Ja, danke erstmal. Solchen Tee hab ich nicht hier. Hab ihr vorhin schon etwas Öl verabreicht (oral). Nun werde ich nochmal etwas geben und den Bürzel auch nochmal mit Öl reinigen.
Hoffentlich geht das mal gut heut Nacht...
Ja, danke erstmal. Solchen Tee hab ich nicht hier. Hab ihr vorhin schon etwas Öl verabreicht (oral). Nun werde ich nochmal etwas geben und den Bürzel auch nochmal mit Öl reinigen.
Hoffentlich geht das mal gut heut Nacht...
Grüßle, von Jürgen
und seim Schwärmle!
Die Nacht hab ich sie mit einem separaten Käfig mit ins Schlafzimmer genommen. Ich hab kaum geschlafen, Kiki wohl gar nicht. Nur leises Piepsen, Schmerzenslaute und die ganze Nacht nicht auch nur das kleinste Kothäufchen irgendwo.
Jetzt sitzt sie auch wieder sehr aufgeplustert da. Ich mach mir ehrlich Sorgen um ihre Nieren. Werde ihr gleich wieder Schmerztropfen und etwas Öl geben.
Wenn wir Glück haben nimmt mir jemand heute Früh jemanden ab, so daß es mir noch heut Vm zum TA langt, ansonsten wird es Spätnachmittags und hoff, daß das nicht zu spät ist...
Grüßle, von Jürgen
und seim Schwärmle!
Hallo Jürgen,
es tut mir leid, dass Du so sehr in Sorge bist um die Kleine. Ich habe bisher nie gehört, dass durch einen Kloakenabstrich eine Verstopfung entstanden ist. Das kann ja an sich auch gar nicht gehen, denn der Tierarzt schiebt ja nichts in die Kloake, was sie versiegeln würde. Hätte der Tierarzt den Darm so gravierend verletzt, dass das Kotabsetzen überhaupt nicht mehr möglich ist, wäre die Blutung sehr stark gewesen.
Dass ein Vogel keinen Kot absetzt, liegt meist daran, dass er zuvor die Nahrungsaufnahme verweigert hat. Dann kann es schon mal vorkommen, dass trotzdem Pressbewegungen gemacht werden, auch wenn kein Kot abgesetzt wird. Wimmert ein Vogel dabei, kann es sein, dass entweder eine Verletzung durch den Kloakenabstrich vorliegt oder dass eine Darmentzündung Schmerzen verursacht.
Wichtig ist, dass Du schnellstmöglich mit dem Tierarzt Kontakt aufnimmst. Es ist nicht gut, was mit Deinem Vogel los ist und er könnte verhungern, denn sein Körper wird derzeit ja nicht mit Nährstoffen versorgt.
Falls tatsächlich einmal eine Verstopfung bei einem Vogel vorliegen sollte, kann man versuchen, ihm etwas Wasser vorsichtig in den Schnabel einzugeben. Aber bitte nicht zig Milliliter, das schwemmt im schlimmsten Fall zu viele Nährstoffe aus. Und der Vogel muss Zeit zum Schlucken haben, denn Ersticken ist noch schlimmer als eine Verstopfung. Als weitere Maßnahme empfiehlt es sich bei einer Verstopfung, vorsichtig ein wenig Gleitmittel (z. B. Speiseöl) in die Kloake einzumassieren. An sich ist aber der umgehende Tierarztbesuch das Beste, was man in einer solchen Situation für seinen Vogel tun kann.
Viele liebe Grüße,
Gaby
Bitte keine Krankheitsanfragen per privater Nachricht (PN) an mich schicken, sondern im Forum veröffentlichen: http://www.welli.net/forum/krankheiten/. Danke!
Hallo Gaby!
Vielen Dank für die Tips! Das mit dem Öl hab ich gemacht, auch etwas Öl in den Schnabel eingegeben. Da bei Wellis ja der Urin mit dem Kot abgesetzt wird hatte ich höllische Angst, daß sie ein Nierenversagen bekommt.
Gestern waren wir nochmal, sie hatte aber schon etwas Kot ausscheiden können. Gerade in den letzten Stunden frißt sie wie eine bekloppte und ich werd sogar wohl neues Futter heute abend nafüllen müssen! Sie hat den Schlaf draußen in der Sonne nachgeholt. Sie bekommt nun morgens ein Tröpfchen Metacam und zweimal täglich soll sie Benebac bekommen.
Sie hat heute mittag aus der Badeschüssel sehr viel gesoffen und dannach gewürgt allerdings nicht so wie das Würgen bei einer Kropfentzündung sondern irgendwie weniger heftig. Etwas klare Flüssigkeit kam aber hoch. Nun weiß ich nicht ob vielleicht durch den Kropfabstrich dieser auch etwas verletzt ist oder sie vielleicht nur das Wasser zu schnell getrunken hat. Ich schob es als erstes jedoch auf das Benebac, wovon ja Karl gestorben ist. Ich rief die Ärztin an und die war erstaunt, daß ein Welli bei einer Kropfentzündung nach Benebac gestorben ist. Sie meinte dann, daß ich es weglassen solle, wenn ich dem Medikament nicht vertraue und zur Kropfberuhigung dann Dulcogont (was Peggy ja bei ihrem Erbrechen geholfen hat) geben.
Das mit dem Erbrechen muß ich weiter im Auge behalten, was morgen schon wieder schwierig ist, wegen meines geteilten Dienstes. Ich möchte mich eigentlich schon an die Anweisungen der Ärztin halten. Vielleicht ist es ja doch keine Kropfentzündung. Die Untersuchungsergebnisse bei dem Eingangscheck waren jedenfalls alle negativ.
Die Ärztin sagte ja bei der Untersuchung, daß es Möglicherweise bluten kann. Weil ihr dies Schmerzen verursacht hat hat sie wohl bewußt keinen Kot abgesetzt. Dies leuchtet mir ein hatte mich halt nur so auf den Urin eingeschossen. Aber Wellis sind halt doch anders als menschliche Patienten.
Grüßle, von Jürgen
und seim Schwärmle!
Mann, was hält mich die kleine auf Trapp! Mit der ganzen Einfangerei hab ich das Licht von der Bird Lamp (mit dem Timer angeschlossen) ausgeschalten. Sonst würde dies etwa um 19:00 Uhr angehen. Da ich es aber an der Lampe selbst ausgeschalten hab war der Timer funktionslos.
Am Samstag kam ich um 21:00 Uhr heim. Es war draußen natürlich dunkel. Da meine vier "Alteingesessenen" sich ja auskanten, waren alle vier im Käfig. Aber eben nur vier! Da mir Kiki beim "Medikamenteneinfangen" Tags zuvor hinter einen Schrank geflogen ist und ich diesen dann mit Schaumstoff den Spalt verschlossen hab, dachte ich, daß ich nun einen Spalt übersehen hab und sie nun in der Dunkelheit nun schon seit Stunden dort liegt und vor Angst gestorben ist. Sie hat auch keinen Laut von sich gegeben.
Ich traute mich nicht gleich alle Schränke zu verschieben, aus Angst ich könnte sie dadurch verletzen und hab erst mal alles mit meiner Stablampe abgeleuchtet. Ergebnislos. Dann bin ich wieder auf den Balkon (Tür hab ich tagsüber offen gelassen) und hab da nochmal gesucht. Ich hab an dem Tag "Großputz" gemacht und hab einen Holzspielplatz gereinigt und zum trocknen umgedreht auf den Tisch auf dem Balkon gestellt. Und genau da saß sie dann!!! Hab sie dann mit samt dem Spielplatz ins Wohnzimmer und dann in den Käfig befördert. (Ganzes Kieswerk vom Herz fallend!)
Am Sonntag hab ich ihr dann nochmal (auch wegen des Würgereizes) einen ganzen Coctail an Medikamenten verabreicht. Einmal etwas gegen den Würgereiz, dann was gegen Schmerzen und dann noch Öl gegen die Verstopfung. Als ich von meinem Dienst kam hatte sie ein etwa Erdnußgroßes Stück Kot im Bürzelgefieder hängen! Oh mein Gott was muß sich dieses kleine Wesen geplagt haben um dies aus sich heruszupressen!
Hab ihr seither noch öfters Öl und Metacam gegeben und mittlerweile scheint es nicht mehr nötig zu sein. Beim Mittagsschlaf hat sie einen größeren Klecks unter sich gelassen und als ich zu ihr auf den Balkon kam kleckste sie auch (wohl vor Angst schon wieder eingefangen zu werden). Sie ist nun auch nicht mehr aufgeplustert, aber müde.
Ich hatte schon vor, sie der TÄ für einen Tag zur Beobachtung da zu lassen. Aber die hätte womöglich nur die Schmerzen gesehen und hätte womöglich nur von Erlösung gesprochen. Nicht daß ich meine TÄ nicht gut fänd, aber so aufgeplustert hab ich noch keinen Vogel gesehen.
Es sah mehrere Male wirklich sehr schlecht aus und sie hat in meiner Hand auch schon die Augen zu gemacht. Da hab ich sie wieder etwas geöffnet oder hab sie ganz fliegen lassen. Da hab ich wieder an Paulinchen denken müssen: Wenn ihr Tod wirklich für irgendwas nütze war, dann, daß ich nun es besser einschätzen kann, wie ein Welli sich in der Hand verhält und wann es Richtung Herzstillstand zu gehen scheint!
Mittlerweile ist es so, daß sie sehr gern auf dem Balkon ist und auch schon dem Schwarm nachfliegt. Bud hat auch schon sein Interesse gezeigt, indem er an ihrem Gefieder und auf ihrem Schnabel "angeklopft" hat...?
Grüßle, von Jürgen
und seim Schwärmle!
Oh Mann, ich kann mir gut vorstellen, wie es dir dabei ergangen ist. Schön, dass die Verdauung und das Absetzen von Kot nun wieder zu funktionieren scheint und eine große Sorge weniger ist.
Ich drücke die Daumen, dass nun erstmal ein wenig Ruhe bei dir einkehrt und dein Welli sich erholt.
LG