Hallo,
ich habe mir hier schon ziemlich viele Tipps geholt beim stillen Mitlesen - vielen Dank erst mal dafür :-) und mich nun registriert, weil ich Rat brauch. Die ganze Geschichte ist leider ein bisschen umständlich:
Ich bin im April letzten Jahres zufällig bei Bekannten einem Wellensittich in einem sehr kleinen Käfig begegnet, der sich fast kahl gerupft hatte und apathisch auf seiner Stange hockte. Die Leute erzählten mir, dass der Partner drei Monate vorher verstorben war und der Vogel daraufhin begonnen hatte, sich zu rupfen. Einen neuen Partner wollte man nicht dazuholen, weil das dann ja "unendlich weitergehen" würde. Der Wellensittich war da anderthalb Jahre alt. Ich durfte sie (ist eine Henne) jedenfalls mitnehmen und habe sie in xxx vorgestellt, wo ein Kropf- und Kloakenabstrich gemacht wurde, alles negativ. Sie wurde dann mit einem Jungvogel vergesellschaftet und es fand sich auch ziemlich schnell ein Platz für sie. Das Gefieder der Henne wird mal besser, mal schlechter, deswegen war die neue Halterin war dann noch mal mit beiden Vögeln in xxx, wo ein erneuter Kropf- und Kloakenabstrich bei beiden Tieren ohne Befund erfolgte.
Jetzt nach fast anderthalb Jahren ist es so, dass die Vögel aufgrund schwerwiegender gesundheitlicher Probleme der Halterin nicht mehr behalten werden konnten und wieder bei mir sind. Ich habe von Wellensittichen überhaupt keine Ahnung und dazu fünf eher lebhafteWohnungskatzen, weswegen ich die Vögel wohl leider vermitteln muss. Um möglichen Rückfragen zuvorzukommen: Da ich bis vor kurzem im Tierschutz engagiert war, verfüge ich über ein abgeschlossenes Zimmer zum Separieren von Pflegekatzen, das hab ich jetzt zum Vogelzimmer umgebaut und dort sind die beiden mit ganztätigem Freiflug untergebracht.
Wegen der drohendenVermittlung jetzt hier meine Fragen:
- Kann es sein, dass der Rupfvogel weiter rupft, weil immer noch ein männlicher Partner fehlt? Leider sieht es für mich nämlich so aus, dass der neue Vogel, der eigentlich als Hahn angeschafft wurde, ebenfalls eine Henne ist (ist ein grauer Vogel, inzwischen über ein Jahr alt, mit brauner Wachshaut - ist ziemlich eindeutig, oder?)
- Meine (Katzen)tierärztin meinte, das Beste wäre, die Vögel in eine Voliere zu vermitteln, weil sie da am artgerechtesten im Schwarm leben und auch Partner finden könnten, wenn es wirklich zwei Hennen sind - das stimmt, oder?
- Welche Untersuchungen müssen denn jetzt noch gemacht werden, bevor ich die beiden zur Vermittlung einstellen kann? Beide Vögel sind extrem lebhaft, fliegen und klettern gerne und zeigen wirklich keine anderen Symptome, außer dass die Ausscheidungen des anderen Vogels von Anfang an zuweilen ein bisschen flüssiger sind. Nach der zweiten Untersuchung sagte die Ärztin in xxx, dass man eventuell noch eine Blutuntersuchung machen könnte, um auf zwei verschiedene Viren (?) zu testen, dass die aber eigentlich zusätzliche Symptome hervorrufen würden. Was meint ihr, was muss ich da jetzt noch machen lassen vor einem Vermittlungsversuch?
Es wäre wahnsinnig toll, wenn jemand bis jetzt durchgehalten hätte und mir bzw. den Vögeln bei den Fragen helfen würde :-)
Viele Grüße
katja

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Wohnungskatzen, weswegen ich die Vögel wohl leider vermitteln muss. Um möglichen Rückfragen zuvorzukommen: Da ich bis vor kurzem im Tierschutz engagiert war, verfüge ich über ein abgeschlossenes Zimmer zum Separieren von Pflegekatzen, das hab ich jetzt zum Vogelzimmer umgebaut und dort sind die beiden mit ganztätigem Freiflug untergebracht.
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Renate u. der Apfelbaumwiesenschwarm: Liesel, Fine, Sora v. Attendorn, Sternchen, und immer im Herzen unsere Flocke, +05.02.2011, der blaue Stromer Fridolin +13.11.2011, und unser kl. gelber Held Frederic + 19.01.2012
Schön, dass du so engagiert bist.
