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Thema: Mega und Avifood von Dr. Harrison

  1. #1
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    Standard Mega und Avifood von Dr. Harrison

    Kennt jemand Avifood von Dr. Harrison und kann mir von seinen Erfahrungen berichten, evtl. es weiterempfehlen? Mein Piepmatz ist leider seit längerem Krank. Hatte Mega und nun scheint sein Dünndarm ziemlich mit in Leidenschaft gezogen worden sein, so dass er ständig das Futter wieder raus würgt. Ein vkTA hat mir dies empfohlen. Genau hat er mir Dr. Harrison Zuchtfutter (Superfein) und Verdauungshilfe sowie Antibiophilus (Lactobazillen). Helfen diese wirklich ihn wieder fit zu machen?


    Also zur Vorgeschichte: Er wurde bereits einmal 4 Wochen und einmal 2 1/2 Wochen mit Ampho behandelt. Es wurden bei den letzten 3 Kotprobenuntersuchungen keine Megas festgestellt. Insgesamt drei Kropfuntersuchungen waren auch negativ. Röntgenbildaufnahmen mit Kontrastmittel haben kein eindeutiges Ergebnis gebracht, aber der Drüsenmagen scheint eingeengt zu sein. Was die Ursache ist nicht ganz klar. Auch ein Tumor ist möglich. Habe bereits mehrere vkTA konsultiert. Während der erste Antibiotikum verabreicht hat, das speziell im Magen-Darm-Bereich wirkt und aufgrund der Tatsache, dass es meinem Welli immer noch nicht gut ging (da er ständig erbrochen hat), mit Hilfe der Ausschlussfunktion einen Tumor angenommen hat, meinte der letzte vkTA, dass sein Dünndarm aufgrund der Mega, die sich da ausgetobt haben, und der unzähligen Medikamente geschwächt ist und er erstmal aufgepäppelt werden muss. Und dies könne eben nur mit einer leicht verdaulichen Kost und Verdauungshilfen geschehen, sonst sei ihm nicht geholfen. Für mich klingt das ganz plausibel?

    Habt ihr da einen Rat für mich? Vielleicht gibt es ja unter euch auch jemanden der so einen ähnlichen Fall hatte und dem Welli mit dem Futter geholfen war!?

    Liebe Grüße

    piepmatzz

  2. #2
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    Standard Dr.Harrison

    Hallo piepmatz,also ich kann dieses Futter nur weiterempfehlen.Gebe es meinen Butschis seit knapp einem Jahr und die positiven Auswirkungen sind deutlich,glänzendes Gefieder,viel mehr Action in der Bude und bei einem meiner Butschis wurde vor der Futterumstellung eine vergrösserte Leber festgestellt und nach einem knappen halben Jahr war alles wieder ok.Zwar ist die Futterumstellung sehr nervenaufreibend,aber nach 3Wochen hab ich einfach keine Körner mehr mithingestellt und bevor sie verhungern haben sie es dann halt doch gefuttert.Ich gebe ihnen das erhaltungsfutter superfein,zusätzlich gibt es auch von Harrison ...Vogelbrot...zum selberbacken und das mögen sie richtig gerne,schau doch mal im internet nach...Avifood,Dr.Harrison.Nach Absprache mit meiner vk Ta bekommen sie ab und zu auch noch mal Körner und da stürzen sie sich dann wie wild drauf.

    liebe Grüsse,ferdinand und Butschis

  3. #3
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    Hi,

    hört sich gut an, wobei über die mit der Umstellung mögliche Weigerung der Futtereinnahme mach ich mir bei einem Megapatienten schon große Sorgen, da er ja schon ziemlich wenig wiegt... Aber andererseits kann er das herkömmliche Futter ja auch nicht mehr verwerten/aufnehmen. Ich denke, ich sollte das auf jeden Fall mal ausprobieren.


    Danke für deine schnelle Antwort!

    Liebe Grüße
    piepmatzz

  4. #4
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    Ich habe das Futter auch mal bekommen, nachdem eine Henne eine Leberentzündung überstanden hatte. Aber bei Wellis ist das echt schwierig (besser geht es bei Großsittichen), die meisten rühren das Futter nicht an oder nur ungerne, so lange sie Körner sehen. Ich sollte das Spezialfutter tagsüber anbieten (ohne Zumischung von Körnern) und nur abends, zur Eingewöhnung von c. 14 Tagen, wenn die Tiere kaum etwas gefressen hatten, Körnerfutter hinzufügen. Was war? Die Wellis haben 14 Tage gehungert!!! Sie haben nur 4-5 Stück von diesem Spezialfutter geknabbert, man sah ihnen deutlich an, dass sie es nicht mochten. So hungrige Wellis habe ich nie wieder erlebt bzw. erleben wollen. Ich habe zwar gehofft, dass sie nach 14 Tagen, wie vom vkTA erhofft, die Futterumstellung geschafft hätten, aber Pustekuchen. Ich füttere jetzt wieder normales, gutes Körnerfutter. Allerdings hatten die 14 Tage auch einen positiven Effeckt, denn jetzt haben sie ihren Teller immer ganz aufgefressen (weniger im Angebot) und nicht mehr nur die leckersten Körner aufgepickt.

    Ich finde diese Lactobazillen-Gabe gut, unterstützen kannst du noch mit Thymiantee bzw. setze Keimfutter in Thymiantee an. Das hilft bei der Verdauung.
    Keine Sorge! Meine Vögel wollen doch nur schreddern!

  5. #5
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    Standard Hab´s heute geliefert bekommen!

    Hi,

    danke für deine Antwort.

    Ja, die Umstellung scheint sich in der Tat schwierig zu gestalten. War mir bei meinem Welli, da er selten etwas neues ausprobiert, ja eigentlich schon klar. Habe es unter sein herkömmliches Futter beigemischt und zusätzlich noch auf dem Tisch verteilt. Konnte paar mal beobachten, wie daran geknabbert hat, sonst spuckt er diese auch gleich wieder aus. Er ist jetzt schon untergewichtig (wegen Megabefall ect.), so dass ich scho´ bissel Angst habe. Mit verhungern lassen geht grad gar nicht! Aber er braucht auch dringend gut bekömmliche Futter, da er sonst auch trotz Fressen abnimmt, weil er das eben nicht verdauen kann. Ich habe mir schon überlegt, ob ich das ganze nicht als Brei mit Spritze (zumindest einmal am Tag am Abend) an ihn verfüttern sollte ??? Weiss aber nicht, ob das irgendwelche Nachteile mit sich bringt???


    Habt ihr eine Ideee?

    LG

  6. #6
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    Habe von meiner Tierärztin vor einigen Jahren auch einmal dieses Futter empfohlen bekommen, aber sie hat mittlerweile Abstand davon genommen. Nur damit ich nichts durcheinander bringe: das Futter besteht doch aus idR. würfelförmigen "Dingern", die alle in etwa die selbe Form und Größe haben? Falls ja, hat diese Futter einen Nachteil: zwar sind die Inhaltsstoffe super, aber für einen Vogel sind Reize sehr wichtig. Und eine intensive Reizquelle ist die Futteraufnahme - je vielfältiger das Futter ist (große und kleine Körner, eckige und runde, dazwischen Samen und Gräser etc.) umso intensiver der Reiz. Es ist wohl tatsächlich so, dass Vögel, denen dieser Reiz fehlt - z.B. durch gleichförmiges Futter - Defizite im Verhalten zeigen und letztlich auch gesundheitliche Probleme bekommen können. In der Natur sieht ihr Futter ja auch nicht so aus.
    Das heißt aber nicht, dass es zu diesen Problemen kommen muss. Immerhin gibt es ja auch Erfolgsmeldungen. Trotzdem solltest Du, wenn Du Deine Jungs damit fütterst, sie auch beobachten. Bleiben sie munter und so wie immer, dann wird es wohl passen. Meinen stelle ich das Futter jeden Tag aus mehreren Zutaten zusammen und sie sind eigentlich ganz glücklich damit. Ist zwar aufwendig, aber - hey, für die gefiederten Burschen tut man schließlich alles!

  7. #7
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    Habe wohl Deine letzte Frage mit dem Zufüttern überlesen. Also ich würde davon abraten. Grundsätzlich würde ich beim vogelkundigen Tierarzt nachfragen, was er davon hält. Eine Kropffütterung (der Brei muss direkt in den Kropf eingeführt werden) ist nicht so einfacht und oft landet das Futter in der Lunge. Wenn Dein Tierarzt eine Zufütterung für sinnvoll hält, dann kannst Du das übernehmen, wenn Du Erfahrung hast, ansonsten würde ich das lieber den Arzt übernehmen lassen.
    Und solange Du dieses Problem hast, würde ich ohnehin von einer Futterumstellung abraten.
    Übrigens: meine Jungs haben bei Kropfproblemen ganz gerne Haferkörner und ungeschälte Goldhirse zu sich genommen. Auch leicht in Wasser eingeweichten Zwieback und gekochte Eier kamen - zumindest bei einigen - ganz gut an. Viel Erfolg weiterhin!

  8. te sichtbar)

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