Leider geht es der Kleinen zur Zeit nicht gut.
Die ganze Angelegenheit hatte insgesamt eine sehr lange Vorgeschichte, die leider nicht glücklich verlief.
Ich hatte zu wenig Erfahrung mit derartigen Problemen u. Nachforschungen, womit man es zu tun hat, brachten auch nicht viel.
Auch der Tierarzt war nicht in der Lage gewesen, die Krankheitsursache bei den wenigen dafür vorliegenden Syntomen zu erkennen. Erst als dann Bewegungsstörungen auftraten erkannte er die Ursache des Problems richtig- aber soweit ich das danach mitbekam, sind die Symtome dieser Erkrankung auch sehr vielschichtig u. daher nicht immer so leicht zu definieren.
Daher wurde wohl auch nicht richtig behandelt.
Auch schien es sich um einen Erreger zu handeln, der von Anfang an relativ wenig beeindruckt war von einer Behandlung mit Antibiotika.
Er verschwand einigermaßen aus den Atemwegen, die er jedes Mal befiel, wenn die Erkrankung sich verschlechterte, aber wohl nie richtig aus dem Gehirn.
Sei ich den Vogel hatte, war sie immer über das normale Maß hinaus müde. Das verschwand auch nie. Egal was man dagegen tat. Die anderen Krankheitssymtome wie die Verstopfte Nase gingen durch Behandlung weg u. blieben es auch über lange Zeit.
( Nur nach der 3 Wochen dauernden Behandlung mit Baytril, die man vor einem 3/4 Jahr durchgeführt hatte, da damals die Bewegungsstörungen erstmals dabei auftraten- aus heiterem Himmel, wenn man von der Müdigkeit absieht, war die Müdigkeit eine Zeit lang weg u. dem Vogel ging es zum ersten mal seit ich sie hatte wie einem normalen Welli
Leider kam das Problem bei der letzten Mauser wieder.
Und der Erreger hatte genügend Zeit u. Möglichkeiten gehabt, eine Resistenz gegen Baytril zu entwickeln- es war ja bereits die 3. Behandlung damit im Laufe ihres Lebens
Deshalb half dieses Antibiotika dieses Mal nur noch wenig. ( Der Arzt deutete mir bereits schon an, daß es dann vorbei ist. )
Die Krankheitssyntome besserten sich zuerst trotzdem ein wenig, wenn auch extrem langsam, gegen die letzte Behandlung.
Aber seit gestern verschlimmern sich die Bewegungsstörungen immer mehr...
Morgen früh werde ich mit ihr zum Tierarzt gehen. Ich denke, man sollte sie gehen lassen... Sie hat sehr tapfer gekämpft! Aber es sollte wohl nicht mehr sein.
Aber vielleicht hilft etwas Aufklärung dabei, falls es anderen Vögeln ähnlich ergehen sollte.

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( Ich selbst hätte bei solch langer Behandlung mit Antibiotika längst die schlimmsten Pilzinfektionen bekomme. Leider braucht es bei mir dafür nur wenige Tage.) Und darum wollte ich es damals nicht riskieren es länger als die 3 Wochen zu geben. Und äußerlich sah man keine Symtome der Enzephalitis mehr.
!!!!!!!!!!!! )



