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Thema: Leberproblem

  1. #1
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    Standard Leberproblem

    So, dann versuche ich es nochmal. Mein erster Beitrag hat wohl nicht funktioniert. Überschrift ja, aber der Text fehlt Keine Ahnung was schief gelaufen ist. Ich kann in dem Beitrag auch nichts mehr verändern. Naja, dann auf ein neues.


    Ich wollte gerne mal wissen, ob von Euch jemand schon mal Erfahrung mit einem Leberproblem beim Welli gesammelt hat?
    Mit Sicherheit ja, den so selten ist es ja leider nicht.

    Eine meiner Mädels (habe insgesamt 6 Wellis/ 3 Jungs, 3 Mädels) hat ein ganz akutes Leberproblem.
    Angefangen hat alles vor etwa 6 Monaten mit einem angeblichen Schnabelbruch (diagnostiziert von einem vk TA). Als ich abends von der Arbeit kam, bemerkte ich das ein Stück des Schnabels abgebrochen war und der Schnabel an dieser Stelle rot-braun schimmerte. Wir dachten, vermutlich ein Unfall und ein Bluterguss. Also ab zu dem besagten vk TA. Dieser sagte genau das, was wir im ersten Moment dachten. Okay, also wird alles wird gut, dachten wir.
    Nach einigen enttäuschenden TA Besuchen, haben wir beschlossen den TA zu wechseln.

    Da dann plötzlich der Bauch, bzw. an der Kloake sich Verdickung zeigte bin ich sofort wieder zum TA. Zu diesem Zeitpunkt was schon einiges geschehen. Wir sind alle 4 Wochen zum Schnabelkürzen. Dachten auf Grund des "Unfalls" wächst er extrem schnell. Dann plötzlich an einem Sonntag ist der Schnabel richtig gerissen, bis oben in den "lebenden Bereich" hinein. Es hat geblutet und der Schnabel war extrem kurz. Gut das haben wir soweit alles wieder hin bekommen.
    Nachdem sich diese Wölbung an der Kloake zeigte, wurde eine Röntgenaufnahme gemacht und es stellte sich heraus, das die Maus eine total vergrößerte Leber hat. Danach war uns natürlich alles klar. Der Schnabel, die rot-braune Verfärbung. Klar da war von Anfang an die Leber schuld.
    Wir haben erst vor etwa 7 Wochen einen unserer Jungs einschläfern lassen müssen, da er einen Lebertumor hatte.
    Gut Tumor ist es keiner, aber warum die Leber verrückt spielt versteht auch niemand.
    Ich füttere Pellets von *** und Grassamen, sowie eine Welli Früchtemischung von ***. Außerdem schon einige Zeit zur unterstützung der Leber, damit keine Schäden entstehen sollen, Mariendistelpulver. Natürlich täglich Obst, Gemüse und Kräuter. Laut meinen Recherchen im Internet genau das richtige.

    Meine Frage an Euch. Weiß zufällig jemand wie lange die Leber ungefähr braucht, bis sie sich anfängt zu regenerieren? Und weiß jemand, warum diese dunkelbraune Verfärbung entsteht? Das sieht aus, als würde der Schnabel absterben.
    Momentan geht es der Maus so ganz gut. Sie erzählt wieder mehr und spielt auch hier und da wieder mit den anderen. Die ganze Zeit hat sie fast nur geschlafen. Da aber der Schnabel derzeit echt übel aussieht, mache ich mir ziemliche Sorgen. Mein TA sagte aber, er kann da bezüglich des Schnabels momentan leider nichts machen (ich vertraue ihm da auch).

    Ich bin ja froh, das ich schon länger Pellets füttere, denn dadurch konnte sich unsere Maus weiterhin ernähren. Pellets in den viel zu kurzen Schnabel, ein paar mal drehen und runterschlucken. Der TA hat gestaunt, das sie das so macht, aber für sie und uns war das super. Körner entspelzen konnte sie da nämlich nicht.

    Ich versuche mal ein Bild des Schnabels hochzuladen, damit ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen könnt.

    LG
    Miniaturansicht angehängter Grafiken Miniaturansicht angehängter Grafiken Leberproblem-lara-schnabel-1.jpg   Leberproblem-lara-schnabel-1-1-.jpg  
    Geändert von cerise (11.04.2010 um 16:32 Uhr) Grund: Marken entfernt

  2. #2
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    Hallo WelliFan
    Ich kenne mich nicht aus mit Leberproblemen, aber wünsche euch alles Gute und das ihr das in den Griff bekommt


  3. #3
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    Hallo und einen lieben Gruß aus Hamburg.
    Haben wie Ihr auch die Leberproblematik im Schwarm.
    Haben auch die Ernährung umgestellt und unterstützen die Leber mit einem Mariendistelpräparat. Zusaätzlich bekommen unsere Mäuse aber noch Volamin ( gibts es beim TA oder einigen Internetshops - bitte googeln ) ins Trinkwasser. Zusätzlich gibt es " Prime " über das Futter ( im Wechsel mit Mariendistel ) . Habe zur Zeit , wie auch eine Wellikollegin hier im Forum auffällige Gesundheitliche Probleme bei einem Welli der sich in der Mauser befindet. Würde mit dem TA besprechen, was Du in diesem Fall zusätzlich geben kannst um den kleinen zu unterstützen.Mit dem Schnabel kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.Da meldet sich aber hoffentlich noch ein anderer um da Auskunft zu geben .

  4. #4
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    Zitat Zitat von Welli-Fan
    Weiß zufällig jemand wie lange die Leber ungefähr braucht, bis sie sich anfängt zu regenerieren? Und weiß jemand, warum diese dunkelbraune Verfärbung entsteht?
    Das hängt ganz davon ab in welchen Grad die Leber geschädigt ist.

    Welche Maßnahmen hat denn dein TA zur Lebertherapie getroffen?
    Du schreibst zwar, dass du Mariendistelpulver gibst aber das alleine scheint mir etwas wenig?!

    Es gibt kein Medikament, welches die Leber repariert aber die Regeneration kann gefördert werden, indem die Leber durch die Gabe verschiedener Präparate entlastet wird.

    Bei meinem Welli wurde der Leberschaden durch eine Blutentnahme diagnostiziert. Aufgrund der Laborwerte hat mein TA einen genauen Therapieplan erstellt. Das sah so aus, dass ich über mehrere Wochen, genau dosiert, 10 verschiedene Präparate geben musste. Hauptsächlich bestimmte Vitamine, Aminosäuren aber auch Phyteronal-F, Volamin, Lactulose und ein Mariendistelkonzentrat.

    Insgesamt hat die Behandlung etwa 12 Wochen gedauert. In dieser Zeit wurden zwei weitere Blutuntersuchungen durchgeführt und der Therapieplan an die neuen Werte angepasst.
    Meine Wellihenne hatte Glück. Ihre Leber hat sich vollständig erholt. Allerdings war die Schädigung recht gering. Sie hatte auch noch keine Symptome wie z.B. Schnabelfehlwuchs.

    Was die dunkle Verfärbung des Schnabels angeht kann ich nur spekulieren. Ich denke das sind Einblutungen. Die Leber deiner Henne scheint nicht mehr in der Lage zu sein alle nötigen Stoffe für eine fehlerfreie Schnabelbildung zu synthetisieren. Der Schnabel ist porös und an den Bruchstellen blutet es ein.

    Ich hoffe das hilft dir etwas weiter. Deiner Henne drücke ich die Daumen.

  5. #5
    Kennt sich schon aus
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    Ich danke Euch schon mal.

    Meine Maus bekommt auch ein Präparat, das die Leber schützt und eben schon länger (den es sollte ja nie ein Leberproblem entstehen) Mariendistelpulver.
    Zusätzlich bekommen meine noch Avi Concept über das Futter (seit sie das Problem mit dem Schnabel hat)

    Ich muss die Woche sowieso noch zu meinem TA, da ich in 3 Wochen in Urlaub fahre und der Urlaubsbetreuung meiner Wellis nicht zumuten kann, was ich jeden Abend mache.
    Zuerst koche ich Hirse und verteile das Leberschutzpräparat darauf. Dann füttere ich die kranke Maus auf der einen Hand und die andere Rasselbande auf der anderen.

    Das ist aber ein ganz schönes durcheinander, was ich wie gesagt niemanden sonst "antun" möchte. Deshalb will ich eh noch abklären, ob ich nicht was ins Wasser geben kann, von dem alle trinken dürfen.

    Mit Volamin kenne ich mich nicht aus, ich weiß nur, dass es immer auch im Zusammenhang mit Amynin erwähnt wird.
    Amynin möchte ich nicht mehr geben, da ich das vor Jahren schon mal für einen anderen Welli bekam und ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, das es zwar gut für die Leber aber schlecht für die Nieren ist. Nach der Gabe ging es meiner damaligen Leberpatientin zwar besser, dafür hatte ich aber einen Nierenpatienten dazugewonnen.
    Deshalb nehme ich Abstand zu diesem Mittel und wenn ich etwas ins Wasser gebe, dann muss es schon was sein, was auch für alle gut ist.
    Ich habe jetzt auch schon einiges über Phytorenal gelesen. Soll angeblich gut für Leber und Nieren sein.
    Mal schauen, auf alle Fälle werde ich ihn darauf noch ansprechen.


    Ernährung brauche ich ja nicht mehr umzustellen, da meine schon lange Pellets, Grassamen und ein paar Körner essen. Also eigentlich schon lange eine Leberschutzdiät machen.


    LG

  6. #6
    Kennt sich schon aus
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    Hallo Madmona,

    danke auch für Deine Antwort.
    Ich war gerade am schreiben, als Du geantwortet hast.

    Bei meiner Henne wurde der Leberschaden durch eine Röntgenuntersuchung diagnostiziert.
    Was aber genau das Problem der Leber ist, kann man leider ja nicht herausfinden, da man von der Leber keine Biopsie machen kann.

    Die Leber ist wohl sehr stark vergrößert. Festgestellt wurde es ja erst, als am Bauch bzw. an der Kloake die "Schwellung" auftrat.

    Wie ich ja schon erwähnte war ich anfangs ja noch bei einem anderen TA.
    Zu diesem sind wir gefahren, als eines abends ein Stück Schnabel fehlte.
    Die Diagnose des TA war schnell gefunden. Sie hatte angeblich einen Unfall, irgendwo gegengeflogen. Ich konnte mir das damals nicht vorstellen, da sie eine super Fliegerin war.

    Jetzt bei der Röntgenuntersuchung kam auch noch raus, dass ihre Knochen keine "Röhrenknochen" (hoffe erkläre alles richtig) mehr sind, sondern richtig stabil. D.h. mittlerweile stürzt sie auch immer ab, da sie viel zu "schwer zu tragen hat".
    Zum anderen spielen momentan auch noch ihre Hormone verrückt, deshalb auch die bläuliche Verfärbung der Wachshaut.

    Ich gebe ihr neben dem Mariendistelpulver noch Legavit Komplex. Sind wohl normalerweise Tabletten für Hund und Katze.
    Für mich wurden sie zermahlen und das soll ich ihr täglich geben. Genauso wie das Avi Concept.

    Wie hast Du den die ganzen Sachen verabreicht? Durften das alle zu sich nehmen, oder hattest Du Deine alleine sitzen?

    Achso, ja der Schnabel ist total dünn, porös. Deshalb bricht er auch ständig. Problem ist eben, dass ich nicht weiß, wie ich es besser machen kann.
    Denn der wächst nicht richtig nach.
    Deshalb mache ich mir ja auch meine Gedanken, was wohl ist, wenn der wieder bricht, oder aber einfach keine neues Hornmaterial mehr nachwächst.
    Dann befürchte ich das schlimmste und ich hätte einfach mal gerne ein Krankheitsfall, den ich wieder in den Griff bekomme. Es tut mir nämlich täglich weh, wenn ich sie anschaue. Wobei ich noch nicht den Eindruck habe, dass sie selbst am Schnabel schmerzen hat. Aber weiß man´s?

    Lg

  7. #7
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    Jetzt bei der Röntgenuntersuchung kam auch noch raus, dass ihre Knochen keine "Röhrenknochen" (hoffe erkläre alles richtig) mehr sind, sondern richtig stabil.
    Oh je, da hat deine Henne aber ganz laut "Hier" gerufen und immer im falschen Moment…
    Mit dieser Krankheit habe ich keine Erfahrung gemacht aber hier ist ein Link dazu:
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    Wie hast Du den die ganzen Sachen verabreicht? Durften das alle zu sich nehmen, oder hattest Du Deine alleine sitzen?
    Das meiste davon habe ich übers Trinkwasser oder Futter gegeben. Aber ich musste sie auch ein- bis zweimal pro Tag einfangen, da zwei von den Sachen direkt in den Schnabel mussten. Ich habe sie nicht solo gesetzt, also hat der Hahn auch einen Teil davon abbekommen. Es hat ihm aber nicht geschadet.

    Inwiefern sich Amynin und Volamin in der Wirkungsweise unterscheiden weiß ich nicht.

    Soweit ich weiß, gibt man entweder das eine oder das andere. Wobei der Geschmack von Amynin für einige Vögel wohl so ekelig ist, dass sie nicht mehr genug trinken. Mit dem Volamin hatten meine kein Problem. Allerdings rät der Hersteller zur 'vorsichtigen' Dosierung bei Nierenfunktionsstörungen. Was 'vorsichtig' ist, kann dir nur dein TA sagen.

    Ich denke nicht, dass deine Henne Schmerzen hat. So wie du auf sie achtest, würdest du es wohl merken. Außerdem würde sie wohl nicht mehr fressen wollen, wenn es weh tut.

    Viel Glück!

  8. te sichtbar)
  • #8
    Kennt sich schon aus
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    Standard

    Danke madmona für den Link, den hatte ich noch nicht gesehen.
    Allerdings ist der Inhalt schon sehr depremierend.
    Also, selbst wenn ich die Leber in den Griff bekommen sollte, werden die Knochen auf kurz oder lang ihr Todesurteil sein. Na klasse.

    Nein im Moment hat sie zwar gute und schlechte Tage, aber Schmerzen hat sie glaube ich nicht. Zumindest wenn, nicht immer. Sie frisst und trinkt sehr gut und das ist für mich ein Zeichen, das sie sich selbst noch nicht aufgibt.
    Mein TA sagt, so lange der Vogel noch selbst frisst, hat er noch seinen Lebenswillen, erst wenn er damit aufhört, dann gibt er sich selbst auf und will oder kann nicht mehr.

    Natürlich ist mir jetzt schon Angst und Bange, das in unserem Urlaub was passiert. Den ich gebe nur ungern meine Tiere ab, wenn es einem nicht gut geht. Aber ich kann mich ja nicht zu Hause einsperren. Auch wenn ich es manchmal gerne würde.

    Danke Dir.

    LG

  • #9
    Stammgast Benutzerbild von blue-stones
    Name
    Petra Bauer

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    Hast du schon mal mit einem Tierheilpraktiker gesprochen?
    Die Leber ist ein Organ, dass sich ganz gut regenerieren kann - falls sie noch nicht allzusehr zerstört ist. Es gibt viele Homöopatische Lebermittel (die greifen auch die Nieren nicht mit an). Allerdings wird im Sinne der ganzheitlichen Behandlung meistens die Niere und der Darm mitbehandelt.
    Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.

    Hast du schon mal das Wasser geprüft, oder die Futternäpfe und das Spielzeug.
    Ich denke doch nicht, dass deine Wellis was vom Teller bekommen.

    Ich wünsche gute Besserung
    Tierheilpraktikerin und Hundetraining - Links sind nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

    Ein Herz für Tiere


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