Ich hatte schon immer einen Vogel ( ich meine grade nicht den im Kopf), in der Regel einen Wellensittich, dann auch 2 und 3 - bis es dann mal 14 waren ( aber das kommt ein anderes Mal, wenn Ihr Lust darauf habt). Irgendwann wollte ich mir einen Hund anschaffen, aber daraus ist nie was geworden, denn es kam was dazwischen, wie im Folgenden beschrieben wird.
Vor Jahren fuhren wir nach NRW Freunde besuchen ... die hatten Katzen vom Nachbarn auf dem Hof, zwei Junge dabei, grad mal so 4 Wochen alt. Es war da wohl üblich, dass man der Mutter zwei Junge ließ und den Rest des Wurfes ertränkte... ich war geschockt. Noch mehr bei der Aussage: "wenn die zwei keiner will, dann kommen sie auch weg
. Der Blick ging zu dem Wasserfass. Ich wollte immer einen Hund, wat hatte ich denn Ahnung von Katzen ... gleich Null. Männe verkuckte sich gleich in den Kater, ein roter … total verspielt, anhänglich und doch wild. Der Kater hatte sich Männe auch gleich ausgesucht und adoptiert. Die schwarz-getigerte kam gleich zu mir, spielte und zerrte an meinen Rasterzöpfen (war damals so was von in)
. Ich ließ mich breitschlagen, wenigstens eine Katze mitzunehmen, gottlob konnten wir uns nicht auf eine einigen und Sohnemann, damals 4 Jahre alt: „ So arm sind wir nicht, wir bekommen auch zwei satt, du kannst doch keinem das Geschwisterchen wegnehmen“. Recht hatte er … wir haben nie bereut, beide 8 Wochen später abgeholt zu haben, selbst dann nicht, als die TA-Kosten uns fast auffrassen. Cäsar blieb immer Männes Kater und Cleo immer meine Katze. Wir durften beide die Dosen öffnen, aber zum Toben war meiner einer da, zum Kuscheln Männe. Abends im Bett ( da haben die beiden gar nichts zu suchen … aber es ist mir nie gelungen, ihnen das auch klar zu machen) lag der Kater auf Männe und die Katze auf mir. Katzenerziehung ist was feines. Ich finde, unsere haben uns gut erzogen
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Einige Jahre später waren wir wieder dort und es waren noch mehr Katzen *grummel*. Es schien nur, als gab es keine gesunden Tiere mehr. Alle hatten tränende Augen, laufende Nasen, Atemprobleme. Und wieder drei Junge , deren Mutter am selben Tag noch verstarb. Ich durfte sie nicht zum Tierarzt bringen, obwohl wir die Kosten übernommen hätten. „Das ist natürliche Auslese, es hat eh zuviel davon.“
Ja Himmel, dann sollen sie sie doch kastrieren lassen. Lüg ich denn? Auch dafür wollten wir die Kosten übernehmen, aber nein. Nach zwei Tagen hab ich es geschafft, dass ich mit den drei Jungen zum TA durfte, weil ich sie erst untersuchen lassen musste und Vorkehrungen treffen musste, wenn ich sie mit nach Hause nehmen wollte. Wir hatten ja schon zwei, die ich nicht angesteckt haben wollte.
Wir sind nicht davon ausgegangen, dass sie überleben würden, so elendig sahen sie aus. Der TA schläferte sie wider Erwarten nicht ein, weil Katzen angeblich 7 Leben haben. „Die hier bringen sie wahrscheinlich nicht durch, den hier vielleicht und die hier hat ganz gute Chancen“ … na super. Die Katzen waren ca. 5 Wochen alt, hatten alle Katzenschnupfen und Katzenseuche … das hieß: alle zwei stunden füttern mit Spritze, drei- bis viermal am Tag Dampfbad (bring mal ne Katze dazu, ihren Kopf über der dampfenden Schüssel zu packen mit nem Handtuch drüber), kuscheln ohne ende und dann nicht den Mut verlieren. Nebenbei hatte ich Wochen zuvor eine weitere Ausbildung angefangen, die konnte ich doch nicht sausen lassen.
Die Katzen bekamen mein Büro, dass ab sofort für die Altkatzen gesperrtes Gebiet war. Wat sind das kluge Tiere, das Katzenklo nutzten sie sofort, was mich dankbar machte. Ich weiß heute nicht mehr, wie wir es zeitlich hinbekommen haben, wochenlang mit kaum Schlaf und Null Freizeit die Tiere durchzubringen, aber wir haben es geschafft, trotz Schule und Beruf. Nun standen wir da, zwei Erwachsene, 2 Kinder mit 5 Katzen in einer 58 m² - Wohnung in der Großstadt … da ist nichts mit rauslassen. Ausserdem hatte ich Angst, dass die großen auf die kleinen losgehen und diese nicht akzeptieren. Ergo muss für die Kleinen ein neuer Besitzer gefunden werden. Schweren Herzens fanden wir jemanden, der Scotch ( ein roter, sehr ähnlich wie unser Cäsar) und Bourbon ( alle möglichen braun-und cremetöne, die man sich vorstellen kann, sowas buntes hab ich davor und danach nie wieder gesehen) nahm.
Whisky (15 Jahre, bunt mit weißem Bauch, vorne weiße Pfoten, hinten weiße Stiefel) lebt heute noch hier. Die wollte keiner, weil sie einen Katarakt am linken Auge hat, das immer tränt, auch heute noch. Das ändert sich wohl nicht mehr. Ansonsten ist sie eine putzmuntere, eigenwillige kleine Dame, die unseren Cäsar seinerzeit becirct und die Cleo eifersüchtig gemacht hat. Beide Katzendamen haben sich toleriert, aber auch häufig angezickt. Cäsar mussten wir im Alter von nicht ganz 9 Jahren mit Nierentumoren einschläfern lassen, Cleo im Alter von 20 Jahren am Anfang dieses Jahres. Nach Cäsar kamen noch weitere Findel- oder Abgabekatzen hinzu … wir hatten derweil ein Haus zur Miete und viel mehr Platz. Bis zu 8 waren es zeitweilig, zwei konnten gut vermittelt werden, einen hat man überfahren, einer verstarb altersbedingt. Es sind uns drei geblieben und so langsam werden wir wohl auch zu alt, um junge Katzen aufzunehmen. Wo sollen sie denn hin, wenn uns frühzeitig das Leben enteilt oder wir uns nicht mehr kümmern können. Aber mal ehrlich ... ich weiß nicht, ob ich in Zukunft gut „Nein“ sagen kann, wenn mir so ein bedauernswertes Geschöpf wieder in die Finger gelangt.

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), in der Regel einen Wellensittich, dann auch 2 und 3 - bis es dann mal 14 waren ( aber das kommt ein anderes Mal, wenn Ihr Lust darauf habt). Irgendwann wollte ich mir einen Hund anschaffen, aber daraus ist nie was geworden, denn es kam was dazwischen, wie im Folgenden beschrieben wird.
... ich war geschockt. Noch mehr bei der Aussage: "wenn die zwei keiner will, dann kommen sie auch weg
. Ich ließ mich breitschlagen, wenigstens eine Katze mitzunehmen, gottlob konnten wir uns nicht auf eine einigen und Sohnemann, damals 4 Jahre alt: „ So arm sind wir nicht, wir bekommen auch zwei satt, du kannst doch keinem das Geschwisterchen wegnehmen“. Recht hatte er … wir haben nie bereut, beide 8 Wochen später abgeholt zu haben, selbst dann nicht, als die TA-Kosten uns fast auffrassen. Cäsar blieb immer Männes Kater und Cleo immer meine Katze. Wir durften beide die Dosen öffnen, aber zum Toben war meiner einer da, zum Kuscheln Männe. Abends im Bett ( da haben die beiden gar nichts zu suchen … aber es ist mir nie gelungen, ihnen das auch klar zu machen) lag der Kater auf Männe und die Katze auf mir. Katzenerziehung ist was feines. Ich finde, unsere haben uns gut erzogen
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