Dein Verlust tut mir Leid, wir können hier alle nachfühlen, wie schlimm es ist einen kleinen Welli zu verlieren, und dann auch noch nach so langer Zeit

Es wurde ja schon auf den Unterschied zwischen vogelkundigem und normalem Tierarzt hingewiesen, deshalb spare ich mir das jetzt mal.

Ich will dazu nur sagen, es muss nicht sein, dass der Tierarzt einen Fehler gemacht hat. bei den von dir genannten Symptomen hätte ich zwar spontan auf Luftsackmilben getippt (die werden mit einem Kontaktgift gegen Parasiten, nicht mit Antiobiotika behandelt), und normalerweise spritzt man ein Antibiotikum auch erst nach sicherer Diagnose, aber wenn eine Krankheit schon weit fortgeschritten ist, bleibt manchmal die Zeit nicht.

Dann kann es sein, dass der vogel schon so geschwächt ist, dass das Antibiotikum in dem moment dem schwachen kreislauf den Rest gibt, dh. der Vogel kollabiert, ohne das man noch etwas tun könnte - wäre aber vielleicht sowieso gestorben
Im Nachhinein ist das schwer zu sagen. Hast du noch mehr vögel?
Auf jeden Fall muss man darauf achten, dass sich der Arzt mit Vögeln gut auskennt, und dass man immer so früh wie möglich einen TA aufsucht. Manchmal kommt trotzdem jede Hilfe zu spät.

Vielleicht magst du deinem Pieper einen virtuellen Grabstein in unserem Regenbogenland setzen? Der Link wurde dir ja schon geschrieben...