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Thema: Zinkvergiftung

  1. #1
    BlogAdmin Welli.netTeam Benutzerbild von Blueberry
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    Lea

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    Standard Zinkvergiftung

    Ich krieg zu viel... was können Vögel eigentlich noch so alles bekommen?!

    Mein grüner Sorgenvogel machte mir Kummer durch anhaltendes Federrupfen. Nach einer sehr sehr langen Untersuchungsgeschichte kamen dann bei einer Blutuntersuchung Nierenprobleme ans Licht (Thread).

    Vor zwei Wochen war Kahlua dann zur Kontrolle, und es siehe da, seine Nierenwerte waren wieder in Ordnung. Doch das Gerupfe ging weiter und wurde sogar schlimmer. Heute habe ich noch mal in der Tierklinik angerufen - es gab wohl ein paar Schwierigkeiten bei der erneuten, weiterführenden Blutuntersuchung. Für den Zinktest hat's aber gereicht.

    Wenn ich mich richtig erinnere, waren es 3,3 ppm. Der Doktor (überflüssig zu erwähnen, dass er vogelkundig ist, wer sonst testet schon auf Zink )meinte, das sei wohl nicht soo hoch, aber eben so, dass man etwas dagegen tun sollte, selbst nach älterer Literatur wird dieser Wert als bedenklich eingestuft. Vielleicht kennt hier jemand Referenzwerte von ebenfalls kranken oder von noch gesunden Piepsern?

    Tja, hilft ja nichts, ich werde natürlich die Behandlung versuchen.

    Jetzt meine Fragen... wie gut sind die Heilungschancen so etwa? Wie lange dauert die Behandlung im Schnitt? Und... was kostet das so in etwa? Ich will Baileys vorsichtshalber auch testen lassen und im Falle eines Falles wäre das dann Behandlung für 2 Vögel...

    Krallendrücken erwünscht. Allmählich hab ich die Nase so was von voll... ich liebe meine Piepser über alles, aber im Moment wünschte ich, ich hätte sie nie gehabt, so viel Kummer hatte ich schon wegen der Kleinen...

    Letzte Nacht hat Kahli sich an die 20 Federn ausgerupft. Schlimm sieht er aus... wird jetzt in den Reisekäfig ziehen müssen, der ist wenigstens aus Kunststoff... ich versuch mal, den Käfighersteller anzurufen, angeblich soll das Käfigmaterial unbedenklich sein, aber wer weiß. Wenn da Zink drin sein sollte, raste ich aus Dass sowas überhaupt noch produziert und für Vögel angeboten werden darf, ist ein Skandal.

    Tequila, du warst zwar nur kurz bei mir, aber ich habe keinen Tag bereut!
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  2. #2
    Stammgast
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    oh nein, wie kommen denn Vögel an sowas Wenn das echt von den Käfigstangen ist, dann wäre das ja schon heftig. Der arme kleine.

    Hier sind alle Daumen und Krallen gedrückt, ich weiß genau was du meinst mit "hätte ich mal nie mit der Sittichhaltung angefangen". Aber denk daran, die schöne Zeit überwiegt meist ja doch und wenn ein Vogel erstmal eine schwere Zeit überstanden hat, gibt es nichts schöneres mehr.

    Alles Gute!!!!!

  3. #3
    Adlerauge Welli.netTeam Benutzerbild von Lissie
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    Hallo Blueberry!

    Zink ist echt ein Riesenproblem wenn die Süßen dazu neigen, daran zu lutschen.

    Bei mir waren es wohl die Befestigungsmuttern (und Beilagscheiben und Ketten...) und v.a. das heiß geliebte Messingglöckchen.

    LG und gute Besserung
    Lissie
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  4. #4
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von Feenseeschwalbe
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    Hallo meine Liebe,

    es tut mir so leid, dass die Diagnose so niederschmetternd gewesen ist. Soweit ich weiß, reagiert jeder Vogel andes auf die Behandlung, aber versuchen würde ich es auf jeden Fall. Denn so, wie es jetzt ist, geht es nicht weiter. Auf meiner Internet-Seite steht ein bisschen was zum Thema, schau mal:

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    Ich finde Isoldes Erfahrungsbericht sehr gut. Petra (campingtante) hat auch Erfahrung mit Entgiftungen, vielleicht findet sie ja die Zeit, Dir hier etwas darüber zu berichten.

    Viele liebe Grüße,
    Gaby
    Bitte keine Krankheitsanfragen per privater Nachricht (PN) an mich schicken, sondern im Forum veröffentlichen: http://www.welli.net/forum/krankheiten/. Danke!

  5. #5
    BlogAdmin Welli.netTeam Benutzerbild von Blueberry
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    Lea

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    @Feenseeschwalbe:

    Ja, deine Rubrik über Zinkvergiftung hab ich schon rauf und runter gelesen. Danke noch mal. Das klingt ja zumindest etwas ermutigend.

    Aber ganz ungefährlich ist die Behandlung ja nicht, aber es nützt ja auch nichts, wenn der Pieps nur schlaff am Gitter hängt.

    Tequila, du warst zwar nur kurz bei mir, aber ich habe keinen Tag bereut!
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  6. #6
    Stammgast
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    erschreckend, wie häufig es zu Zinkvergiftungen kommt, über diese Gefahr war ich mir bisher gar nicht bewusst.

    Hoffentlich verläuft die Behandlung gut.

  7. #7
    Kennt sich schon aus
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    Hallo Blueberry

    Es tut mir leid, dass Deine Piepser resp. Du so viel mitmachen müssen/musst.
    Irgendwie kommt mir das aber bekannt vor. Ich hatte ganz am Anfang (vor 16 Jahren) einen Käfig aus Messing. Heute weiss ich, dass der auch Zink enthält. Mir viel es vor einem halben Jahr wie Schuppen von den Augen, als ich von den Zinkvergiftungen las. Meine hatten offenbar dadurch ein geschwächtes Immunsystem und hatten fast alle Krankheiten. Einer nach dem anderen starb. Ich dachte schon ans Aufgeben.
    Als ich dann ein neues Käfig (natürlich damals das grösste) kaufte, wurde es besser und plötzlich fing es so richtig an, Spass zu machen.
    Es gab dann eine kleine Zimmervoliere und aus 2 wurden 6. Seit 2 Jahren habe ich nun eine tolle Zimmervoliere und aus 6 wurden 11. Leider ist meine Zimmervoliere auch aus Zink, aber seitdem sie mehr Platz haben, ist das Gitter auch nicht mehr interessant.
    Sie gehen viel lieber an die diversen Korkstücke, die ich montiert habe und Leitern werden auch am Laufmeter geschreddert.

    Gruss

    Tina

  8. #8
    BlogAdmin Welli.netTeam Benutzerbild von Blueberry
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    Lea

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    Zitat Zitat von Birds Beitrag anzeigen
    Leider ist meine Zimmervoliere auch aus Zink, aber seitdem sie mehr Platz haben, ist das Gitter auch nicht mehr interessant.
    Sie gehen viel lieber an die diversen Korkstücke, die ich montiert habe und Leitern werden auch am Laufmeter geschreddert.
    Korkröhren und Leitern haben meine auch, die werden auch gern geschreddert... aber offenbar hat es sie trotzdem erwischt

    Mich ärgert total, dass so gut wie nie auf den Käfigen drauf steht, woraus die Gitter sind. Überhaupt, was da noch alles verkauft wird an Schrottkäfigen ist ein Skandal.

    Tequila, du warst zwar nur kurz bei mir, aber ich habe keinen Tag bereut!
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  9. #9
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von campingtante
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    Es sind nicht nur die Käfige, wo Zink drin ist.

    Es ist auch in den billigen Spielzeugen. Im Plastik etc.

    Zwei meiner Wellis hatten auch eine Zinkvergiftung.

    Bambam hatte damals einen Wert von 3,6 und Zazou einen Wert von 3,8.

    Bambam hatte alle paar Wochen mit Sekundärkrankheiten zu tun. Wirklich alles, woran ein Welli erkranken kann, daran ist er erkrankt. Er war sowieso schon ein Hämpfling und hatte eigentlich nichts entgegen zusetzen. Er wog in guten Zeiten 28 gramm. Er ist 10 Tage stationär zur Entgiftung aufgenommen worden.

    Ich gebe zu, das er ganz furchtbar aussah, als er wiederkam und diese Entgiftung hat ihm sehr zugesetzt, aber nach einer Woche wog er fette 31 Gramm (während der Entgiftung nur noch 25 Gramm).

    Bambam lebte danach zwei Jahre Beschwerdefrei, dann hat ihn ein Tumor erwischt.

    Bei Zazou sah die Sache genauso aus. Das gleiche Spiel wie bei Bambam. Zazou lebt aber noch und erfreut sich bester Gesundheit.

    Aber da eine Zinkvergiftung ja leider niemals gänzlich verschwindet, lasse ich sie dann und wann nochmals untersuchen. Bisher hält sie ihren Wert von 2,7 (alles was ab 3,0 ppm ist, ist kritisch bis lebensgefährlich).

    Sollte er wieder steigen, dann wird sie wieder stationär aufgenommen.

    Die Zinkentiftung ist ganz und garnicht ohne, aber ohne diese Entgiftung sind die Wellis zum Tode verurteilt, das kann ich 100% sagen.
    LG Petra und ihr Kampfgeschwader

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