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Thema: Éowyn - der Kampf mit dem Knie

  1. #1
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von Shari
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    Shari

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    Standard Éowyn - der Kampf mit dem Knie

    Hallo zusammen,

    ich muss nun auch mal wieder etwas nicht ganz so schönes berichten.

    Vor ungefähr einem Monat fing meine kleine Éowyn zu humpeln an. Auch konnte ich sie dabei beobachten, wie sie immer wieder eines ihrer Füßchen schont.

    Ohne zu Zögern hab ich mir die Kleine geschnappt und bin mit ihr zum vk TA. Diese hat sie untersucht, erstmal mit Tasten und Beobachten. Es war nichts dick, rot oder wund. Also entschied die Ärztin erstmal, ihr nur ein wenig Traumeel über's Trinkwasser zu geben. Sie vermutete, dass Éowyn sich das Füßchen nur gezerrt hat, weil augenscheinlich sonst alles in Ordnung war. Auch ihre Reflexe waren tadellos. Sie griff normal mit dem Füßchen - also entschied die Ärztin sich erstmal dafür, ihr nur schmerzmildernde Unterstützung zu geben.

    Sie machte mir aber klar, dass ich weiter beobachten müsse und wieder kommen solle, wenn es nicht besser wird.

    Zwei Tage nachdem ich die Schmerzkur anfing, war Éowyn nicht mehr aufzuhalten. Sie war wie immer und kletterte wie wild. Ich traute dem Frieden nicht. Dann waren die Tropfen nach einer Woche leer und ich beobachtete. Nach und nach nahm sie ihre komische Haltung wieder an, wurde wieder ruhiger und schonte das Füßchen wieder.

    Und wieder ab zum TA. Diesmal wurde ein Röntgenbild gemacht. Man konnte darauf erkennen, dass das Knie ein wenig geschwollen war. Kein Bruch, aber eine Entzündung (leicht angeschwollene Leber). Also bekam ich einen neuen Medizin-Cocktail.
    Die TÄ meinte, dass die Heilung wohl WOCHEN in Anspruch nehmen wird, weil die kleinen Flugmäuse die Beinchen ja nie wirklich ruhig halten. Sie schätzte, dass wir mindestens vier Wochen den Medizin-Cocktail verabreichen müssen und sie hofft, dass sich das Knie bis dahin wieder normalisiert hat.

    Ich war erstmal heilfroh, dass es nichts mit den inneren Organen zu tun hat... dass es "nur" das Knie ist. Nun bekommt Éowyn diesen Cocktail seit ungefähr 3 Wochen. Bisher leider keine Besserung in Sicht.

    Gestern konnte ich beobachten, dass sie von ihren Gesellen "maltretiert" wurde. Sie ist nun im Moment das schwächste Glied der Bande und man könnte meinen, sie würde nun ausgeschlossen. Nein! Ganz im Gegenteil! Alle kümmern sich um sie. Also ist nicht nur ihr Mann Gandalf damit beschäftigt, sie zu päppeln, sondern auch noch die zwei anderen Herren. Sie wird am laufenenden Band von drei verschiedenen Kerls gefüttert, umgarnt, beobachtet. Leider auch angebalzt und regelmäßig so sehr, dass sie irgendwann in irgendeine Ecke der Voli gedrängt wird und runterfällt :-(

    Also habe ich gestern etwas getan, das mir fast das Herz gebrochen hätte. Ich habe die Kleine separiert. Es wird ihr gut tun... doch das Rufen und Suchen ist schon echt herzzerreißend.

    Sie ist jetzt ruhiger und schont sich. Das gibt mir Mut.

    Gestern Abend ist sie dann von der Stange gekippt, weil sie nicht aufgepasst hat. Sie saß nun auf dem Boden und man konnte sehen, dass die Kleine lieber sitzen bleibt, als jetzt hochzuklettern. Das Klettern schmerzt anscheinend sehr. Die Kleine war bei mir immer die ängstlichste von allen. Sie wurde immer richtig panisch, wenn ich ihr zu nahe gekommen bin. Seit sie krank ist, ist das (leider) anders. Sie ist viel zu träge, als sich wegzubewegen, wenn ich ihr zu nahe komme. Damit vermittelt sie mir, wie ernst die Lage ist. :-(
    Als sie da gestern auf dem Boden des Krankenkäfigs saß und sich einen Weg gesucht hat, wie sie ohne Klettern nach oben kommt, habe ich einfach mal etwas ausprobiert. Ich habe ihr einfach die flache Hand hingehalten. Ohne eine Bewegung. Sie fing an, mir an den Fingern rumzuknabbern und schaute mich dann etwa eine halbe Minute an. Jetzt lacht mich aus... aber ich bin mir sicher, dass sie in der Zeit nachgedacht hat. Denn nach dieser "Schweigeminute" hüpfte sie wie selbstverständlich auf die Hand und saß dort erwartungsvoll. Ich spielte Aufzug und sie setzte sich auf ihr Sitzbrettchen.
    Ich war echt baff. Hat die Kleine verstanden, dass ich ihr helfen will? Oder war sie einfach nur so verzweifelt, dass sie keinen anderen Weg sah?

    Was meint ihr?

    Bitte drückt der Kleinen die Daumen... sie ist mir echt wahnsinnig ans Herz gewachsen :-(

    Verzweifelte Grüße
    Shari
    Geändert von Shari (21.04.2010 um 10:15 Uhr)

  2. #2
    Kennt sich schon aus Benutzerbild von GothicEmmy
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    Viel Glück mit deiner Kleinen!
    Dunkle Grüße von den Musikern Amelia und Louis (federtragend) und Sarah (federlos)!!!
    You should do what you can to enjoy every moment! (Sarah Brightman)
    Andrew († 13.04.2012)


  3. #3
    InfostandTeam Benutzerbild von Judith
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    Ach, das lese ich jetzt erst, habe gerade wenig Zeit.ich schaue gerade immer nur kurz vorbei.

    Wie geht es ihr denn jetzt?
    Wenn du sie separierst, kannst du dann nicht nur einen als Partner geben, oder hat sie dann auch keine Ruhe?
    Auf jeden Fall würde ich sie nach den 4 Wochen noch mal ansehen lassen, vor allem, wenn es wenig Besserung gab, aber das weiß ich, daß du das tun wirst.

    Ich drücke ganz fest die Daumen, daß es wirklich "nur" das Knie war.
    Judith

  4. #4
    Kennt sich schon aus Benutzerbild von Dodo Li
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    Unglücklich Hallo Shari

    Als ich Deine Geschichte gelesen, habe war auch ich sehr traurig
    ich kann Deine Ängste verstehen - und finde es sehr ermutigend
    wie Eowyn auf Deine Hand reagiert hat - ich denke dass sie Dich schon verstanden
    hat.
    Ich wünsche Dir Gute Besserung für die Kleine Eowyn. Mir gefallen die namen deiner
    Wellis

    Doris und die Fichtenwellis
    Hänschen, Peter, Rudi (Nympi) und Piet immer unvergessen


  5. #5
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von Wonni
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    Hey liebste Shari,

    ich lese das hier jetzt erst, war lange nicht mehr hier online. Ein bisschen hatten wir uns ja schon über Éowyn via ICQ unterhalten.

    Sie erinnert mich wirklich sehr an meine Grün. Sie konnte wegen ihrer Arthrose ja auch nicht mehr so, wie sie wollte und nahm gerne das Handtaxi an. Sie hat sogar immer richtig auffordernd geschaut, wenn sie irgendwo hin wollte, wo sie nicht hinkam.

    Wenn es bei Éowyn eine Entzündung im Knie ist, handelt es sich dabei vielleicht um Arthrithis? Die wäre ja im Gegensatz zur Arthrose durchaus heilbar. Natürlich nicht ohne Medikamente, aber die bekommst du ja schon.

    Eine Trennung vom Schwarm ist wirklich schlimm, das bricht mir auch immer das Herz. Manchmal kann es aber sinnvoll sein, den Partner dazu zu setzen. Natürlich nur bei nicht ansteckenden Krankheiten, klaro. Momentan habe ich Litonya und Balu im Badezimmer separiert. Es bricht mir das Herz, wie Balu und sein geliebter Partner Scotch sich unentwegt rufen. Habe im Badezimmer schon den ganzen Tag das Radio laufen, aber sie hören sich dennoch. Leider könnte die momentane Krankheit ansteckend sein, somit kann ich Scotch nicht dazu setzen.

    Beim erstem Mal Separieren vor einiger Zeit habe ich Balu und Scotch zusammen in den Krankenkäfig gesetzt. Die beiden waren echt liebevoll zueinander und haben nachts sogar auf EINER Schaukel geschlafen, obwohl zwei Schaukeln vorhanden waren. Das haben sie in der Voliere noch nie gemacht. Balu tat es sichtlich gut, dass Scotch dabei war.

    Vielleicht kannst du das mit Éowyn auch mal probieren? Da muss man aber gut beobachten und abwägen, ob die Gesellschaft förderlich oder eher hinderlich ist.

    Hoffentlich wird deine Maus schnell wieder gesund!

    Beim ersten Mal konnte ich Balu das Medikament mit Kolbenhirse verabreichen, also Medikament auf ein Ministückchen Kolbenhirse träufeln. Er hat es dann aus der Hand gefressen, er ist ja zutraulich genug.

    Jetzt kann ich das allerdings nicht, weil er zwei Medikamente schnabulös und zusätzlich Nasentropfen bekommen muss. Das eine schnabulöse Medikament (Marbocyl) muss sogar so ekelig schmecken, dass ich mit Kochsalz-Glykose-Lösung hinterspülen muss. Bei Litonya genau das Gleiche.

    Hach man, unsere kleinen Kummerkekse.

    Nach Grün hatte ich gehofft, endlich mal Ruhe zu haben und nicht ständig 3 Stunden Fahrzeit (Hin- u. Rückfahrt) zum vkTA haben zu müssen. Mittlerweile war ich schon so oft dort, ich brauche mich gar nicht mehr mit Namen bei der Sprechstundenhilfe vorstellen.
    Beim letzten Besuch habe ich der TÄ scherzhaft gesagt, sie solle schon mal Platz im Schrank machen, ich ziehe in die Praxis ein und melde meinen Nebenwohnsitz dort an, so oft wie ich da in letzter Zeit bin, kann man das schon fast als Lebensmittelpunkt bezeichnen.

    Ich drücke dir ganz feste die Daumen mit Éowyn. Alles Gute, gute Genesung.
    Halt mich mal auf dem Laufenden, ja? Per Email oder so.

    Geändert von Wonni (26.04.2010 um 16:17 Uhr)
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  6. #6
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von Shari
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    Danke für die vielen lieben Worte... besonders an Wonni.

    Dass dich Éowyns Verhalten an Grün erinnert finde ich natürlich echt schlimm
    Aber ich hoffe noch das Beste.

    Um mal zu den Neuigkeiten zu kommen:
    Der Kleinen geht es (wenn auch nur ein klitzekleines bisschen) besser. Sie ist wieder aktiver geworden und durfte am Wochenende auch wieder zu ihren Freunden.

    Ihr hat das Separieren aber anscheinend gut getan. Ich hoffe, dass sich ihr Zustand nicht wieder verschlechtert.

    Hier mal ein paar Bilder von der Kleinen. Vor ungefähr 2 Stunden geschossen.

    Drückt bitte weiterhin die Daumen für meine Kleine!

    Éowyn - der Kampf mit dem Knie-cimg1177.jpg Éowyn - der Kampf mit dem Knie-cimg1179.jpg Éowyn - der Kampf mit dem Knie-cimg1190.jpg Éowyn - der Kampf mit dem Knie-cimg1198.jpg Éowyn - der Kampf mit dem Knie-cimg1191.jpg

  7. #7
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    Natürlich drücke ich dir weiterhin ganz feste die Daumen!

    Dicken Drücker
    Wonni
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  8. te sichtbar)
  • #8
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    Hey Schwesterherz,

    wie schaut es aus bei der kleinen Éowyn? Geht es ihr besser?

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  • #9
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    Hallo Shari,

    auch von mir noch verspätete Daumendrücker.


    Ach Mensch, im Moment hört man aber wieder mehr von kranken Wellis hier im Welli.net. Das erinnert mich doch gleich an meinen Samy, der ja nun schon mal krank war. Zwar vor "langer" Zeit, doch gerade deswegen beobachte ich ihn um so genauer. Eben weil es oft so schnell passiert, daß einer unserer Lieblinge sich nicht wohlfühlen kann.

    Ich finde unsere Süßen wissen schon ganz genau, daß wir ihnen nur Gutes wollen. Zwei Jahre wohnen meine beiden nun bei mir, und wenn ich sehe, wie sehr ihr Vertrauen zu mir gewachsen ist, kann ich nur staunen. Es ist halt so wie bei uns Menschen: Je länger und intensiver man in einer Beziehung lebt, desto mehr lernt man dem anderen zu vertrauen.
    Bedenkt man wie vorsichtig Wellis uns gegenüber naturgegeben sind, ist das ein kleines Wunder, wenn sie uns dann doch ein Stück entgegenkommen.

    Nochmals alles, alles Gute für deine Éowyn.
    Liebe Grüße von Susanne mit den Wellis Pucki und Samy

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