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Thema: Altersbedigte Herzinsuffizienz

  1. #1
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    Standard Altersbedigte Herzinsuffizienz

    Hallo ihr Lieben!

    Bei meinem ca. 10 Jahre alten Wellihahn wurde eine altersbedingte Herzisuffizienz diagnostiziert. Auf dem Röntgenbild war ein vergrößertes Herz zu sehen. Er wird seither mit einem Herzpräparat namens Enacard und gegen die Wasseransammlung an den Beinen mit Dimazon behandelt. Zudem bekommt er täglich Crataegus verabreicht.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Senior-Wellis die unter einer Herzerkrankung leiden, sammeln können? Worauf würdet ihr bei einem Welli mit Herzproblemen noch achten und welche Mittel könnten evtl. das Immunsystem unterstützen?
    Über Ratschläge und Erfahrungsberichte wäre ich Euch sehr dankbar!

    Liebe Grüße
    Dilara

  2. #2
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von Dagi
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    Ich habe zwar Erfahrung mit herzkranken Vögeln aber leider keinen Wellis.
    Es gibt unterschiedliche Threaphieformen und auch Möglichkeiten der homöopathischen Unterstützung.
    So hat beispielsweise meine Hahn keine chemischen Entwässerungsmittel vertragen und daher verwende ich in diesem Bereich nur homöopatische.
    Ich denke, dass wenn Dein Tierarzt oder Tierheilparkitker Dir das so geraten hat und Du sieht, dass es dem Tier hilft, es der richtige Weg ist.
    Grüße aus Rosahausen
    Dagi

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  3. #3
    Wird so langsam nervig Benutzerbild von Sakura
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    Ich arbeite zwar mit Menschen zusammen, aber so auf die Vögel abgeleitet würde ich darauf achten, ihm nicht zu viel sehr wasserhaltiges Obst zu geben. Denn das Wasser belastet das Herz zusätzlich. Und jage ihn auf keinen Fall herum. Wenn er einen Ring trägt, würde ich diesen entfernen lassen, falls nicht schon geschehen. Und bei den Medis musst du die Dosierung genau einhalten, da es sonst zu lebensgefährlichen Komplikationen kommen kann. (Jedenfalls beim Menschen)

    Aber ich denke, mithilfe der Medikamente kann er noch einen schönen Lebensabend bei dir verbringen.

    Liebe Grüsse
    Mit Suny, Woody, Sakura, Sora, Reika, Shiroi, Joko, Lena
    Unvergessen: Chi-Chi, Yuki, Hikari

  4. #4
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von Dagi
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    Keine Wellensittiche

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    Also Jakob stört der Ring gar nicht und er lagert auch kein Wasser in den Füssen ein.
    Obst darf er laut vk TA auch essen aber eben in Maßen. Allerdings habe ich noch keinen Vogel gesehen, der eine halbe Wassermelone oder einen ganzen Apfel alleine auf einmal verspeist hat
    Grüße aus Rosahausen
    Dagi

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  5. #5
    Wird so langsam nervig Benutzerbild von Sakura
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    9 Wellensittiche

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    Keine Ahnung wie sehr ein Vogel Wasser einlagern kann. Und wie gesagt, das alles leitet sich nur aus der Humanmedizin ab, was man ja eh nicht eins zu eins übertragen kann.

    Aber so zum Vergleich. Ein gesunder Mensch sollte 2000-3000 ml Flüssigkeit zu sich nehmen am Tag. Ein Herzinsuffizienter, ja nach Ausmass nur noch 1000 ml manchmal noch weniger. Und wenn ein Welli, der schon fast nichts trinkt, Einlagerungen in den Beinen hat, so wie ich das verstehe, dann ist ein Apfelschnitz schon zuviel.
    Mit Suny, Woody, Sakura, Sora, Reika, Shiroi, Joko, Lena
    Unvergessen: Chi-Chi, Yuki, Hikari

  6. #6
    Stammgast
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    Keine Wellensittiche

    Standard

    Liebe Dagi, Liebe Sakura,

    vielen Dank für Eure Hilfe und für Eure aufmunternden Worte!
    Es gibt einige schlechte Neuigkeiten zu berichten…ich war gestern noch mal bei einem anderen vk TA (der mir netterweise hier im Forum empfohlen wurde), weil ich mir noch mal eine zweite Meinung einholen wollte und diese Wasseransammlung an den Beinen sich verschlimmert hatte. Und jetzt kommt es… Diagnose: Gelenkgicht.
    Ich hatte diese Vermutung bereits vorher, jedoch hat der erste vk TA eine altersbedingte Herzinsuffizienz diagnostiziert – was im Grunde genommen ja durchaus seine Richtigkeit hat, da auf dem Röntgenbild ein vergrößertes Herz zu sehen war. Danach habe ich ihn mit den genannten Medis behandelt – leider ohne großen Erfolg.

    Gestern wurde jedoch vor meinen Augen Gelenkgicht diagnostiziert.
    Der TA hat einen Gichtknoten punktiert und schon kam die Harnsäure rausgeschossen und nachdem er sich die Flüssigkeit unter dem Mikroskop angesehen hatte meinte er nur noch das man ihn nur noch einschläfern könne, da die Gicht bereits sehr fortgeschritten ist. Eine Blutuntersuchung (um die Harnsäurewerte im Blut zu ermitteln) hat er danach nicht mehr durchgeführt und bei dem Vorgespräch war auch noch die Rede von einem Ultraschallbild des Herzens wovon er danach aber auch abgesehen hatte. Mein Wellihahn hat mittlerweile die dreifache Vergrößerung seines Laufumfanges versehen mit mehreren Gichtknoten an Beinchen.

    Ich muss dazu erwähnen, dass der zweite vk TA die Diagnose über den ersten vk TA in keiner Weise in Frage gestellt hatte, er hätte nur mehrere Untersuchungen an seiner Stelle durchgeführt (Ultraschall, Blutprobe, etc…). Er hat einen sehr kompetenten Eindruck bei mir hinterlassen, was sein fachliches Wissen anbelangt. Das muss ich ihm wirklich hoch anrechnen.

    ABER: Vor einer Euthanasie habe ich gestern dennoch abgesehen. Ich weiß, dass einige Mitglieder im Forum das nicht für gut halten werden, aber mein Kleiner macht mir zumindest momentan noch nicht den Eindruck zu sagen, „Bitte erlöse mich!“

    Der TA meinte, dass er sehr große Schmerzen hätte und es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit ist. Ich habe ihn dann gestern nur noch gebeten irgendetwas für seine Schmerzen zu tun, die Einschläferung kann notfalls auch bei einer TÄ in meiner Nähe stattfinden. Danach hat er ihm ein Medikament gespritzt und meinte das es bis morgen früh anhält die Schmerzen zu lindern.

    Weshalb ich diesen Schritt gegangen bin möchte ich euch kurz erklären – auch wenn einige anderer Meinung sind. Ich hatte bereits Wellis mit Gelenkgicht (leider sind sie bereits verstorben) gehabt. Und ich weiß das man Gelenkgicht mit Allopurinol behandeln kann. Diese Behandlungsmethode habe ich dem TA gestern auch vorgeschlagen, zumindest ist es ein Versuch wert, bevor ich eine voreilige Entscheidung treffe, egal wie weit sie schon bei ihm fortgeschritten ist. Er war natürlich anderen Meinung, und ich muss dazu sagen das er ja auch Recht hat. Gicht ist eine unheilbare Krankheit die mit sehr großen Schmerzen verbunden ist, aber ich möchte meinem Kleinen zumindest noch ein paar Tage die Möglichkeit geben selber darüber zu entscheiden, wenn man das jetzt so ausdrücken kann.

    Die Schmerzspritze sollte heute bei ihm aufgefrischt werden, so dass ich mich an einen TA in meiner Nähe wenden sollte. Heute morgen habe ich dort erst mal angerufen und die Sachlage so gut es ging geschildert, die TÄ hier kennt meine Wellis auch. Dann habe ich erfahren, dass diese Schmerzspritze von Gestern und die ich heute noch mal auffrischen sollte ein Morphiumpräparat ist, welches man eigentlich nach Operationen oder so einsetzt.

    Ich muss wirklich sagen, dass ich mittlerweile richtig durcheinander und verunsichert bin.
    Drei Diagnosen bzw. Meinungen und mein Kleiner mitten drin. Er frisst noch ganz normal und auch so macht er mir nicht den Eindruck als wäre er jetzt sterbenskrank. Da habe ich schon andere Fälle gesehen und nach fast 20 Jahren Wellihaltung hat man so langsam ein Gefühl dafür. Die einzigen Auffälligkeiten sind das er natürlich schnell geschafft ist wenn er ein paar Runden im Zimmer dreht, ruhiger geworden ist und manchmal Zitteranfälle hat (sieht man an den Flügeln).

    Die TÄ meinte (sie ist nicht vk) das man bei Gicht eigentlich eher Schmerzmittel die zugleich entzündungshemmend wirken einsetzt, in dem Fall Metacam. Zwar ist Metacam nicht besonders gut für die Niere was bei Gicht ja eine große Rolle spielt, aber ohne Schmerzmittel wäre auch sie der Meinung das es für den Kleinen nicht zumutbar wäre. Aber auf der anderen Seite meinte sie auch, dass es zumindest ein Versuch wäre, wenn dann in den nächsten Tagen keine Besserung mit der Allopurinol-Behandlung eintreten sollte ist der Schritt für mich eh klar den ich dann leider gehen muss.

    Jetzt bekommt er Allopurinol gegen die Gelenkgicht, Enacard für sein Herzchen und Phytoronal-F zur Unterstützung der Niere. Zudem Colchicin und Crataegus in ampullenform. Das Dimazon für die Entwässerung soll ich ihm nicht mehr geben.

    Ich kann echt nur noch hoffen, dass diese Behandlungsmögichkeit bei ihm einschlägt und ihm wenigstens noch die verbleibende Zeit etwas vereinfachen.

    Liebe und dankende Grüße
    Dilara

  7. #7
    Gehört zum Inventar Benutzerbild von Selene
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    Hallo Dilara,
    ich kann Deine Entscheidung zwar irgendwie verstehen, aber ich halte sie für fragwürdig.

    Gicht verursacht grauenhafte Schmerzen und Gicht ist nicht heilbar .. wie Du ja auch selbst geschrieben hast.
    Wenn es wahr ist, dass der v.k. TA Deinem Welli ein morphinhaltiges Schmerzmittel gegeben hat , dann ist die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten, und mit Allopurinol wohl kaum noch in den Griff zu bekommen.
    Es stimmt übrigens nicht, dass morphinhaltige Schmerzmittel nur nach Operationen einsetzt werden, sie werden immer dann verschrieben, wenn etwas anderes eher aussichtslos ist, weil die Schmerzen zu stark sind.Mich wundert allerdings, dass der erste TA die Gichtknoten nicht gesehen hat, wenn es denn so ist.

    Überlege Dir genau, was Du tust und entscheide für den Vogel...
    seine Schmerzen möchtest Du sicher nicht haben.
    Ich würde jedenfalls nie wieder einen Welli gegen Gicht medikamentös behandeln lassen, jedenfalls nicht in einem solchen Stadium, es ist nur ein Hinauszögern der Leiden.
    Wenn Dir ein v.k. Tierarzt sagt, dass dem Tierchen nicht mehr zu helfen ist, würde ich ihm vertrauen, denn auch die Tierärzte sind nicht versessen darauf, Tiere einzuschläfern.
    Ich denke, dass der das sehr gut abschätzen kann.

    Grüße von
    Selene
    "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."
    " Der kleine Prinz" . A.de Saint-Exupéry

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  8. te sichtbar)
  • #8
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    Liebe Selene,

    mir ist wirklich durchaus bewusst, dass der vk TA die Lage meines Kleinen für unzumutbar erklärt. Ich stimme dieser Entscheidung auch zu, keine Frage. Es ist sicherlich auch furchtbar für meinen Liebsten Schmerzen zu haben und auf Lang oder Kurz möchte ich ihm diese natürlich ersparen. Er bekommt zurzeit 1 Tropfen Metacam täglich oral verabreicht um ihm die Situation etwas „erträglich“ zu machen. Sollt sich seine Lage heute, morgen oder in den nächsten Tag verschlimmern, werde ich ihn erlösen, dass habe ich mir geschworen und bin ich ihm auch schuldig…

    Über die unzureichende Diagnose des ersten vk TA bin ich auch sehr enttäuscht, dabei habe ich ihn auch auf meinen Verdacht hingewiesen. Auf dem Röntgenbild vor ca. zwei Wochen konnte man leider nichts von Gicht erkennen. Der zweite vk TA meinte aber, dass man das auf dem Röntgenbild nicht feststellen könnte. Zwar habe ich den TA auch auf die noch nicht so eindeutig erkennbaren Gichtknoten hingewiesen, aber er meinte nur das es sich hierbei nur um eine Wasseransammlung handelt. Ja, und innerhalb von zwei Wochen ist die Gicht bei meinem Kleine so fortgeschritten das von meiner Seite her gar kein Zweifel mehr bestand, dass es irgendetwas anderes sein könnte, deshalb wollte ich mir noch eine andere Meinung einholen. Hätte der Kleine bereits vor zwei Wochen die richtige Behandlung bekommen, würde vielleicht jetzt auch alles etwas anders aussehen. Vk TA’s sind auch nur Menschen…
    Sowie es aber aussieht, hat mein Kleiner neben der Gelenkgicht auch noch Herzprobleme, er ist ja auch nicht mehr gerade der Jüngste. Ein Zusammenhang mit der Wasseransammlung an den Beinen und Gicht wurde vom zweiten vk TA aber auch nicht unbedingt ausgeschlossen wenn er zudem noch ein vergrößertes Herz hat. Das sind aber nur Vermutungen…und keine genaue Diagnose von ihm gewesen.

    Naja…so ist das Leben….

    Liebe Grüße

    Dilara

  • #9
    Stammgast
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    Keine Wellensittiche

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    Hallo ihr Lieben,

    nachdem sich de Zustand von Sweety gestern rapide verschlechtert hat, musste ich ihn heute morgen erlösen lassen . Er wird uns fehlen...Ich hoffe, dass er im Regenbogenland seine lang ersehnte Ruhe findet...
    Machs gut mein Liebling ...

    In ewiger Liebe
    Dilara

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