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Thema: Pankreas-Enzyme Pulver

  1. #1
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    Frage Pankreas-Enzyme Pulver

    Hallo zusammen,

    nachdem ich auf der Suche nach Themen zu Problemen mit der Bauchspeicheldrüse bin, würde mich von schon mal Betroffenen interessieren

    - kann man es überdosieren
    - wurden Nebenwirkungen beobachtet
    - wie und wann habt Ihr es verabreicht?

    Da bei mir die Anwendung von Pankrex-Pulver schon einige Jahre zurückliegt, in der Fachliteratur dazu auch nichts zu finden ist und ich diesmal einen kleinen Sittich zu päppeln habe, frage ich lieber vorher nochmal nach ... danke schon jetzt!

    Viele Grüße
    Anni

  2. #2
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    Liebe Anni,

    ich habe vor Jahren mal ein Präparat gegen Bauchspeicheldrüsenprobleme anwenden müssen. Der Arzt hat mir die genaue Menge genannt und ich habe mich daran gehalten - insofern kann ich Dir zum Überdosieren nichts sagen. Das könnte aber sicher ein Tierarzt, schätze ich.

    Verabreicht habe ich es einem Vogel, der an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse gelitten hat und bei dem es auch nach dem Abklingen der Infektion noch kurzzeitig zu einer Unterfunktion des Organs gekommen ist. Er hat das Mittel über das Futter bekommen sollen, aber das hat er nicht angenommen. Deshalb wurde mir damals (es war glaube ich im Jahr 2004, ist also schon ein "paar" Tage her) dazu geraten, es in ein wenig mit Wasser verdünntem Orangensaft aufzulösen und es dem Patienten direkt in den Schnabel einzugeben. Das fand er dann lecker und hat es brav geschluckt.

    Ob man alle Präparate, die zur Behandlung eines Bauchspeicheldrüsenproblems auf dem Markt sind, mit Saft vermischen kann, weiß ich allerdings nicht. Auch das müsste der behandelnde Tierarzt im Einzelfall sagen können, meiner konnte es mir damals in Bezug auf mein Medikament sagen. Leider weiß ich nicht mehr, wie es hieß. Ich hätte es mir aufschreiben sollen ...

    Ich hoffe, diese Ausführungen helfen Dir weiter.

    Viele liebe Grüße,
    Gaby
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  3. #3
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    Hallo Gaby,

    dank Dir für Deine Antwort, auch wenn ich dadurch nicht wirklich "schlauer" bin.

    Ich kann mich noch erinnern, dass ich vom TA seinerzeit auf meine Frage nach Überdosierung nur ein Schulterzucken bekam. Der Packung war auch nichts weiter zu entnehmen, da dieses Pulver (soweit ich mich noch erinnern kann) für Katzen und Hunde war. Dementsprechend übervorsichtig bin ich dann damit umgegangen ... habe mit ner kleinen Prise in den Futterbrei angefangen ... dosiert mit den blanken Fingern wegen des besseren Gespürs.
    Fazit: es dauerte nicht lange und mir schuppte sich die Haut auf den 3 Fingerkuppen.
    Ich zog meinen Hausarzt zu Rate, der meine Vögel auch kennt ... und ja, das kam von diesem Enzympulver. Er erklärte mir, dass diese Enzyme ja schließlich auch die Nahrung "aufspalten" ... und schon im Mund ein sehr pelziges Gefühl hinterlassen. Womit m.E. auch die schlechte Akzeptanz bei Verabreichung übers Futter erklärt war!?

    Ich wechselte dann auf sein Anraten auf ein Humanpräparat aus der Apotheke – kein Pulver, sondern ein Granulat aus winzig kleinen Globulis, die sich erst weiter unten im Verdauungstrakt entfalteten.

    Durchfall konnte zumindest ich seinerzeit auch beobachten – je nach Dosierung und innerlichem Zustand (Diagnose: randvoller Drüsenmagen ...), was dank dieser Enzyme und bei diesem Vogel (Grauer) sehr gut gelenkt werden konnte.
    Ob sich das allerdings bei ganz offensichtlicher Pankreaserkrankung auch so verhält, weiß ich deshalb leider nicht.

    Werde mich mal weiter auf die Suche nach Antworten machen ...

    Lieben Gruß
    Anni

    PS: Links sind nur für registrierte Mitglieder sichtbar. einfach nur Klasse!! Meine Gratulation

  4. #4
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von Feenseeschwalbe
    Name
    Gaby

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    Liebe Anni,

    dass das Pulver die Haut angreift, glaube ich gern. Aber mal ehrlich, was wir in uns haben, ist echt nicht ohne, die Magensäure möchte ich auch nicht auf die Haut bekommen! Insofern sollte man nicht überreagieren, wenn die Haut auf etwas negativ anspricht, das eigentlich für das Körperinnere gedacht ist. Seit ich mal Fleisch in ein Getränk eines großen amerikanischen Herstellers gelegt habe, ist mir echt anders geworden ...

    Wie auch immer, die Akzeptanz lässt bei dem Pulver tatsächlich für gewöhnlich zu wünschen übrig. Dass Dir der Tierarzt zur Überdosierung nichts sagen konnte, finde ich erstaunlich. Man sollte ja eigentlich meinen, dass Ärzte das wissen sollten ...

    Viele liebe Grüße,
    Gaby
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  5. #5
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    Grüß Dich Gaby,

    ja, es darf schon wundern, dass Mensch/Tier einerseits so stabil "eingerichtet" ist und andererseits so empfindlich reagieren kann. Magensäure in der Speiseröhre ist ja auch nicht mehr so prickelnd und insofern ist das, was wir innen haben, auch noch mal differenzierter zu betrachten ... wie m.E. auch das Fressverhalten von Katze/Hund und Vogel. Will damit sagen, daß ein Hund diese Enzympulver (verpackt in Wurst) vermutlich schadlos runterschlingt, bei einem Vogel aber alles erst mal im Kropf landet und da ein bischen bleibt ... . Auf dem Beipackzettel des Humanpräparats heißt es da z.B., dass dieses Granulat unzerbissen geschluckt werden sollte, weil es sonst zu Schleimhautschädigungen in der Mundhöhle führen kann!?

    Daß ich zur Überdosierung keine Aussage bekam, wundert mich nicht wirklich. Gibt’s zu umgewidmeten Medikamenten von Hund/Katze/Schwein/Rind immer Studien? An wie vielen Vögeln wurden sie über welchen Zeitraum getestet? Wie viele Rückmeldungen bekommt ein TA von einem Vogelhalter nach der Behandlung? Ich selbst bin inzwischen schon froh, wenn ein TA wenigstens ehrlich ist!
    Zur Überdosierung heißt es zumindest auf meinem Zettel, dass mit Vergiftungserscheinungen nicht zu rechnen ist – wenigstens etwas

    Gute Nacht
    Anni

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