auf der Basis von Mariendistel (carduus marianus), bitte noch einmal beim TA nachfragen, was genau gemeint war.

    LG Lissie

  5. #5
    Pausensnack Welli.netTeam Benutzerbild von twixx_87
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    Mariendistelpulver kann man so weit ich weiß auch beim Biofuttershop bestellen, die ganzen Früchte fressen sie nicht und sie sind auch schwer zu zermörsern.
    Viele Grüße von Zim, Polly und zwei Federlosen. Unvergessen bleibt mein Fritzken im Regenbogenland
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  6. #6
    Kennt sich schon aus Benutzerbild von Antik
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    Zitat Zitat von Bavaria Beitrag anzeigen
    Du kannst alternativ den reinen Wirkstoff Silymarin auch in der Apotheke als Kapseln kaufen, die du öffnest und den Inhalt über das Futter streust.
    Sorge vor allem für eine leberfreundliche Ernährung, also für magere, wenig ölhaltige Saaten, vermeide außerdem Übergewicht. Wellilebern freuen sich außerdem über Vogelmiere und Löwenzahn und eine insgesamt vitaminreiche Ernährung.
    Ich glaube, das hat sie auch gemeint: sie meinte zu mir, dass ich das in der Apotheke kaufen kann und dass es sich dabei um Kapseln handle, deren Inhalt ich über das Futter streuen soll (jedoch nicht so viel, da das Durchfall hervorrufen kann). Entweder hat sie sich undeutlich ausgedrückt oder ich hatte das nicht richtig verstanden, denn dass es sich dabei um den "reinen Wirkstoff Silymarin" handelt, wusste ich nicht.
    Vogelmiere habe ich vor kurzem gekauft, muss sie nur noch aussäen.

    Zitat Zitat von Bavaria Beitrag anzeigen
    Ergänzend möchte ich aber erwähnen, dass hinter einem brüchigen Schnabelhorn auch zu niedrige Luftfeuchtigkeit oder in einigen schweren Fällen sogar eine Infektion mit Circoviren stecken könnte. Zeigt der Wellis sonst irgendwelche Auffälligkeiten (Krallen, Gefieder, Kot)?
    Nein, er zeigt ansonsten keine Auffälligkeiten. Sein Kot ist, seitem ich ihn habe, wunderbar, Krallen und Gefieder auch top Und wegen der Luftfeuchtigkeit: ich habe mir letztens eine (auch für Wellis geeignete) Pflanze gekauft, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, und stelle nun auch ein Schälchen mit Wasser auf die Heizung.

    Zitat Zitat von Fantasygirl
    Der häufigste Grund für ein Problem mit der Leber ist bei Wellis eine Leberverfettung, die durch Übergewicht / zu fettes Fressen hervorgerufen wird. Also: Gesund ernähren und aufpassen, dass die Wellis nicht zu sehr auseinander gehen.
    Luigi neigt - Gott sei Dank - nicht zu Übergewicht bzw. er hatte in der Hinsicht noch nie Probleme :>

    Zitat Zitat von Lissie
    Es gibt auch ein homöopathisches Medikament auf der Basis von Mariendistel (carduus marianus), bitte noch einmal beim TA nachfragen, was genau gemeint war.
    Dass Mariendistel in der Homöopathie Carduus Marianus heißt, habe ich bei meiner Recherche auch herausgefunden. Das hat mich nur noch mehr verwirrt bei all den Mitteln, die es für die Leber gibt :/

    Zitat Zitat von twixx_87
    Mariendistelpulver kann man so weit ich weiß auch beim Biofuttershop bestellen, die ganzen Früchte fressen sie nicht und sie sind auch schwer zu zermörsern.
    Falls ich es nicht in der Apotheke bekommen sollte, werde ich es bei einem Futtershop versuchen. Danke für den Tipp.

    Ich danke euch vielmals für eure Antworten. Nun habe ich, denke ich, endlich das richtige Präparat gefunden. Werde gleich mal morgen in der Apotheke nachfragen

    Viele Grüße
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