Hallo zusammen,
ich habe Ende letzter Woche festgestellt, dass sich mein blauer Vogel öfter das Köpfchen reibt, als normal für ihn. Gestern ist mir nun aufgefallen, dass oberhalb des Schnabels gar keine Federn mehr sind.
Hab vorhin gerade beim Tierarzt angerufen, der meinte, ich solle eine Milbenbehandlung machen. Ganzer Vogel, Käfig und der zweite Welli natürlich gleich mit.
Er hat mir erklärt, dass ich im Zoofachhandel ein Spray kaufen soll und beim auftragen aufpassen wegen der Augen und dem Vogel die Augen zuhalten.
Hat das einer von Euch schon mal gemacht? Wie fasse ich das Tier und vorallem, wie halte ich ihm die Augen zu? Ich kenne nur den Griff von hinten und den Daumen dann locker um den Hals wie man ihn zum Krallenschneiden verwendet, aber da hab ich ja nur einen Bruchteil des Gefieders. Wenn ich ihn einfach ansprühe, kann ich die Augen nicht abdecken??
Vorallem lassen sich meine beiden eigentlich nicht mit den Händen halten. Der eine wurde im Zoofachmarkt grob gepackt als wie ihn gekauft haben, beim anderen gehts grade so, ist dann halt wieder ein paar Tage beleidigt mit mir. Aber den Kopf drehen sie beide immer wie wild, wenn die 'gefangen' sind.
Möchte den beiden ja nicht weh tun.
Und dann - ist das üblich, dass der Tierarzt nur Ferndiagnosen erteilt, ohne dass er die Tiere einmal gesehen hat?
Viele Grüße
Anita

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Ich glaube nicht, dass ich das Theater einmal durchgestanden hätte - der eine mag absolut kein Wasser!
! Hab mir die Füße aber mal angeschaut, an denen fällt mir nicht außergewöhnliches auf! Es fehlen nur die Federn direkt oberhalb des Schnabels und es gibt wie so ein kleines Loch unter den Augen - er reibt auch nur das Köpfchen wie ein Irrer an seiner 'Sommerresidenz' - seinem Spielplatz ausserhalb des Käfigs - oder an der Schaukel. Ansonsten merkt man nicht, dass es ihn irgendwo juckt. Wobei er während der Mauser immer mal wieder Probleme hat, weil seine Spelzen so schwer aufgehen, meist krault ihm der andere dann den Kopf und öffnet die Federn.
